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Alice DSL will Ausbau vorantreiben

Bis Ende dieses Jahres sollen 62 bis 65 Prozent aller deutschen Haushalte an das Hansenet-Netz angeschlossen werden können. Das eigene IPTV-Angebot nutzen etwa 10.000 Kunden.

30.01.2007, 16:01 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Der Telekommunikationsanbieter Hansenet plant, sein Angebot künftig deutlich mehr deutschen Haushalten anzubieten. Auf dem LambdaNet Forum "Broadband World" in Frankfurt sagte Hansenet-Regulierungschef Eric Heitzer, dass bis zum Jahresende 62 bis 65 Prozent aller deutschen Haushalte Alice DSL bekommen könnten. In den übrigen Regionen würden Resale-Produkte der Deutschen Telekom vertrieben.
Im Jahresverlauf sei darüber hinaus geplant, das IPTV-Angebot Alice HomeTV in weiteren Städten zu starten. Nähere Details dazu, welche Ballungsgebiete folgen werden, mochte Heitzer noch nicht verraten. Er verwies aber darauf, dass unter anderem Frankfurt am Main zu diesen Städten gehören werde. Bisher ist das ab 9,90 Euro erhältliche IPTV-Angebot nur in Hamburg und Lübeck verfügbar und wird nach Angaben von Heitzer von etwa 10.000 Kunden genutzt.
Internet & E-Mail über den Fernseher
Anfängliche Kinderkrankheiten des Internetfernsehens seien inzwischen aus der Welt geschafft. Damit sei das Produkt marktreif, um bei etwa gleicher Bildqualität in Konkurrenz zu den Kabelnetzbetreibern zu treten. Wichtig sei, dass die Qualität des Angebots als Maßstab gesetzt werden müsse. Man agiere lieber etwas langsamer am Markt als mit einem unglaubwürdigen Auftreten und leeren Versprechungen Kunden zu verschrecken.
Im Laufe des Jahres plant Hansenet die Einführung eines Produkts, das einen unbegrenzten Zugang zum Internet über die IPTV-Set-Top-Box ermöglichen soll, zusammen mit einem auf das TV abgestimmten E-Mail-Clienten. Alice HomeTV bietet aktuell etwa 60 Free- und 40 Pay-TV-Sender, die in zubuchbaren Programmpaketen angeboten werden. Ferner steht eine Videothek mit 600 Filmen und Dokumentationen bereit, die innerhalb von 24 Stunden ab Bezahlung so oft wie gewollt angesehen werden können. Neue Filmpakete sollen auch Titel von großen Hollywoodstudios enthalten.

(Hayo Lücke)

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