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Aldi und Lidl: Dell PC-Set und Medion Notebook

Am Donnerstag bieten sowohl Lidl als auch Aldi Hardware an. Lidl winkt mit einem Dell Komplettpaket für 333 Euro, die Aldi-Filialen der Nord- und Süd-Ketten locken mit einem bekannten 17,3-Zoll-Notebook. Wir haben die Preise geprüft.

30.08.2010, 12:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Am Donnerstag, 2. September, buhlen Aldi und Lidl um die Hardware-interessierte Kundschaft. Während der in Nord- und Süd-Filialen aufgeteilte Lebensmittel-Discounter das bereits bekannte Medion Akoya E7214 Notebook anbietet, hat Lidl ein PC-Paket mit Dell Produkten geschnürt.

Preischeck Aldi: Akoya E7214

Aldi verkaufte das Akoya E7214 bereits Mitte Juni für 599 Euro. Am Preis hat sich bis jetzt zwar nichts geändert, aber am Innenleben: Als MD 98360 integrierte das Multimedia-Gerät eine 320-Gigabyte-Festplatte (GB) und einen TV-Tuner, jetzt heißt es MD 98410 und bringt 500 GB Speicherplatz mit. Der Fernsehempfänger ist jedoch nicht mehr verbaut. Alle übrigen Merkmale sind gleich geblieben, wie zum Beispiel ein Intel Core i3-350M mit 2,26 Gigahertz (GHz) und drei GB RAM. Eine Besonderheit des Modells ist der von außen zugängliche zweite Festplattenschacht. Zwar sind nur spezielle Festplatten aus dem Medion Shop kompatibel, eine Aufrüstung ist dann jedoch schnell erledigt.

Soll es unbedingt ein Notebook dieser Größe mit neuem Intel Core i-Prozessor sein, steht Medion preislich gut da. Mit älteren Intel Prozessoren sind am Markt aber auch günstigere Modelle im 17-Zoll-Formfaktor erhältlich, die sogar eine dedizierte Grafikkarte und mehr Arbeitsspeicher enthalten. Die Festplatte wiederum fällt dann aber schwächer aus, ebenso die Garantie: Medion bietet eine dreijährige Garantie auf das Akoya E7214.

Preischeck Lidl: Dell Zino HD im Paket

Wie Lidl per Prospekt bekannt gibt, können Kunden ab dem 2. September ein Dell-Komplettpaket über lidl.de bestellen. Hauptteil des Angebots ist der Dell Zino HD (Test) Mini-PC in der Farbe Schwarz. Die verbauten Komponenten fallen - verglichen mit der von uns getesteten Konfiguration - allesamt etwas schwächer aus. Eingebaut sind ein AMD Athlon 2650E Single-Core-Prozessor mit 1,6 GHz, zwei GB DDR2-RAM, eine 320-GB-Festplatte und eine ATI Mobility Radeon HD3200-Grafik, die aus der Onboard-Klasse stammt. Ein HDMI-Ausgang ist aber vorhanden. Als Betriebssystem dient die Home Premium Edition von Windows 7.

Dazu packt Lidl einen TFT-Monitor von Dell mit 20-Zoll-Display mit der Bezeichnung IN2010N, der 1.600x900 Pixel bietet. Die technischen Daten, wie ein Kontrast von 1.000:1, fünf Millisekunden Reaktionszeit und eine Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter, entsprechen dem üblichen Standard günstigerer Bildschirme. Leider ist aber nur eine analoge D-Sub-Schnittstelle (VGA) vorhanden. Hardware-Stück Nummer 3 ist ein V105-Drucker von Dell.

Ein Preisvergleich fällt nicht ganz leicht: Dell bietet den Zino HD in seinem Onlineshop nicht in dieser Konfiguration an. Zusammen mit dem Monitor und – mit Ausnahme des Grafikchips – stärkeren Komponenten verkauft der Hersteller das Gerät für 599 Euro. Der Drucker ist dann nicht dabei, er würde weitere 63 Euro kosten. Andere Hardware-Händler verkaufen den Zino HD in der bei Lidl angebotenen Variante auch einzeln. Die Preise beginnen bei etwa 300 Euro. Drucker und TFT müssten separat angeschafft werden. Wer ein Komplettpaket sucht und sich mit den drei von Lidl zusammengestellten Geräten anfreunden kann, bekommt somit einen guten Preis. Während Dell ohne Extrakosten nur ein Jahr Service bietet, gibt es bei Lidl außerdem zwei Jahre Garantie. Zu beachten ist dennoch: Ein Prozessor mit nur einem Kern in einem Desktop-PC ist nicht mehr zeitgemäß und kratzt daher an der Geräteklasse Nettop.

(Saskia Brintrup)

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