News

Aldi: PC mit Intel Sandy Bridge und USB 3.0

Am Donnerstag bieten Aldi Nord und Süd einen Desktop-PC mit Maus und Tastatur an, der mit aktuellen Komponenten bestückt wurde: Zum Intel Core i5 gesellt sich eine Nvidia GeForce GTS 450.

28.03.2011, 11:11 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Am Donnerstag, 31. März, steht der nächste Aldi-PC in den Startlöchern. Beim Akoya P4385 D (MD 8890) hat sich Hersteller Medion an der neuen Intel Prozessor-Generation Sandy Bridge bedient und einen Core i5 mit zwei Kernen ausgewählt. Dazu gibt es eine Nvidia Grafikkarte und weitere Extras.

Mit Intel Core i5 und GeForce GTS 450

Im 39x39x18 Zentimeter großen, schwarz-glänzenden Gehäuse im üblichen Akoya-Design sitzt als treibende Kraft ein Intel Core i5-2300 Prozessor (P67 Express Chipsatz) mit einem Standardtakt von 2,8 Gigahertz (GHz). Die CPU unterstützt Intels Turbo-Boost-Technik, der Takt erhöht sich daher auf bis zu 3,1 GHz, wenn die Anwendung mehr Leistung erfordert. Weitere Infos zu den neuen Prozessoren finden sich in unserem CPU Vergleich. Da der Computer anstelle einer Onboardgrafik eine Direct-X-11-Grafikkarte mit 512 Megabyte dediziertem Speicher integriert, preist Medion ihn als Multimedia-PC an. Spendiert wird eine Nvidia GeForce GTS 450 mit den Schnittstellen HDMI, DVI und D-Sub (VGA), die aus dem Mainstream-Markt stammt. Statt aufwendiger 3D-Spiele in den allerhöchsten Auflösungen sowie mit maximalen Details soll sie daher eher mittlere Auflösungen und die HD-Videowiedergabe stemmen, was für die meisten Nutzer absolut ausreichen dürfte.

Große Festplatte und WLAN

Des Weiteren tauchen 4 Gigabyte (GB) DDR3-Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit 2.000 GB Speicherkapazität in der Bestückung auf. Falls die 2 Terabyte dennoch nicht ausreichen sollten, ließen sich Daten mit dem DVD-Brenner auf CD oder DVD schreiben oder aber eine externe Festplatte anschließen. Das wäre via eSATA, USB 3.0 oder über den Medion Datenhafen 3 möglich, der allerdings nur zu Medion Festplatten des Typs HDDrive2go super speed kompatibel ist. In das Internet oder ein Heimnetzwerk klinkt sich der Akoya P4385 D per Gigabit LAN oder WLAN 802.11 b/g/n ein, für Peripheriegeräte stehen zwei PS/2-Schnittstellen sowie insgesamt sieben USB-2.0-Ports zur Verfügung. Außerdem gibt die Gehäuserückseite digitale und analoge Audio-Anschlüsse für 7.1 Sound her, während auf der Vorderseite ein Kartenleser zu finden ist.

Aldi verkauft den Akoya P4385 D PC am Donnerstag sowohl in den Nord-Filialen als auch bei Aldi Süd für 599 Euro. Im Preis enthalten sind Windows 7 Home Premium 64-bit inklusive Recovery-DVD, ein Softwarepaket, eine Tastatur und eine Maus. Ob die Eingabegeräte per PS/2 oder USB angeschlossen werden, lässt Aldi allerdings offen. Wer den Preis des Komplettpakets mit den Einzelpreisen der Komponenten vergleicht, kommt zu dem Schluss, dass das Aldi-Angebot nicht zu teuer ist – zumal Hersteller Medion eine verlängerte Garantie von drei Jahren gewährt sowie Feinabstimmung und Schraubarbeit entfallen. Wer mit der ausgewählten Hardware nicht ganz zufrieden ist und lieber selbst seinen PC zusammenstellen möchte, findet in unserem Eigenbau-Ratgeber entsprechende Tipps.

(Saskia Brintrup)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang