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Aldi bietet 500-Euro-PC mit AMD Kuma und Monitor

Am Donnerstag packt der Discounter einen neuen Medion PC mit ATI Grafikkarte für 499 Euro in die Regale. Stimmt der Preis? Die Redaktion hat nachgerechnet.

02.02.2009, 14:12 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Am Donnerstag, 5. Februar, bietet Aldi den ersten PC des Jahres an. Wie üblich stammt dieser vom Hersteller Medion, die genaue Bezeichnung lautet E3300 D beziehungsweise MD 8398. Am Zusatz "akoya" lässt sich bereits erkennen, dass die Hardware wieder in einem schicken, schwarzen Hochglanz-Gehäuse steckt.
Neue CPU von AMD
Die Wahl des Prozessors ist auf den neuen AMD Athlon X2 7750 gefallen. Die CPU mit dem Codenamen "Kuma" kommt in dieser Modellvariante als "Black Edition", sprich, mit einem offenen Multiplikator zur leichteren Übertaktung. Darüber hinaus hat Medion den Rechner mit einer ATI Radeon HD4350 Grafikkarte mit 512 Megabyte Speicher und vier Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher ausstaffiert. Dieser kann aber nicht in vollem Umfang genutzt werden, da Windows Vista (Home Premium) nur in der 32-bit Version installiert ist. Die 64-bit Variante liegt jedoch auf einer Recovery-DVD bei.
Viel Speicherplatz
Da der Computer als Multimedia-PC angepriesen wird, fällt die Festplatte recht üppig aus: 640 GB Speicherplatz von Western Digital aus der Caviar Green-Reihe stehen dem Nutzer zur Verfügung. Falls dies nicht ausreichen sollte, sorgt der "Datenhafen 2" als Schnittstelle an der Oberseite für eine einfache Aufrüstmöglichkeit. Allerdings sind nur Platten des Typs HDDrive2go ultra speed kompatibel. Multimedia-Features wie ein Blu-ray-Laufwerk oder einen TV-Tuner gibt es nicht, stattdessen wurde ein DVD-Brenner eingebaut. Ein Kartenleser und ein 8.1-Soundchip befinden sich ebenfalls an Bord. Zu den Schnittstellen zählen Gigabit LAN, 2x Firewire, eSATA und sechs USB-Ports.
Zusammen mit Maus und Tastatur kostet der PC 499 Euro. An Software liegt unter anderem Microsoft Works 9 und Nero Burning ROM 8 bei. Rechnet man die Preise für die einzelnen Komponenten zusammen, kommt man zu dem Ergebnis, dass der Eigenbau günstiger wäre. Medion gewährt allerdings eine dreijährige Herstellergarantie und nicht jeder Nutzer ist in der Lage, sich einen eigenen Rechner zusammenzustellen.
Navi und TFT
Zusätzlich gibt es in den Nord- und Süd-Filialen noch das Navigationssystem Medion E4430 mit Sprachsteuerung für 179 Euro und einen TFT-Monitor zu kaufen. Der silberfarbene 19-Zöller stammt auch von Medion und löst mit 1.440x900 Bildpunkten auf. Da nur ein analoger D-Sub-Ausgang (VGA) vorhanden ist, eignet sich der Bildschirm vor allem für den Büro-Einsatz. Die übrigen Werte – wie fünf Millisekunden Reaktionszeit und eine Helligkeit von 300 Candela pro Quadratmeter – entsprechen dem üblichen Durchschnitt.

(Saskia Brintrup)

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