VPNFilter

Aktuelle Schadsoftware: Router-Neustart soll helfen

Die Schadsoftware VPNFilter hat Schätzungen zufolge rund eine halbe Million Router infiziert, darunter auch Geräte in Deutschland. Das FBI rät daher Nutzern von Routern bestimmter Hersteller zu einem Neustart.

WLAN Router© Joachim Wendler / Fotolia.com

Washington - Die US-Bundespolizei FBI rät Nutzern diverser Router der Hersteller TP-Link, Netgear und Linksys zu einem Neustart ihrer Geräte. Grund ist die mögliche Infektion mit einer schädlichen Software namens VPNFilter.

Was nützt ein Neustart?

Der Neustart behebt die Infektion zwar nicht komplett, entfernt nach Angaben des US-Justizministeriums aber Teile der Software von betroffenen Geräten. Eine Neuinfektion wird dadurch erschwert, dass die US-Strafverfolgungsbehörden eine Web-Adresse übernommen haben, über die VPNFilter nach einem Neustart Befehle abrufen will. Startet man den Router neu, kann die Software also keine neuen Informationen abrufen und sich nicht weiter verbreiten.

Auch Router in Deutschland betroffen

Nach einem Bericht von "heise online" sind nach aktuellen Erkenntnissen rund 500.000 Router von VPNFilter betroffen. Die meisten davon sollen sich in der Ukraine befinden, aber auch Geräte in Deutschland seien betroffen. Genannt werden unter anderem die Linksys-Modelle E1200, E2500 und WRVS4400N, außerdem die Modelle DGN2200, R6400, R7000, R8000, WNR1000 und WNR2000 von Netgear, sowie der R600VPN von TP-Link.

Quelle: DPA

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