Datenleck

AfD: Linke veröffentlichen Adressen von 2.000 Parteimitgliedern im Netz

Aufregung auf dem AfD-Bundesparteitag: Auf einer linken Webseite wurden Kontaktdaten von rund 2.000 Parteimitgliedern veröffentlicht.

Jörg Schamberg, 01.05.2016, 11:42 Uhr (Quelle: DPA)
Internetsicherheit© xiaoliangge / Fotolia.com

Stuttgart - Auf dem Stuttgarter AfD-Bundesparteitag hat ein Datenleck für große Aufregung gesorgt.

AfD kündigt strafrechtliche Verfolgung an

Nachdem auf einer linken Internetseite am Sonntag die Namen, Adressen und Telefonnummern von rund 2.000 Parteimitgliedern veröffentlicht wurden, kündigte Parteichef Jörg Meuthen eine "strafrechtliche Verfolgung" an. Meuthen sagte, er könne verstehen, dass dieses Datenleck unter den Mitgliedern für erhebliche Unruhe sorge. "Das ist kein Spielchen, was da stattfindet", fügte er hinzu.

Die Bundesregierung und insbesondere Bundesjustizminister Maas solle nun mit gleicher Intensität gegen linksradikale Webseiten vorgehen wie gegen rechtsradikale, so Meuthen weiter. Bereits am Samstag hatte es zum Start des AfD-Parteitags vor der Veranstaltungshalle in Stuttgart Proteste von Anti-AfD-Demonstranten gegeben. Die Polizei hatte 500 Demonstranten vorübergehend in Gewahrsam genommen.

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