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Achtbeiniger Rechner: AMD stellt "Spider" vor

AMD hat seine neue Plattform "Spider" vorgestellt. Das Besondere daran: CPU, Grafikkarte und Chipsatz stammen alle aus einer Hand.

21.11.2007, 18:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Der CPU-Hersteller AMD hat Details zu seinen neuesten Entwicklungen veröffentlicht. Unter dem Code-Namen "Spider" sollen zukünftig Prozessor, Grafikkarte und Mainboard-Chipsatz zu einer Plattform zusammengefasst werden. AMD verspricht bessere Leistung zum niedrigeren Preis im Mittelklasse- sowie im unteren Highendbereich.
Bis zu vier Grafikkarten
Zu dem System gehören der neue Vier-Kern-Prozessor Phenom mit den Modellnummern 9500 mit 2,2 Gigahertz (GHz) und 9600 mit 2,3 GHz. Ebenso mit von der Partie sind die bereits vorgestellte Grafikkarten-Reihe HD 3800 sowie der Mainboard-Chipsatz der 7er-Serie. Einen Schwerpunkt hat AMD auf die Skalierbarkeit der Grafikleistung gelegt. Wer nicht zu den Grafikfetischisten gehört und auf die höchsten Auflösungen verzichten kann, kommt schon beispielsweise mit einer HD 3850 gut zurecht. Steigen die Ansprüche, wird einfach eine Karte mehr verbaut: Bis zu vier Karten können nun via CrossFireX gleichzeitig betrieben werden. Probleme mit der Kühlung soll es laut AMD nicht geben. Das Design der Spider-Plattform biete eine "optimale Luftkühlung", versichert der Hersteller.
Alles drin
Passend dazu findet auch die Stromsparfunktion ATI Powerplay erstmalig im Desktop-Bereich ihren Weg auf die Platine der Grafikkarte. Um den Prozessor kümmert sich analog zu Powerplay die Cool´n´Quiet 2.0 Technologie. Weitere Features sind der Support für DirectX 10.1 sowie PCI Express 2.0. Alle Komponenten sind ab sofort erhältlich. Für den Phenom 9500 verlangt AMD 251 US-Dollar, der 9600 schlägt mit 281 US-Dollar zu Buche. Mainboards mit dem 7er-Chipsatz sind ab 199 Euro beim Händler erhältlich.

(Marcel Petritz)

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