Security

Acht Microsoft-Updates zum Patch-Day

Update: Allein fünf Updates der höchsten Warnstufe. Hacker können im Extremfall Kontrolle über System übernehmen.

13.04.2005, 09:00 Uhr
Microsoft© Microsoft

Nachdem es im März keine Windows-Updates von Microsoft gab, wird es in der kommenden Woche zu einem neuen Rundumschlag mit neuen Software-Flicken kommen. Wie seit einigen Monaten üblich, hat Microsoft heute für den 12. April vorab über seine neuen Updates berichtet.
Details wurden zwar noch keine genannt, schon jetzt steht aber fest, dass es insgesamt fünf Updates für Windows und eines für Microsoft Office geben wird. Darüber hinaus werden über jeweils einen Patch Schwachstellen im MSN Messenger und in Microsoft Exchange Server geschlossen.
Schnellstmöglich updaten
Zahlreiche Updates werden den Microsoft-Angaben zufolge als "kritisch" eingestuft und entsprechen demnach der höchsten Warnstufe. Ein schnellstmögliches Update ist daher dringend zu empfehlen, bevor von Hackern entsprechende Exploits in Umlauf gebraucht werden, die beschreiben, wie die Sicherheitslücken am besten ausgenutzt werden können. Update: Der Patch-Day ist da!
Es ist soweit: Microsoft stellt über seine Windows-Update-Seite ab sofort seine acht angekündigten Patches zum Download zur Verfügung. Da gleich fünf der zu stopfenden Sicherheitslücken als kritisch eingestuft werden und damit der höchsten Warnstufe entsprechen, ist es anzuraten, die Aktualisierungen möglichst rasch auf den Rechner zu laden.
Für Windows-Rechner werden neben zwei als kritisch eingestuften Lücken auch zwei Lecks mit hohem und eines mit mittlerem Sicherheits-Faktor geschlossen. Im Extremfall kann es Angreifern ohne die Sicherheitsflicken möglich sein, die Kontrolle über das System zu übernehmen.
Das gilt auch für Microsoft Word: Ohne das neueste Update sei ein Angriff von außen möglich, so Microsoft. "Kritisch" werden auch die Sicherheitslücken im MSN Messenger und Exchange-Server bezeichnet. Wer mit einem Aufspielen der neuesten Patches zögert, riskiert in diesen Fällen, dass Angreifer beliebigen Code auf den Rechner schleusen und so Trojaner, Viren oder Würmer installieren.
Ein Teil der Updates macht einen Neustart notwendig, damit der Schutz auf dem PC wirksam wird.

(Hayo Lücke)

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