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Acer will immer noch Weltmarktführer werden

Acer-Chef Jim Wong sieht die Entwicklung seines Unternehmens kritisch. Der Trend der Tablet-PCs sei jahrelang unterschätzt worden.

17.06.2013, 11:09 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Jim Wong, Corporate President von Acer, sieht die Entwicklung seines Unternehmens kritisch: "Wir haben in den Jahren bis zu meinem Amtsantritt den Trend der Tablet-PCs unterschätzt. Das versuche ich jetzt mühsam aufzuholen. In den vergangenen zwei Jahren haben wir sehr viel Energie in die Entwicklung neuer Tablets, Notebooks und Smartphones gesteckt. Wir holen auf." Dies sagte er in einem Interview mit der "Welt am Sonntag".

"Kommunikation ist den Menschen ein Bedürfnis"

Trotz des Ziels, Marktführer weltweit zu werden, sei das Unternehmen von Platz zwei auf Platz vier abgerutscht. "In diesem Jahr werden wir erstmals wieder Gewinn machen, und das Ziel des Weltmarktführers habe ich weiterhin vor Augen. Geben Sie mir noch drei bis fünf Jahre. Wenn ich das schaffe, kann ich dann auch in Rente gehen", so Wong weiter.

Zur Computex hat Acer gerade erst das Iconia W3 angekündigt, ein kleines Windows-8-Tablet für 329 Euro. Damit es kleiner als die meisten anderen Tablets mit diesem Betriebssystem. Acer setzt aber auch auf Android-Tablets wie das Iconia B1 sowie auf Convertible-Notebooks wie das Aspire R7, das mit und ohne Tastatur bedient werden kann.

Auf die Frage, ob Technik die Menschen glücklicher mache – eine ständige Erreichbarkeit sei schließlich nicht gesund –, antwortete Wong: "Kommunikation ist den Menschen ein Bedürfnis. Sie waren schon immer begierig auf Informationen und Austausch. Wir bieten ihnen nur neue Möglichkeiten. Wie er damit umgeht, muss jeder selbst wissen."

(Peter Giesecke)

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