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Acer: "Unser Ziel lautet Weltmarktführer bis 2012"

Der taiwanesische PC-Hersteller Acer will an die globale Spitze, so Europa-Chef Walter Deppeler in der "WirtschaftsWoche". Hohe Absatzsteigerungen im Vorjahr geben Grund zur Zuversicht.

08.03.2010, 11:18 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Der taiwanesische PC-Produzent Acer greift nach der Krone: In Deutschland ist das Unternehmen bereits mit Abstand Marktführer seiner Branche. Global soll die Spitze in den nächsten zwei Jahren erklommen werden, so Acer-Europa-Chef Walter Deppeler in der "WirtschaftsWoche" (WiWo).

Ziel: Weltmarktführer bis 2012

"Unser Ziel lautet, bis 2012 beim Marktanteil zum PC-Weltmarktführer aufzusteigen", sagte Deppeler. "Zusammen mit einer insgesamt steigenden Nachfrage wollen wir so bis 2012 ein 30-Milliarden-Dollar-Unternehmen werden", so der Manager. Dies entspräche nahezu einer Verdoppelung innerhalb der kommenden zwei Jahre: 2009 betrug der Gesamtumsatz des Konzerns 17,9 Milliarden US-Dollar. Die derzeitigen Absatzzahlen geben allerdings durchaus Grund zur Zuversicht. Nach Angaben des Marktanalysten Gartner verzeichnete Acer 2009 mit mehr fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr den größten Zuwachs aller PC-Hersteller weltweit – und ist Spitzenreiter Hewlett Packard (HP) damit dicht auf den Fersen. Während das US-Unternehmen 2009 global einen Marktanteil von 19,3 Prozent erreichte, stand Acer laut Gartner mit 13 Prozent an zweiter Stelle. In Europa konnte HP seine Führungsposition mit 20,3 Prozent zudem nur knapp vor Acer behaupten (19,9 Prozent) - so liegen die Asiaten in den großen westeuropäischen Absatzmärkten Deutschland, Großbritannien und Frankreich bereits vorn.

Gebremst werden die Expansionspläne hingegen durch die Vorliebe der US-Verbraucher für die heimische Wirtschaft. So steht Acer hier hinter Dell und HP derzeit nur an dritter Stelle der PC-Hersteller. Auch höhere PC-Preise könnten den Weg nach oben trotz anziehender Konjunktur behindern. Acer-Deutschland-Chef Stefan Engel hatte sich auf der CeBIT entsprechend geäußert. Es gebe derzeit bei steigender Nachfrage eine spürbare Knappheit an Komponenten, sagte Engel.

(Christian Wolf)

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