Notebooks

Acer und Toshiba frischen Subnotebooks auf

Acer hat seinem Aspire One 722 eine Hardware-Auffrischung beschert: Das 11,6-Zoll-Modell ist ab 349 Euro erhältlich. Toshibas Portégé R830-Neuzugang startet als leistungsstarkes Arbeitstier mit UMTS für 1.699 Euro.

28.11.2011, 08:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Nachdem Intel die günstige Mini-Notebook-Klasse Netbook mit seinen Prozessoren der Atom-Baureihe lange Zeit dominierte, brachte Konkurrent AMD mit seinen Fusion Chips Bewegung in den Markt. Die APUs kombinieren Prozessor und Grafikeinheit und schlagen Intels Atom-GMA-Gespann bezüglich der Grafikleistung. Acer startete in der ersten Jahreshälfte mit dem Aspire One 522 (Test) ein 10,1-Zoll-Modell mit AMD Fusion APU, der große Bruder ist das Aspire One 722, das nun ein Hardware-Update erfährt. Auch Toshiba hat sich eine Subnotebook-Serie für eine Auffrischung vorgenommen. Die ultramobile Portégé-Serie R830 nimmt mit dem R830-1C8 ein weiteres Mitglied auf, das sich preislich zwischen den bislang erhältlichen Modellen ansiedelt und von Haus aus fit für mobiles Internet ist.

Acer Aspire One 722 mit neuer APU

Dem Subnotebook mit 11,6 Zoll großem HD-Display mit 1.366x768 Bildpunkten wird jetzt der neue AMD C-60-Prozessor mit 1,0 Gigahertz (GHz) und integrierter Radeon HD 6290 eingepflanzt, der weniger Energie aufnimmt als die Vorgängerreihe. Die Akkulaufzeit des 1,5 Kilogramm leichten Geräts soll sich mit einem 6-Zellen-Akku auf bis zu 7 Stunden steigern. Wer 100 Gramm Gewicht sparen möchte und bereit ist, bei der Mobilität Abstriche zu machen, kann alternativ zum Aspire One 722 mit 3-Zellen-Akku greifen. Dann sinkt die Laufzeit auf die Hälfte herab. Je nach Preisklasse kann der Nutzer auf bis zu 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und eine SATA-Festplatte mit einer Kapazität von maximal 500 GB hoffen.

Die Kommunikation via Ethernet sowie WLAN (802.11b/g/n) ist auch in der Basisversion gegeben, gegen einen Aufpreis kommt Bluetooth 3.0 hinzu. Neben drei USB-2.0-Ports, HDMI, einem VGA-Ausgang (D-Sub) sowie einem Kopfhöreranschluss bietet das Notebook auch einen Kartenleser für verschiedene Formate. Acer hält das Aspire One 722 ab sofort ab 349 Euro mit wahlweise schwarzem, blauem oder rotem Gehäuse bereit. Als Betriebssystem ist Windows 7 Home Premium in der 64-bit Edition vorinstalliert. Die Garantie ist auf ein Jahr begrenzt.

Toshiba Portégé R830-1C8 mit UMTS

Eine ganz andere Richtung schlägt das Toshiba Portégé R830-1C8 ein. Das Subnotebook ist mit seinem 13,3-Zoll-Display mit HD-Auflösung und Entspiegelung deutlich größer als das Aspire One 722, aber genauso leicht, um die mobile Business-Kundschaft anzusprechen. Die bisherigen Seriengeräte rechnen mit einem Intel Core i3-, i5- oder i7-Prozessor und kosten zwischen 1.199 und 2.399 Euro. Das R830-1C8 wird für 1.699 Euro angeboten und beschert einen Intel Core i5-2520M Prozessor mit 2,5 GHz Basistakt und integrierter Intel HD 3000 Grafik, 4 GB DDR3-Arbeitsspeicher und ein Slim-DVD-Laufwerk. Eine SSD spendiert Toshiba nicht, das bleibt den Portégé-Modellen jenseits der 2.000-Euro-Marke vorbehalten. Beim R830-1C8 wandern die Daten stattdessen auf eine 320-GB-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. Das Risiko, dass ein Aufprall zum Datenverlust führen kann, will der Hersteller mit einem robusten Gehäuse, das einen Sturz – je nach Landung – aus bis zu 76 Zentimetern übersteht, und einem Bewegungssensor für die Festplatte abfedern.

Schon eingebaut ist ein UMTS-Modul für mobile Datenverbindungen, alternativ geht es via WLAN (802.11a/b/g/n) oder Gigabit LAN ins Netz. Ebenfalls vorhanden: Bluetooth 3.0. Weitere Anschlussmöglichkeiten stehen in Form von HDMI, VGA, einer eSATA/USB-Kombination, USB 2.0, USB 3.0, Audiobuchsen und eines Kartenlesers bereit. Laut Toshiba soll der Laptop trotz Core i5 bis zu 8 Stunden mit einer Akkuladung auskommen, ein 6-Zellen-Exemplar macht es möglich. Für Interessenten steht das Modell ab sofort mit zweijähriger Garantiezeit und Windows 7 Professional zur Verfügung.

(Saskia Brintrup)

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