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Acer und LG: Fünf neue Monitore mit LEDs

Immer häufiger ersetzten sparsame und helle LEDs die alten Leuchtstoffröhren in Computermonitoren - auch in den neuen Displays von Acer und LG. Der LG E2350VR kann sogar Videos in Standardauflösung auf HD aufpolieren.

18.07.2010, 16:31 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Nachdem Acer in der vergangenen Woche einen ganzen Pool an neuen Business-TFTs vorgestellt hat, erhält nun der Privatkundenbereich neue Produkte – die Acer S1-Serie. Außerdem meldet sich LG mit einem neuen Gerät zu Wort, das mit einem neuentwickelten Chip die Bildqualität von Filmen in Standardauflösung verbessern soll. Die Gemeinsamkeit aller neuen Displays sind sparsame LEDs statt Leuchtstoffröhren.

Acer S1 für 139 bis 199 Euro

Die S1-Serie stellt Acer als "ultraflach" vor. Mit einer Tiefe von 13 bis 15 Millimetern (mm) sind die Monitore mit 18,5 bis 23 Zoll großer Bildfläche tatsächlich schlank, auch wenn sie sich nicht ganz auf die Maße der neuen Packard Bell Maestro Displays oder des LG E60 trainiert haben. Insgesamt stehen vier verschiedene Monitore im schwarzen Glanzlack bereit, die alle ein 16:9-Display, eine kurze Reaktionszeit von 5 Millisekunden (ms), eine Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) und einen dynamischen Kontrast von bis zu 12.000.000:1 aufweisen. Darüber hinaus sind sie neigbar und beziehen ihre Energie, je nach Größe etwa 12 bis 28 Watt, aus einem externen Netzteil.

Der kleinste Bildschirm ist der Acer S191HQL mit 1.366x768 Pixeln auf 18,5 Zoll, der als einziger mit lediglich einem Anschluss, einem analogen D-Sub-Port (VGA), auskommt. Natürlich fällt hier auch der Preis mit 139 Euro am niedrigsten aus. Für 159 Euro gibt es den Acer S201HL mit 1.600x900 Bildpunkten, 20-Zoll-Display und zusätzlichem DVI-Anschluss, der auch HDCP, den Kopierschutz für High Definition Inhalte, unterstützt. Wer weitere 20 Euro investiert, kann zum 21,5-Zöller Acer S221HQL mit Full-HD-Auflösung (1.920x1.080) greifen, der es mit der HDMI-Schnittstelle auf insgesamt drei Anschlussmöglichkeiten bringt. Der 23 Zoll große Acer S231HL kostet schließlich 199 Euro und orientiert sich technisch am 21,5-Zoll-Modell. Alle Acer Displays werden mit einer dreijährigen Garantie ab sofort ausgeliefert.

Neue LG Monitore mit Extras

Beim 23-Zöller E2350VR aus der neuen E50VR-Reihe von LG fällt vieles ein bisschen stärker aus. Auf seinem 16:9-Display, das ein dynamisches Kontrastverhältnis von 5.000.000:1 erreichen soll, versammelt es 1.920x1.080 Bildpunkte, die mittels Super+ resolution Standardvideos ein HD-Leben einhauchen sollen. Dies klingt in etwa wie Resolution+, das Toshiba einigen Multimedia- und Gaming-Notebooks einpflanzt. Wer kein Windows 7 nutzt und daher nicht auf Aero Snap zurückgreifen kann, erhält zudem eine praktische Funktion, um zwei Fenster nebeneinander anzuzeigen. Diese neuen Feature erstrecken sich auf die gesamte Serie, wobei LG zunächst nur den E2350VR erwähnt.

Das schwarz-glänzende Display hebt sich optisch mit einer Leiste aus gebürstetem Aluminium ab und trennt sich auf Wunsch zwar nicht von seinem kompletten Standfuß, aber von seiner Bodenplatte. Der Fuß lässt sich dann als Ständer nutzen und senkt den Monitor bis auf den Schreibtisch ab. Auch bei LG ist die Neigbarkeit die einzig mögliche ergonomische Anpassung. Der LG E2350VR kann außerdem die Helligkeit von 250 cd/m² automatisch regeln und lässt seine Pixel innerhalb von 2 ms reagieren, womit er auch Computerspielern gefallen möchte. Hierzu passt auch der HDMI-Port, der neben DVI-D und D-Sub die dritte Schnittstelle liefert. LG gewährt eine dreijährige Garantie, die sich zusätzlich auf die Hintergrundbeleuchtung erstreckt, und verkauft den Monitor ab sofort für 249 Euro.

(Saskia Brintrup)

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