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Acer Predator G3-605: Gaming-PC, der aufräumt

Acer hat seiner Predator Gaming-Serie ein Update spendiert. Der neue G3-605 mit Intel Core i5 oder i7 bringt für den Transport zur LAN-Party einen Tragegriff, eine Headset-Halterung und ein Fach für Kabel mit.

23.08.2013, 08:47 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Die zurzeit in Köln stattfindende Spielemesse Gamescom sorgt natürlich auch für neue Gaming-Hardware. Mobiles Spielen bietet zum Beispiel die neue Toshiba Qosmio X70-Serie. Für diejenigen, die bevorzugt am heimischen Schreibtisch sitzen möchten, hat Acer einen neuen Predator entwickelt. Die Neuauflage des Acer Predator G3 ist auf den ersten Blick zwar optisch etwas unauffälliger als frühere Generationen, macht aber mit dem gewohnt schwarz-orangefarbenen Gehäuse deutlich, dass spielefähige Komponenten an Bord sind.

Mit Intel Core i5 oder i7 wählbar

Für den Fall, dass der Desktop-PC doch mal mit zur LAN-Party genommen werden soll, hat der Hersteller einen Tragegriff am rund 180 x 438 x 430 Millimeter großen und 15 Kilogramm schweren Gehäuse angebracht. Für Kabel oder Zubehör, das mit transportiert werden muss, ist ein Ablagefach vorhanden, die Strippen lassen sich zudem in den Rillen befestigen, damit es etwas aufgeräumter aussieht. Auch an eine Headset-Halterung wurde gedacht.

Acer hält den Predator-PC G3-605 in verschiedenen Konfigurationen und Leistungsklassen bereit. Die CPU-Auswahl umfasst drei Quad-Core-Prozessoren aus der aktuellen "Haswell"-Prozessorgeneration von Intel: Einen Core i5-4430 mit 3,0 Gigahertz (GHz) Standardtakt und 3,2 GHz Turbo-Boost, einen i5-4570 mit 3,2 beziehungsweise 3,6 GHz und als Topmodell einen Intel Core i7-4770. Dieser hat mit 3,4 und per Turbo bis zu 3,9 GHz nicht nur die höchste Taktrate, sondern kann als einziges Modell auch acht statt vier Threads verarbeiten. Alle CPU-Typen unterstützen bis zu 32 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher. Grafiklösungen hält der Anbieter von Nvidia oder AMD bereit - wie beispielsweise eine GeForce GTX 660 mit 1,5 GB oder eine GTX 670/680 mit 2 GB, die die CPU-interne Intel HD 4600 ergänzen. Das Innenleben entscheidet dann auch, ob ein 300- oder 500-Watt-Netzteil die nötige Energie liefert. Gekühlt wird die Hardware über Acers IceTunel-System.

Startpreis: 799 Euro

Speicherplatz stellt eine HDD mit 500 GB bis 3 Terabyte bereit, denen Acer 24 bis 120 GB SSD-Puffer zum Beschleunigen an die Seite stellt. Die Festplatte lässt sich über einen an der Vorderseite zugänglichen Schacht bequem wechseln. Als optisches Laufwerk ist eine DVD-Brenner verbaut, eine Blu-ray-Option findet keine Erwähnung. Anschlussmöglichkeiten schaffen vier USB-3.0- und vier USB-2.0-Schnittstellen, ein Kartenleser sowie PS/2-Ports für ältere Eingabegeräte. Maus und Tastatur mit USB-Anschluss werden aber mitgeliefert. Welche Grafikausgänge - HDMI, DisplayPort, DVI und VGA - verfügbar sind, hängt von der Grafikkarte ab. Einige Ausführungen sind zudem mit einem WLAN-Modul und Bluetooth bestückt. Für einen guten Sound sorgt Creatives Sound Blaster Cinema.

Acer will den neuen Predator G3-605 noch in diesem Monat ab 799 Euro mit Windows 8 herausbringen. Mit einem Intel Core i7, 8 GB RAM, einer GTX 670 sowie 120 GB SSD-Speicher ist der PC zurzeit in den Onlineshops für 1.299 Euro aufgelistet, allerdings noch nicht lieferbar.

(Saskia Brintrup)

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