Notebooks

Acer bringt neue Subnotebooks und Tablets

Für die CeBIT kündigte Acer neue Timeline Subnotebooks aus unweltverträglicherer Herstellung an. Ab 499 Euro ist außerdem der neue Tablet-PC Aspire 1420P zu haben – eine Alternative zum iPad?

29.01.2010, 12:34 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Neues vom Notebook-Markt: Offiziell vorgestellt hat Acer in dieser Woche das Aspire Timeline 3811TZ und das 3811TZG. Hinter diesen Bezeichnungen verbergen sich 13,3-Zoll-Subnotebooks, die umweltverträglicher hergestellt werden als andere Geräte. Auf der Acer Website sind seit einiger Zeit zwei weitere interessante Geräte zu finden, die die einschlägigen Hardware-Onlineshops mit einer Auslieferung in den nächsten Wochen listen: das Aspire 1420P und das 1820PT mit Touchscreen zum niedrigen Preis.
Inhalt:
1. Aspire Timeline 3811TZ/TZG
2. Tablet-PCs ab 499 Euro
Doch zunächst zu den neuen Timeline Modellen, die Acer mit Ausnahme des Netzteils nun ohne Polyvinylchlorid – kurz PVC, das viele von Bodenbelägen kennen – und bromierte Flammschutzmittel herstellt. Die Emissionen bei der Verarbeitung von letztgenannten Stoffen sind laut Umweltbundesamt schwer abbaubar, Acer spricht von der Generierung giftiger Substanzen. Wie die übrigen Timeline Notebooks sollen auch das neue 3811TZ und das TZG mit einem 6-Zellen-Akku je nach Nutzungsverhalten eine Laufzeit von mehr als acht Stunden ermöglichen können, was ebenfalls der Umwelt zu Gute kommt. Zudem wurde das Sub im Hinblick auf die Entsorgung optimiert.
Mit oder ohne Wechselgrafik
Technisch haben beide 1,6 Kilogramm (kg) leichten Exemplare einen Intel Pentium Dual-Core Prozessor SU4100 mit 1,3 Gigahertz (GHz), bis zu acht Gigabyte (GB) DDR3-Arbeitsspeicher und maximal 640 GB Speicherplatz auf einer SATA-Festplatte zu bieten. Der Bildschirm löst mit 1366x768 Pixel im 16:9-Format auf und nutzt LEDs zur Hintergrundbeleuchtung. Die Grafikleistung ist der Punkt, an dem sich die beiden Modelle unterscheiden. Im Acer Aspire 3811TZ steuert diese Intels Onboardmodell GMA4500MHD mit analogem D-Sub-Ausgang (VGA) für einen Monitor und HDMI für einen Flachbildfernseher bei. Das 3811TZG kann sich darüber hinaus an einer dedizierten Grafikkarte, einer ATI Mobility Radeon HD 4330 mit 512 Megabyte eigenem Speicher bedienen, die sich an- und abschalten lässt. Rund um das Notebook sind Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer, drei USB-Ports und SPDIF zu finden. Zusätzlich hat Acer eine Webcam, einen 5-in-1 Kartenleser sowie WLAN für sämtliche Funkstandards bis Draft-n und Bluetooth verbaut. Das Touchpad ist multigesten-fähig. Beide Timeline Notebooks werden mit Windows 7 Home Premium in der 64-bit-Variante und zweijähriger Garantie ab März verfügbar sein. Die Preise beginnen bei 599 Euro.
Günstige Tablet-PCs
Die neuen Tablet-PCs – genauer gesagt Convertibles mit drehbarem 11,6-Zoll-Display – nennen sich Aspire 1420P und 1820PT. Den Bildern zufolge sind die 16:9-Touchscreens, die in zwei Auflösungen erwähnt werden, mattiert. Die höhere Pixel-Bestückung von 1366x768 werden aber die meisten der kleineren von 1024x600 vorziehen, wie sie im Netbook-Bereich anzutreffen ist. Beide Geräte sind je nach Konfiguration mit bis zu vier GB RAM bestückt, der noch auf acht GB erweitert werden kann, und greifen auf einen Intel GMA 4500MHD Onboardgrafikchip ohne eigenen Speicher mit HDMI-Port zurück. Die 1420P Serie bezieht die Rechenkraft aus einem Intel Celeron Prozessor und legt die Daten auf einer 250- oder 320-GB-Festplatte ab, das 1820PT hingegen beginnt bereits bei einer Speicherkapazität von 160 GB und soll sich an einem Intel Core 2 Duo bedienen.
Mit Backup-Taste
Zu den weiteren Spezifikationen zählen 7.1-Sound, eine Webcam, WLAN, ein Kartenleser und drei USB-Ports. Optional rückt auch ein UMTS-Modul für das mobile Internet in das wahlweise schwarze, blaue oder rote Gerät. Für ältere Monitore ist ein VGA-Ausgang integriert. Als Extra gibt es eine Taste für ein automatisches Backup, die Akkulaufzeit gibt Acer mit bis zu acht Stunden an.
Natürlich verfolgen die Geräte eine komplett andere Zielgruppe als Apple mit seinem neuen iPad, wer beim "Riesen-iPhone" Leistung, Anschlüsse und ein offenes System vermisst, könnte sich die neuen Convertibles aber genauer ansehen. Preislich sind sie jedenfalls auf Augenhöhe: Das Aspire 1420P taucht in diversen Onlineshops mit Intel Celeron SU2300 mit 1,2 GHz, 250 GB Speicherkapazität und der höheren Auflösung für 499 Euro auf, das 1820PT ab 599 Euro. Mit einem Gewicht von 1,72 kg gegenüber 680 Gramm sind sie aber deutlich schwerer und auch dicker.

(Saskia Brintrup)

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