Push-TAN-Masche

Absender Sparkasse: Landeskriminalamt warnt vor Phishing-Mails

Hinter E-Mails, die angeblich von der Sparkasse versendet werden, versteckt sich unter Umständen eine Masche von Betrügern, um Banking-Daten abzugreifen. In den Nachrichten wird behauptet, dass die Push-TAN-Registrierung bald ablaufen soll.

Diana Schellhas, 08.03.2021, 12:02 Uhr
Daten-SicherheitUngewöhnlich bei der aktuellen Phishing-Mail-Masche ist, dass sogar die QR-Codes in den Nachrichten funktionieren.© maxkabakov / Fotolia.com

Derzeit kursieren recht gut gemachte Phishing-Mails, die den Eindruck erwecken, von der Sparkasse zu stammen. Davor warnt das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA). Die Mails gaukeln Empfängerinnen und Empfängern vor, dass ihre Push-TAN-Registrierung bald ablaufen wird und umgehend erneuert werden muss.

Ungewöhnlich: Phishing-Mails enthalten funktionierende QR-Codes

Wer den Aufforderungen und Links in der Mail folgt, landet schließlich auf einer gefälschten Seite. Sie soll aussehen wie das Onlinebanking-Portal der eigenen Sparkasse - inklusive dem Namen der Sparkasse, der vorher abgefragt worden ist.

Ungewöhnlich: Die Mails enthalten einen funktionierenden QR-Code, der die potenziellen Opfer wie die Links in der Mail ebenfalls zu der gefälschten Seite führen.

Vorsicht: Banken fragen niemals sensible Daten ab

Grundsätzlich gilt: Sparkassen, Banken und Kreditinstitute werden ihre Kundinnen und Kunden niemals per Mail auffordern, ihre Zugangsdaten, Registrierungen, persönliche Daten oder ähnliches zu aktualisieren oder zu ändern.

Links oder Anhänge in solchen Mails sollte man gar nicht erst anklicken, QR-Codes gar nicht erst einscannen, sondern Nachrichten dieser Art am besten gleich löschen. Und wer sich unsicher ist, ruft einfach bei der Bank an.

Tipp: Online-Zugang sperren und Anzeige erstatten

Wer den Betrügerinnen und Betrügern auf den Leim gegangen ist und auf den gefälschten Seiten Daten eingegeben hat, sollte unverzüglich die entsprechende Sparkasse informieren und den Onlinebanking-Zugang sperren lassen, rät das LKA. Im Anschluss erstattet man Anzeige bei der örtlichen Polizei oder bei der jeweils zuständigen Onlinewache der Landespolizeien.

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang