Corona-Effekt

87 Prozent der Deutschen kaufen regelmäßig im Internet ein

Die Corona-Pandemie verlagert den Konsum weiter ins Netz. Eine neue Studie zeigt, dass Deutsche mehr und häufiger Einkäufe im Internet tätigen. Gezahlt wird dabei meist über Dienstleister wie PayPal.

Christoph Liedtke, 25.03.2021, 09:46 Uhr (Quelle: DPA)
EinkaufszentrumEinkaufszentren werden unbeliebter, immer häufiger und vor allem mehr wird im Internet eingekauft.© justaa / Fotolia.com

Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus haben einen Einfluss auf das Konsumverhalten in Deutschland. Viele Verbraucherinnen und Verbrauchen kaufen inzwischen wesentlich häufiger online ein und nutzen dabei auch regelmäßig digitale Bezahldienste.

Mehr Online-Einkäufe durch Corona-Pandemie

Laut einer repräsentativen Umfrage von Innofact im Auftrag von Verivox kaufen inzwischen 87 Prozent Deutschen regelmäßig online ein. Etwa die Hälfte (47 Prozent) ordern mindestens einmal im Monat Waren über das Internet, weitere 37 Prozent sogar wöchentlich.

Die meisten Deutschen kaufen dabei heute viel (24 Prozent) oder etwas häufiger (41 Prozent) im Internet ein als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Bei einem knappen Drittel (32 Prozent) blieb die Häufigkeit von Online-Einkäufen unverändert. Nur 3 Prozent bestellen heute seltener im Internet als vor Corona.

Zahlung per Dienstleister mit deutlichem Vorsprung vor Rechnung und Kreditkarte

Beim Bezahlen nutzen die meisten Verbraucher einen Bezahldienstleister (47 Prozent). Weniger verbreitet sind der Kauf auf Rechnung (23 Prozent), die Kreditkartenzahlung (14 Prozent) oder der Lastschrifteinzug (8 Prozent).

Für die repräsentative Studie hat die Innofact AG im März 2021 insgesamt 1.015 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren online befragt. Die Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit.

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