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85.000-Dollar-Rechnung fürs Internet per Handy

Weil er den Vertrag mit seinem Mobilfunkanbieter falsch verstanden hat, ist einem jungen Kanadier eine Handy-Rechnung über 85.000 Dollar - umgerechnet rund 57.000 Euro - ins Haus geflattert.

14.12.2007, 07:35 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Weil er den Vertrag mit seinem Mobilfunkanbieter falsch verstanden hat, ist einem jungen Kanadier eine Handy-Rechnung über 85.000 Dollar - umgerechnet rund 57.000 Euro - ins Haus geflattert. Der 22-jährige Piotr Staniaszek hatte bei der Firma Bell Canada einen Mobiltelefon-Vertrag über 150 Dollar pro Monat unterzeichnet, der eine unbegrenzte Internet-Nutzung über das Handy beinhaltete.
Handy als Modem
Staniaszek dachte, er könne sein Handy als Modem an den Computer anschließen und unbegrenzt Dateien aus dem Internet herunterladen, wie er am Donnerstag dem Rundfunksender CBC berichtete. Fleißig lud der Ölfeld-Arbeiter riesige Datenmengen und hochauflösende Filme auf seinen Rechner - und Bell Canada berechnete ihm die heruntergeladenen Daten pro Kilobyte.
Irrtum? Falsch gedacht
"Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Ich dachte, das ist wohl ein Irrtum", sagte Staniaszek dem Rundfunksender. Laut einem Firmensprecher will Bell Canada die Rechnung "aus Kulanz" auf 3.243 Dollar - also knapp 2.200 Euro - senken, aber damit will sich der 22-Jährige nicht abspeisen lassen: "Weil ich nichts von den Extragebühren wusste. Niemand hat es mir erklärt."

(Aleksandra Leon)

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