Security

72 Prozent der Handys per Sicherheitsabfrage geschützt

Der Branchenverband BITKOM wollte es wieder einmal wissen: Wie schützen die Deutschen ihr Handy? Vor zwei Jahren hatten nur 33 Prozent zusätzlich zur PIN der SIM-Karte eine Sicherheitsabfrage für das Gerät aktiviert, jetzt waren es schon 72 Prozent.

18.10.2014, 13:01 Uhr
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Der Branchenverband BITKOM wollte es wieder einmal wissen: Wie schützen die Deutschen ihr Handy? Vor zwei Jahren hatten nur 33 Prozent zusätzlich zur PIN der SIM-Karte eine Sicherheitsabfrage für das Gerät aktiviert, jetzt waren es schon 72 Prozent - bei Unter-30-Jährigen sogar 80 Prozent.

Schutz vor Feind und Freund

Die PIN für die SIM-Karte hat sich schon lange durchgesetzt. Sie wird abgefragt, wenn das Handy eingeschaltet wird, damit kein Unbefugter Zugriff auf die Daten erhält. Die Geräte-PIN jedoch schützt, wenn ein Dieb das eingeschaltete Gerät in die Hand bekommt oder der Partner die letzten Kurznachrichten durchsucht, während man sich selbst im Nebenraum befindet.

Die Sicherheitsabfrage für das Gerät wird nach kurze Nutzungspausen abgefragt oder wenn die Tastensperre eingelegt wurde. Es kann sich dabei um einen einfachen PIN-Code handeln oder um ein Muster, das mit dem Finger auf dem Touchscreen abgefahren werden muss. Auf diese Weise erhält ein Dieb auch keinen Zugriff, wenn er die SIM-Karte wechselt.

Unternehmen sollen für sichere Abfragen sorgen

"Unternehmen sollten die Diensthandys standardmäßig so einstellen, dass die Mitarbeiter ihre Kennwörter regelmäßig ändern müssen. Zudem sollte es Vorgaben zur Mindestlänge und dem Schwierigkeitsgrad des Passworts geben", so Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer von BITKOM.

Für die repräsentative Umfrage haben BITKOM Research und Aris Umfrageforschung im August 2014 1.300 Personen ab 14 Jahren befragt.

(Peter Giesecke)

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