Frequenzversteigerung

5G-Auktion: Telekom und Vodafone finden bei Geboten kein Ende

Es wird bei der 5G-Frequenzversteigerung nur noch zäh um einzelne Frequenzblöcke gerungen, vor allem die Telekom und Vodafone versuchen sich gegenseitig auszustechen. Nach sechs Wochen erreichen die Gebote fast 5,6 Milliarden Euro.

Richterhammer© zimmytws / Fotolia.com

Mainz - Auch zum Ausklang von Woche sechs der 5G-Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur ist am Freitag kein Ende der Mobilfunkauktion in Mainz erreicht worden. Die Mobilfunker Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica Deutschland und 1&1 Drillisch sind alle weiterhin im Rennen. Nach einem heftigen Bietgefecht am Mittwoch zwischen 1&1 Drillisch und Telefónica Deutschland, durch das die Gebote weiter in die Höhe getrieben wurden, war es an den beiden Folgetagen wieder ruhiger. Vor allem die Telekom und Vodafone kämpften jeweils um einzelne der insgesamt 41 zu vergebenden Frequenzblöcke. Nach Runde 252 verabschiedet sich die 5G-Auktion mit abgegebenen Geboten in Höhe von insgesamt 5,570 Milliarden Euro in das Wochenende. Wir geben einen Überblick über den aktuellen Stand der Verteilung der Frequenzblöcke.

Zahl der Höchstgebote der vier Anbieter nach Runde 252

2-GHz (12 Frequenzblöcke)

  • Deutsche Telekom: Höchstgebote für 4 Frequenzblöcke
  • Vodafone: Höchstgebote für 4 Frequenzblöcke
  • Telefónica Deutschland: Höchstgebote für 2 Frequenzblöcke
  • 1&1 Drillisch: Höchstgebote für 2 Frequenzblöcke

3,6-GHz (29 Frequenzblöcke)

  • Deutsche Telekom: Höchstgebote für 9 Frequenzblöcke
  • Vodafone: Höchstgebote für 7 Frequenzblöcke
  • Telefónica Deutschland: Höchstgebote für 7 Frequenzblöcke
  • 1&1 Drillisch: Höchstgebote für 6 Frequenzblöcke

Neue Gebote nur noch im 3,6-GHz-Bereich

Im 2-GHz-Bereich scheint man mit der Verteilung der zwölf Frequenzblöcke zufrieden, hier gab es schon seit vielen Auktionsrunden keine Veränderung mehr. Während die Telekom und Vodafone sich jeweils vier Frequenzblöcke sichern können, halten Telefónica Deutschland und 1&1 jeweils zwei Frequenzblöcke. Bewegung bei einzelnen Frequenzblöcken gab es am Freitag nur im 3,6-GHz-Bereich. Die Auktion ist erst zu Ende, wenn für keinen Frequenzblock mehr neue Höchstgebote eingehen. Insgesamt kommt die Telekom auf Höchstgebote für 13 der 41 Frequenzblöcke, Vodafone auf elf, Telefónica Deutschland auf neun sowie 1&1 Drillisch auf Gebote für acht Frequenzblöcke.

Ob die kommende Woche die letzte Auktionswoche sein wird, ist unklar. In der Vergangenheit hatte es immer wieder überraschende Schritte der Auktionsteilnehmer gegeben. Fest steht aber schon jetzt, dass die 5G-Auktion mit Staatserlösen von über 5,5 Milliarden Euro teuer ist als vor dem Start erwartet worden war.

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Quelle: DPA

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