Nach vierter Woche

5G-Auktion: Telekom aktuell mit meisten Höchstgeboten

Die 5G-Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur ist auch vier Wochen nach dem Start noch nicht zu Ende. Die Gebote erreichten in der letzten Runde vor dem Wochenende fast 5,3 Milliarden Euro. Ein Überblick über die Verteilung der Höchstgebote.

5G© jamesteohart/ Fotolia.com

Mainz - Mit Runde 189 endete am 12. April die vierte Woche der 5G-Auktion der Bundesnetzagentur, die Fortsetzung folgt in der kommenden Woche. In den letzten Runden haben sich die Gebote allerdings nur noch gemächlich nach oben bewegt. Insgesamt bieten die vier Mobilfunker Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica Deutschland und 1&1 Drillisch nun bereits über 5,294 Milliarden Euro. Darin eingeschlossen ist eine Zahlungsverpflichtung von über 108 Millionen Euro für zurückgezogene Höchstgebote. Damit liegt für einen der insgesamt 41 zu vergebenden Frequenzblöcke derzeit kein Höchstgebot vor. Das höchste Einzelgebot für einen Frequenzblock (2 GHz) gab Vodafone mit 213.816 Millionen Euro ab.

Zahl der Höchstgebote der vier Anbieter nach Runde 189

2-GHz (12 Frequenzblöcke)

  • Vodafone: Höchstgebote für 4 Frequenzblöcke
  • Deutsche Telekom: Höchstgebote für 4 Frequenzblöcke
  • 1&1 Drillisch: Höchstgebote für 2 Frequenzblöcke
  • Telefónica Deutschland: Höchstgebote für 2 Frequenzblöcke

3,6-GHz (29 Frequenzblöcke)

  • Deutsche Telekom: Höchstgebote für 8 Frequenzblöcke
  • Vodafone: Höchstgebote für 7 Frequenzblöcke
  • Telefónica Deutschland: Höchstgebote für 7 Frequenzblöcke
  • 1&1 Drillisch: Höchstgebote für 6 Frequenzblöcke
  • 1 Frequenzblock ohne Gebot

Insgesamt kommt die Telekom damit auf Höchstgebote für zwölf Frequenzblöcke, Vodafone erzielt elf Höchstgebote, Telefónica Deutschland neun.1&1 Drillisch könnte sich nach aktuellem Stand acht Frequenzblöcke sichern. Jeder der vier Anbieter muss für die ausgewählten Frequenzblöcke bereits jetzt unter dem Strich jeweils mehr als eine Milliarde Euro zahlen.

Während die 2-GHz-Frequenzen sich wegen höherer Reichweiten für den Einsatz in der Fläche eignen, verfügen die 3,6-GHz-Frequenzen über eine geringere Reichweite und werden daher in Ballungsgebieten genutzt.

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Jörg Schamberg

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