Mobilfunkfrequenzen

5G-Auktion geht nach Ostern weiter

Die Bundesnetzagentur schickt die Frequenzversteigerung in die Osterferien. Eigentlich war in dieser Woche kaum noch Bewegung bei der Auktion, doch nun wird sie nächste Woche fortgesetzt. Wir geben einen Überblick über den aktuellen Stand.

Jörg Schamberg, 17.04.2019, 16:42 Uhr
5G© jamesteohart/ Fotolia.com

Mainz - Sah es zu Wochenbeginn zunächst so aus, als ob die am 19. März 2019 gestartete 5G-Frequenzversteigerung in dieser Woche zu Ende geht, so ist auch nach Runde 218 noch nicht Schluss. Die Bundesnetzagentur teilte auf ihrer Webseite mit, dass die Frequenzauktion wegen der anstehenden Osterfeiertage am Donnerstag, 18. April, nicht stattfindet. Stattdessen werde sie nach Ostern am Dienstag, 23. April, ab 13:00 Uhr fortgesetzt. Der aktuelle Stand der Gebote der vier Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica Deutschland sowie 1&1 Drillisch liegt nach 218 Runden bei 5,357 Milliarden Euro. Damit haben sich die Gebote in dieser Woche um rund 63 Millionen Euro erhöht. Das ist nur noch ein behutsamer Anstieg im Vergleich zu den Vorwochen.

Nur noch wenig Bewegung der Auktionsteilnehmer

In den Auktionsrunden der letzten Tage gab es nur noch ein Wettbieten um einige wenige Frequenzblöcke. Insgesamt werden zwölf Frequenzblöcke im 2-GHz-Frequenzbereich sowie 29 Frequenzblöcke im 3,6-GHz-Frequenzbereich versteigert.

Zahl der Höchstgebote der vier Anbieter nach Runde 218

2-GHz (12 Frequenzblöcke)

  • Deutsche Telekom: Höchstgebote für 4 Frequenzblöcke
  • Vodafone: Höchstgebote für 4 Frequenzblöcke
  • Telefónica Deutschland: Höchstgebote für 2 Frequenzblöcke
  • 1&1 Drillisch: Höchstgebote für 2 Frequenzblöcke

3,6-GHz (29 Frequenzblöcke)

  • Deutsche Telekom: Höchstgebote für 9 Frequenzblöcke
  • Vodafone: Höchstgebote für 8 Frequenzblöcke
  • Telefónica Deutschland: Höchstgebote für 7 Frequenzblöcke
  • 1&1 Drillisch: Höchstgebote für 5 Frequenzblöcke

1&1 Drillisch hält nur Höchstgebote für sieben von 41 Frequenzblöcken

Unter dem Strich könnte sich der Neueinsteiger 1&1 Drillisch nach aktuellem Stand lediglich sieben Frequenzblöcke sichern. Zwei der Frequenzblöcke im Bereich von 2 GHz sind zudem erst ab 2026 nutzbar. An Telefónica Deutschland würden neun Frequenzblöcke gehen, Vodafone hält zur Zeit Höchstgebote für insgesamt zwölf Frequenzblöcke. Mit 13 Frequenzblöcken ist die Telekom mit ihren Höchstgeboten bislang am erfolgreichsten. Es wird sich zeigen,ob sich in der kommenden Woche noch einmal Bewegung in die Auktion kommt, oder ober die vier Anbieter sich mit dem aktuellen Status zufrieden geben.

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