Wettbieten ohne Ende

5G-Auktion: Fast 6,1 Milliarden Euro - Feiertagspause bis 3. Juni

Die Versteigerung von 5G-Frequenzblöcken durch die Bundesnetzagentur findet kein Ende und geht wegen einer Feiertagspause erst in der kommenden Woche weiter. Die Summe der Höchstgebote kletterte am Mittwoch auf fast 6,1 Milliarden Euro.

5G© jamesteohart/ Fotolia.com

Mainz - Woche um Woche vergeht bei der aktuellen 5G-Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur in Mainz, doch ein Ende der Auktion der 41 zu vergebenden Frequenzblöcke ist auch fast zweieinhalb Monate nach dem Start am 19. März immer noch nicht absehbar. Für die vier Auktionsteilnehmer Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica Deutschland und 1&1 Drillisch werden die 5G-Frequenzen mit jedem weiteren Auktionstag immer teuer. Am Mittwoch, 29. Mai 2019, erreichte die Summe der Höchstgebote nach Runde 441 einen Betrag von 6,099 Milliarden Euro. Experten hatten ursprünglich mit Erlösen von 3 bis 5 Milliarden Euro gerechnet. Wegen des Feiertags am 30. Mai wird die 5G-Auktion erst am Montag, 3. Juni, fortgesetzt.

Geboten wird noch um Frequenzen im 3,6-GHz-Bereich

Bei den zwölf Frequenzblöcken im 2,4-GHz-Bereich herrscht schon seit längerem Ruhe. Aktuell kommen die Telekom und Vodafone hier auf jeweils vier Frequenzblöcke, Telefónica Deutschland und 1&1 Drillisch könnten sich nach aktuellem Stand je zwei dieser Frequenzblöcke sichern.

Geboten wird dagegen weiterhin für einzelne Frequenzblöcke im 3-GHz-Bereich. Am Mittwoch war hier unter anderem auch 1&1 Drillisch mal wieder aktiv. Nach Runde 441 halten die Telekom und Vodafone in diesem Bereich Höchstgebote für jeweils acht Frequenzblöcke, Telefónica Deutschland kommt auf sieben, 1&1 Drillisch auf sechs Frequenzblöcke.

5G-Frequenzersteigerung bringt Milliardenerlös für den Staat

Die 5G-Auktion ist erst zu Ende, wenn keiner der vier Teilnehmer mehr ein Gebot in einer Runde abgibt. Bislang wollte keiner der Anbieter gegenüber der Konkurrenz nachgeben und sich jeweils so viele Frequenzblöcke sichern, wie sie nach Planungen der Unternehmen benötigt würden. Den Staat dürfte das weiter anhaltende Wettbieten freuen, da die Milliardenbeträge in das Steuersäckel fließen. Die Erlöse sollen jedoch für den Netzausbau verwendet werden.

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Jörg Schamberg

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