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3GSM: Instant Messaging auf dem Handy

Nach SMS soll nun das Instant Messsaging auf die Handys kommen. Netzbetreiber erhoffen sich Umsatz durch neue Data Services.

14.02.2006, 16:49 Uhr
SMS schreiben© Andres Rodriguez / Fotolia.com

Ein thema auf dem 3GSM Welt Kongress ist das Instant Messaging (IM) per Handy. T-Mobile, Vodafon & Co. drängen auf den neuen Service für das Handy. Mit der Weiterentwicklung der heutigen Netze ist dies auch ohne weiteres möglich.
Abgeguckt
Der Erfolg von Instant Message Services im Internet ist unumstritten. Allein die Plattform ICQ registriert derzeit über 190 Millionen User weltweit. Kein Wunder, dass die Handynetzbetreiber darin eine Chance für den mobilen Markt sehen. "Die Technologie ist keine Hürde mehr", sagt John Hoffman von der IM-Firma Fast Mobile. Die Netzte sind inzwischen schnell genug, um die entsprechende Geschwindigkeit für einen schnellen Nachrichtentransfer zu gewährleisten.
Internet vs. Handy
Probleme bei der Konvertierung von IM auf Handys könnten sich jedoch ergeben, wenn es um die Betreiber-Plattformen geht. Die Netzanbieter suchen nach einem einheitlichen Programm für den Service. Die derzeitigen Internet-IM-Anbieter zu einer Fusion auf dem Sektor zu bewegen dürfte nicht ganz einfach sein. Auch die Tatsache, dass IM-Unterhaltungen öfter zwischen mehreren Teilnehmern statt finden, ist zu problematisieren.
Ob das Instant Messaging auf dem Handy die SMS wirklich ablösen kann und ob die Betreiber sich auf einen Standard einigen können, bleibt noch abzuwarten. Netzbetreiber und IM-Anbieter versprechen sich beide Vorteile von dem Service. Für die Netzbetreiber bedeutet mobiles IM eine neue Einnahmequelle und für die IM-Anbieter eine Marktausweitung vom Internet in den mobilen Sektor.

(Philip Meyer-Bothling)

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