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2007: Der UMTS-Nachfolger steht bereit

In Großbritannien soll im kommenden Jahr die Versteigerung der Lizenzen für Mobilfunk-Netze der nächsten Gerneration (4G) beginnen. 2010 sollen die Netze stehen.

26.06.2006, 09:29 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Die britische Regierung will mit der Versteigerung der Lizenzen für das Mobilfunk-Netz der nächsten Generation (4G) die Staatskassen füllen, das berichtet die Nachrichtenagentur pte unter Berufung auf die britische Zeitung "The Business". Das 4G-Netz soll 60 Mal schneller sein als das gängige UMTS-Netz. Die britische Medienaufsichts- und Regulierungsbehörde Office of Communications plant die Versteigerung laut dem Zeitungsbericht für das kommende Jahr.
Vier Netzbetreiber wollen starten
Die Mobilfunk-Industrie hatte gehofft, dass die 4G Lizenzen nicht versteigert, sondern anders zugeteilt werden. Die hohen Kosten für das Netz der dritten Generation hat die Mobilfunker schwer angeschlagen, der Regierung haben die UMTS-Lizenzen 33 Milliarden Dollar eingebracht. Vodafone, BT Cellnet (o2), Orange und Hutchinson, die vier größten Netzbetreiber Großbritanniens, hoffen, das 4G-Nnetz bis 2010 in Betrieb nehmen zu können.
Die Ofcom besteht trotz der Angst der Netzbetreiber vor zu hohen Kosten auf einer Versteigerung als Vergabemittel. So könne man am besten den wahren Marktwert einer Lizenz bestimmen, so die Telekom-Behörde. "Wir glauben, dass eine Auktion der beste Weg ist um eine Frequenz zu vergeben. Wer auch immer den Zuschlag erhält hat großes Interesse daran, den Profit durch die Lizenz zu steigern und wird die Frequenz mit Innovationen und neuen Services vermarkten", sagt eine Ofcom-Sprecherin gegenüber "The Business".

(Hayo Lücke)

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