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20 neue TFT-Monitore im 16:10-Format von LG und Philips

Kein Hochglanz, kein Breitbild: Für den Office-Bereich hat LG 14 neue entspiegelte 16:10-Bildschirme vorgestellt, Philips steuert sechs Geräte bei. Für Anspruchsvolle gibt es IPS-Modelle mit DisplayPort und höhenverstellbarem Standfuß, für Sparsame weniger flexible TN-Exemplare mit geringerer Auflösung.

05.04.2013, 17:16 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Ob Notebook, Fernseher oder klassischer TFT Monitor - vorherrschend ist derzeit das 16:9-Format. Wer sich für die Nutzung am Schreibtisch nicht mit den Breitbild-Displays anfreunden kann, der muss etwas länger suchen. Vor allem für den beruflichen Einsatz gibt es aber noch Bildschirme im früher verbreiteten 16:10-Format. LG fügt nun gleich 14 neue Modelle hinzu: Die Business-Serie LG EB23 umfasst Geräte in den Bildschirmgrößen 22 und 24 Zoll. Außerdem folgen sechs Monitore von Philips. Für Anspruchsvolle gibt es IPS-Modelle mit DisplayPort und höhenverstellbarem Standfuß, für Sparsame weniger flexible TN-Exemplare mit geringerer Auflösung.

LG EB23: Zwei Größen, viele Versionen

Zusätzlich zum Format zählen eine LED-Hintergrundbeleuchtung, ein Energiesparmodus und ein Netzschalter zu den Gemeinsamkeiten der Geräte. Zudem sind alle Displays entspiegelt. Unterschiede sind bezüglich Panel und ergonomischer Anpassungsfähigkeiten festzustellen: Die Spitzenmodelle verfügen über ein AH-IPS-Panel mit Blickwinkeln von 178 Grad horizontal und vertikal sowie zwei 1-Watt-Lautsprecher und eine Audiobuchse, um einen Kopfhörer anschließen zu können. Im Einzelnen fallen darunter die Serien EB23PT, EB23PY, EB23P und EB23PM. Alle liefern einen höhenverstellbaren und gleichzeitig neig- und drehbaren Standfuß und eine Pivotfunktion, die Serie EB23PM ist um 12 Zentimeter nach oben verstellbar. Bei allen identisch sind eine Reaktionszeit von 5 Millisekunden (ms) und ein statischer Kontrast von 1.000:1. Dynamisch geregelt soll ein Kontrastverhältnis von bis zu 5.000.000:1 möglich sein.

Die 24-Zöller 24EB23PM in Schwarz und 24EB23PM-W in Weiß lassen sich per DVI-D oder D-Sub an den Grafikausgang von PC oder Notebook anschließen, während die PY-Varianten 24EB23PY (24 Zoll, schwarz) und 24EB23PY-W (24 Zoll, weiß) zusätzlich einen DisplayPort und einen USB-Anschluss bereitstellen. Die 24-Zöller warten mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel (Full-HD) und einer Leuchtdichte von 300 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) auf.

Auch günstigere TN-Modelle verfügbar

Auch die kleineren Ausführungen 22EB23PY (22 Zoll, schwarz) und 22EB23PY-W (22 Zoll, weiß) sind mit einer USB-Schnittstelle und einem DisplayPort gerüstet, stützen sich im Gegensatz zu den großen Varianten allerdings auf ein TN-Panel, das hinsichtlich der Blickwinkelstabilität und Farbkraft hinter den IPS-Exemplaren liegt. Sie kommen mit 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal aus und und reduzieren die Auflösung auf 1.680 x 1.050 Bildpunkte, die Helligkeit sinkt auf 250 cd/m². Die nächste Abstufung bilden die mit schwarzem oder weißem Gehäuse erhältlichen Modelle 24EB23TM in 24 Zoll, die ein hochwertiges Full-HD-IPS-Panel, aber lediglich DVI und D-Sub vorweisen können. Im 22-Zoll-Bereich mit den Geräten 22EB23TM weicht LG wieder auf TN-Technik und eine geringere Auflösung aus. Höhenverstellbar sind die Bildschirme nicht.

Alle Monitore sind ab sofort zu haben und werden mit einer 36-monatigen Herstellergarantie geliefert, die auch die Hintergrundbeleuchtung mit einschließt. Den DVI-Geräten liegt lediglich ein VGA-Kabel zum analogen Anschluss bei, nur den DisplayPort-Versionen gönnt der Anbieter zusätzlich ein DVI-D-Kabel. Preise nennt LG nicht. In einschlägigen Onlineshops sind die günstigsten TN-Monitore derzeit ab etwa 150 Euro zu finden, die IPS-Reihe EB23PM mit DisplayPort beginnt in 24 Zoll bei rund 230 Euro.

Philips: Full-HD-Displays mit IPS- oder TN-Panel

Ähnliche Kriterien wie LG setzt Philips bei der Ausgestaltung der einzelnen neuen 24-Zoll-Monitore an. Zwar wird allen eine Full-HD-Auflösung und ein höhenverstellbarer Standfuß spendiert, einige Werte und die Anschlussvielfalt gehören aber zu den Variablen. Ein P in der Produktbezeichnung kennzeichnet die Topmodelle mit IPS-Bildschirm: Die Varianten 240P4QPYNB/00 in Schwarz und 240P4QPYNS/00 in Silber ermöglichen mit 13 Zentimetern die maximale Flexibilität und mit 300 cd/m² die hellste Anzeige der sechs Neuzugänge. Sie integrieren einen DisplayPort, DVI-D, D-Sub (VGA) und einen USB-Hub mit vier USB-2.0-Schnittstellen. Einen um 11 Zentimeter anpassbaren Fuß und zwei statt vier USB-Anschlüsse bietet die B-Reihe als 240B4LPYNB/00 mit schwarzem Gehäuse und 240B4LPYNS/00 in der Farbe Silber. Anstelle eines IPS-Panels muss dann aber ein TN-Display mit kleineren Blickwinkeln genügen und die LEDs im Hintergrund leuchten mit 250 cd/m² weniger stark. Eine Pivotfunktion kann bei beiden Serien auf der Haben-Seite verbucht werden. Nicht so bei den Einstiegsmodellen der S-Linie. Als 240S4LPSB/00 (schwarz) oder 240S4LPSS/00 (silber) sind die Monitore nur neig- und höhenverstellbar, nicht aber drehbar. Ferner reduziert sich die Port-Auswahl auf DVI-D und VGA.

Alle Philips-Monitore werden unabhängig vom Panel-Typ mit 5 ms Reaktionszeit und einem dynamischen Kontrast von bis zu 20.000.000:1 ausgewiesen, eine Angabe zum statischen Kontrastverhältnis fehlt. Die Preise für die ab sofort verfügbaren TFT-Monitore liegen zwischen 289 und 359 Euro.

(Saskia Brintrup)

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