Vernetzte Gegenstände

20 Jahre Internet der Dinge: Was bringt die Vernetzung?

Das Internet der Dinge, auch IoT genannt, feiert seinen 20. Geburtstag. Inzwischen sind Millionen Geräte weltweit vernetzt. Der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone erläutert Vorteile und Funktionsweise der Kommunikation von Gegenständen.

Vodafone Deutschland MaschinennetzVodafone-Chef Hannes Ametsreiter.© Vodafone GmbH

Düsseldorf – Das Internet der Dinge (IoT) feiert seinen 20. Geburtstag. 1999 wurde der Begriff erstmals von dem britische Technologie-Pionier Kevin Ashton erstmals verwendet. Seitdem hat sich viel getan und viele unterschiedliche Geräte und Dienste sind miteinander vernetzt. Der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone (Handytarife von Vodafone) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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hat anlässlich des Jubiläums einen Blick auf die verschiedenen Aspekte des Internets der Dinge geworfen

Viele Begriffe für das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge werde mit vielen Begriffen beschrieben. So etwa mit der englischen Bezeichnung "Internet of Things", der Abkürzung "IoT" oder auch mit "M2M", was für Machine-to-Machine steht. Unter dem Internet der Dinge versteht man laut Vodafone Gegenstände, die über das Internet miteinander sowie auch mit den Menschen kommunizieren. So könne der Mülleimer etwa melden, wenn er geleert werden müsse. Der LKW-Reifen gebe Alarm, wenn Luftdruck oder Temperatur nicht in Ordnung seien. Die Einsatzszenarien sind inzwischen sehr vielfältig.

Welche Vorteile bietet das Internet der Dinge?

Für die Menschen bringe das Internet der Dinge diverse Vorteile, etwa mehr Sicherheit im Alltag. Ein mobiles EKG könne Ärzten beispielsweise jederzeit Blutdruck oder Herzschlag von Risikopatienten mitteilen. Ein weiterer positiver Effekt sei, dass das Internet der Dinge Zeit spare. Stromableser funken etwa automatisch den Zählerstand, es müsse nicht extra ein Ableser vorbeikommen. Auch die nervige Suche nach einem Parkplatz lasse sich durch intelligente Sensoren verkürzen. Und auch Kosten ließen sich sparen. Ein vernetztes, teures E-Bike könne bei der Überführung von Dieben helfen. Oder Maschinen in Industriehallen melden, wenn eine Wartung erforderlich sei.

Wie funktioniert das Internet der Dinge?

Im Internet der Dinge kommen laut Vodafone häufig Sensoren zum Einsatz, die Zustände über einen Gegenstand oder die Umgebung erfassen und messen. Denkbar sei hier der Einsatz von Detektoren wie etwa einem Thermometer, eines Füllstandssensors oder eines Bewegungssensors. Die vernetzten Geräte verfügen über eine SIM-Karte, die meist direkt im Sensor integriert sei. Über die SIM-Karte werde die Verbindung zum weltweiten Datennetz per Mobilfunk hergestellt. Außerdem mache sie die vernetzten Gegenstände im Internet identifizierbar.

Der Empfänger der Daten könne ein Computer oder ein Smartphone sein, über das Menschen die Sensordaten anschauen können. Die Menschen können dann entscheiden, ob der vernetzte Gegenstand auf einen Zustand reagieren muss. Nach Meldung der Zimmertemperatur zuhause per IoT, könne der Hausbesitzer von unterwegs die Temperatur per Smartphone auf Knopfdruck erhöhen. Häufig funktioniere die Auswertung der Daten von vernetzten Geräten aber auch vollautomatisch ohne Einschaltung von Menschen. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz werden die gemeldeten Daten analysiert und mit vordefinierten Basisdaten abgeglichen. Eine vernetzte Straßenlaterne könne beispielsweise regelmäßig die Helligkeit erfassen und die Daten an ein Analyse-System melden. Bei einer bestimmten Helligkeit erhält die Straßenlaterne dann den Befehl, das Licht zu aktivieren.

Gegenstände kommunizieren per Mobilfunk, WLAN & Co.

Der am meisten genutzte Kommunikationskanal im Internet der Dinge sei der Mobilfunk. Optimiert für eine kostengünstige und energiesparende Vernetzung sei das sogenannte Maschinennetz (Narrowband IoT). Selbst unter der Erde oder hinter dicken Betonwänden könnten Gegenstände miteinander kommunizieren. Zum Einsatz kommen aber auch WLAN sowie Funkstandards wie Sigfox und LoRa. Der Nachteil dieser Funkstandards: Sie seien nicht speziell gesichert vor dem Zugriff von außen. Auch die Reichweite der Funkstandards sei unterschiedlich. Per WLAN werde in der Regel nur eine Reichweite von weniger als 100 Metern erreicht. Das Maschinennetz (Narrovband IoT), das Vodafone bereits großflächig in Deutschland aktiviert habe, biete dagegen hohe Reichweiten und nutze das bestehende LTE-Netz. Sensoren im Maschinennetz könnten Daten stromsparend senden und empfangen, die Akkulaufzeiten reichten bis zu zehn Jahren.

4,1 Milliarden per Mobilfunk vernetzte Dinge bis 2024

Bis 2024 sollen laut aktuellem Mobility Report von Ericsson weltweit rund 4,1 Milliarden Dinge per Mobilfunk vernetzt sein. Jährlich erhöhe sich die Anzahl weltweit vernetzter Gegenstände um 33 Prozent. Vodafone selbst habe bereits mehr als 78 Millionen Dinge per Mobilfunk vernetzt, pro Monat kämen weitere zwei Millionen Gegenstände hinzu. So würden alleine 18 Millionen Fahrzeuge, die beispielsweise mit einem digitalen Diebstahlschutz ausgestattet sind, im Mobilfunknetz von Vodafone funken.

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Jörg Schamberg

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