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100-Dollar-Notebook wird ausgeliefert

Die Auslieferung des 100-Dollar-Notebook nach Afrika hat begonnen. Das Notebook soll vor allem zu Bildungszwecken in Schulen zum Einsatz kommen.

21.02.2007, 12:16 Uhr
Browser© Diego Cervo / Fotolia.com

Die Auslieferung des so genannten "100-Dollar-Laptops" nach Afrika hat begonnen. Die Initiative "One Laptop per Child" (OLPC) wurde vom "Institute of Technology" im US-Bundesstaat Massachusetts ins Leben gerufen.
Kostet noch 150 US-Dollar
Derzeit kosten die Notebooks mit Linux-Betriebssystem noch je 150 US-Dollar. OLPC-Sprecher Jackie Lustig erklärte aber, dass man daran arbeite, die Geräte bis 2008/2009 für die geplanten 100-US-Dollar und bis 2010/2011 sogar für 50 US-Dollar anbieten zu können. Die Notebooks werden ausschließlich direkt an Regierungen zum Bildungs-Einsatz in Schulen verkauft. Unter anderem sollen Libyen, Nigeria, Ägypten und Ethopien noch diesen Monat die ersten Geräte erhalten.
Libyen will innerhalb eines Jahres rund 1,2 Millionen Kinder mit dem Notebook ausstatten und sich in Zukunft sogar bei der Unterstützung ärmerer Nachbarländer beteiligen. Ruanda will das Notebook im Laufe der nächsten fünf Jahre zwei Millionen Kindern anbieten und Nigeria hat insgesamt eine Million Rechner bestellt.
Einsatz in Schulen
Die Notebooks sollen vor allem in Grundschulen zum Einsatz kommen und somit schon früh zur Bildung der Kinder beitragen. Die meisten Geräte sollen nach Angaben von Lustig im zweiten Halbjahr dieses Jahres nach Afrika ausgeliefert werden. Die OLPC-Initiative wird von zahlreichen Unternehmen wie etwa Google, eBay oder auch AMD unterstützt.

(Filip Vojtech)

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