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1&1 verschiebt Rechenzentrum in Hanauer Bunker

Durch die Entwicklung neuer Server-Technologien sei es gelungen, bei weiterhin starkem Kundenwachstum den Anstieg des Energieverbrauchs und des Raumbedarfs zu verlangsamen, sagte ein Firmensprecher.

29.10.2010, 15:06 Uhr (Quelle: DPA)
1&1© 1&1

Der Internetanbieter 1&1 wird sein neues Rechenzentrum in einem Hanauer Bunker vorerst nicht beziehen. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben vom Freitag zunächst die bestehenden Rechenzentren optimal auslasten.

Raumbedarf verlangsamt

Durch die Entwicklung neuer Server-Technologien sei es gelungen, bei weiterhin starkem Kundenwachstum den Anstieg des Energieverbrauchs und des Raumbedarfs zu verlangsamen, sagte ein Firmensprecher der Nachrichtenagentur dpa.

Die zur Firmengruppe United Internet gehörende 1&1 Internet AG betreibt zwei Rechenzentren in Karlsruhe sowie jeweils eines in Baden-Baden, in Großbritannien und in den USA. 1&1 hatte im November 2008 mitgeteilt, bis 2009 ein Rechenzentrum für 100.000 Server im ehemaligen Bunker einer Atomanlage in Hanau-Wolfgang einzurichten.

Jetzt erklärte das Unternehmen, das Gebäude sei entkernt und soweit vorbereitet, um im Bedarfsfall innerhalb eines Jahres den Betrieb aufzunehmen. 1&1 hat nach eigenen Angaben weltweit 9,4 Millionen Vertragskunden.

(Hayo Lücke)

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