Quartalszahlen

1&1 Drillisch: Weniger Breitbandkunden - mobiles Internet gefragt

Mit Verträgen für DSL, VDSL und FTTH konnte 1&1 Drillisch im ersten Quartal nicht bei den Kunden punkten, die Zahl der Breitbandverträge war rückläufig. Viele neue Kunden gewann der Anbieter aber mit mobilem Internet.

Jörg Schamberg, 13.05.2020, 09:40 Uhr
1&1 Drillisch AG Logo© 1&1 Drillisch AG

Der mehrheitlich zu United Internet gehörende Internet- und Mobilfunkanbieter 1&1 Drillisch hat am Mittwoch die Zahlen für das erste Quartal 2020 vorgelegt. Demnach konnte das in Maintal ansässige Unternehmen die Zahl seiner Access-Kundenverträge im Zeitraum von Anfang Januar bis Ende März 2020 insgesamt um 100.000 auf 14,43 Millionen steigern. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres wies der Anbieter 710.000 neue Kundenverträge auf - ein Plus von 5,2 Prozent.

Kundenwachstum bei mobilem Internet

Allerdings konnte 1&1 Drillisch lediglich mit Verträgen für mobiles Internet neue Kunden gewinnen. Für Ende März 2020 wies der Mobilfunkanbieter 10,10 Millionen solcher Verträge aus. Im ersten Quartal 2020 kamen 110.000 neue Kundenverträge hinzu, gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres steigerte 1&1 Drillisch die Zahl der Kundenverträge für mobiles Internet um 730.000 (+ 7,8 Prozent).

1&1 Drillisch verliert 10.000 Breitband-Verträge im ersten Quartal

Leicht rückläufig entwickelte sich dagegen das Geschäft mit Verträgen für Internetanschlüsse per DSL, VDSL und FTTH. Zum Stichtag 31. März 2020 kam 1&1 Drillisch auf 4,33 Millionen Kundenverträge für diese Internet-Festnetzanschlüsse. Gegenüber dem vorangegangenen Quartal sank die Zahl der Kundenverträge um rund 10.000. Ende März 2019 hatte 1&1 Drillisch mit 4,35 Millionen sogar noch 20.000 mehr Breitband-Verträge verzeichnet.

Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr

Den Umsatz konnte 1&1 Drillisch im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent auf 940,7 Millionen Euro steigern. Gegenüber dem vierten Quartal 2019 erwirtschaftete das Unternehmen aber 4,6 Millionen Euro weniger. Mögliche Auswirkungen der Corona-Krise auf das operative Geschäft sei von der weiteren Dauer und dem Fortbestand der aktuellen Einschränkungen abhängig. Im ersten Quartal hätten sich aber erste Effekte im Umsatz und im operativen Ergebnis gezeigt.

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