Jahresbilanz 2020

1&1 Drillisch verliert weiter Breitbandkunden

Licht- und Schattenseiten zeigen sich bei der Bilanz von 1&1 Drillisch für das Geschäftsjahr 2020. So gewann der Anbieter zwar viele neue Kunden für mobiles Internet, die Zahl der Breitband-Kundenverträge ging jedoch zurück.

Jörg Schamberg, 25.03.2021, 09:46 Uhr
1&1 Drillisch AG Logo© 1&1 Drillisch AG

Der Internet- und Mobilfunkanbieter 1&1 Drillisch, der mehrheitlich zum Konzern United Internet gehört, hat am Donnerstag die finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 und somit auch für das vierte Quartal des vergangenen Jahres vorgelegt. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung der Kundenzahlen.

Zahl der Kundenverträge für mobiles Internet wächst 2020 um 530.000

Ende Dezember 2020 lag die Zahl der Kundenverträge für Internetzugänge per Mobilfunk und Festnetz bei insgesamt 14,83 Millionen. Das ist ein Plus von rund 500.000 Verträgen gegenüber Ende 2019. Zulegen konnte 1&1 Drillisch allerdings nur im Geschäft mit Verträgen für mobiles Internet. Hier stieg die Zahl der Kundenverträge innerhalb des vergangenen Jahres um 530.000 auf 10,52 Millionen an. Im vierten Quartal von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2020 hatte der Anbieter 160.000 Kundenverträge für mobiles Internet hinzugewinnen können.

Kundenverluste beim Breitbandgeschäft von 1&1 Drillisch

Gänzlich anders sah die Entwicklung dagegen im Breitband-Geschäft von 1&1 Drillisch aus. Im vergangenen Jahr schrumpfte die Zahl der Kundenverträge für Anschlüsse per DSL, VDSL und Glasfaser um 30.000 auf noch 4,31 Millionen Ende Dezember 2020. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres ging die Zahl der Breitband-Kundenverträge um rund 10.000 zurück. Derzeit lockt 1&1 (DSL-Tarife von 1&1) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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mit Gratismonaten für seine VDSL-Tarife. Beim Tarif mit VDSL 250 werden beispielsweise zwölf Gratismonate gewährt, ein Preisvorteil von 600 Euro für Neukunden. Es bleibt abzuwarten, ob solche Angebote eine Trendwende für das Breitband-Geschäft bringen können.

Den Umsatz konnte 1&1 Drillisch im vergangenen Jahr um 3 Prozent auf 3,768 Milliarden Euro steigern. Davon entfielen 3,020 Milliarden Euro (+ 2,6 Prozent) auf den Service-Umsatz sowie 766,8 Millionen Euro (+ 4,8 Prozent) auf Hardware- und sonstigen Umsatz.

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