"App" steht für das englische Wort Application. Und Applikationen stehen wiederum für ein Milliardengeschäft. Seit Apple seinen App Store Mitte 2008 auch für externe Software-Entwickler öffnete, überschwemmen die kleinen Zusatzprogramme den Markt. Ihr bevorzugtes Einsatzgebiet: Handys und Smartphones, aber auch Tablet-PCs wie das iPad. Mittlerweile gibt es für die meisten Handy-Betriebssysteme Unmengen an Apps. Unangefochtene Spitzenreiter: iOS und Android.
Täglich tausende neue Apps
Beide Plattformen erfreuen sich bei App-Programmierern größter Beliebtheit. Allein Apples App Store kann seit seiner Eröffnung auf mehrere Milliarden Downloads verweisen. Die Anzahl der vorhandenen Apps bewegt sich längst im sechsstelligen Bereich. An zweiter Stelle folgt Google Play, dessen Angebot an Handy Software täglich um mehrere tausend Programme anwächst. Mit derlei Vielfalt können andere Portale wie der Windows Phone Store oder die BlackBerry World nicht aufwarten.
Apps in Quantität und Qualität kaum mehr überschaubar
Für die Anwendungsgebiete von Apps spielt das verwendete Handy-OS allerdings kaum eine Rolle. Ob soziale Netzwerke, Nachrichten, Unterhaltung, Spiele, Bürosoftware, Virenschutz, Navigation oder Gesundheit – Apps gibt es für nahezu jeden Bereich. Zwar erleichtern die meisten Download-Portale die Auswahl durch Kategorisierung, Bewertungssysteme, Suchfunktionen und diverse Bestenlisten; dennoch ist die App-Flut besonders bei App Store und Google Play in Quantität sowie Qualität häufig kaum mehr überschaubar.
Viele Apps sind kostenlos erhältlich
Ein weiteres wichtiges Selektionskriterium ist daher auch der Preis. Dieser liegt in der Regel zwischen zweistelligen Cent-Beträgen und wenigen Euro. Viele Apps sind zudem kostenfrei erhältlich. Die kleinen Programme lassen sich in der Regel über mobiles Internet direkt auf das Smartphone laden und installieren. Ihre Größe umfasst mehrere hundert Kilobyte bis einige Megabyte. Ein Download auf den PC ist bei einigen App-Shops aber ebenfalls möglich.