Wi-Fi 6
Wi-Fi 6 Smartphone© escapejaja / Adobe Stock

Wi-Fi 6: Diese Vorteile bietet der neue WLAN-Standard

Der neue WLAN-Standard Wi-Fi 6 setzt sich zunehmend durch. Doch was bringt Wi-Fi 6 für die Nutzung im WLAN-Heimnetzwerk? Wir geben einen Überblick über die Vorteile.

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WLAN-Standards waren lange Zeit unter Bezeichnungen wie IEEE 802.11ac oder in der Kurzform WLAN AC bekannt. Die zuständige Wi-Fi Alliance setzt seit 2018 bei der Vermarktung der WLAN-Standards auf eine neue, einfachere Bezeichnung. So heißt der neueste Standard IEEE 802.11ax, der seit 2020 zunehmend an Verbreitung gewinnt, schlicht Wi-Fi 6. Der Vorgänger WLAN AC ist rückwirkend Wi-Fi 5, WLAN N wird als Wi-Fi 4 bezeichnet. Mit Wi-Fi 6 soll einiges besser werden. Wir erläutern, was der neue Standard bringt und welche Hardware zur Nutzung benötigt wird.

Die Vorteile von Wi-Fi 6

In den Haushalten greifen immer mehr Geräte auf das WLAN-Heimnetzwerk zu: Vernetzt sind etwa Smartphones, Tablets und Notebooks, aber auch Smart-TVs, Smart-Home-Produkte, Wearables und Spielkonsolen. Selbst etliche Haushaltsgeräte können inzwischen per WLAN mit dem Internet verbunden werden. Ein Vorteil von Wi-Fi 6 ist die gleichzeitige Einbindung einer großen Zahl von Geräten in ein WLAN-Netzwerk. Gegenüber Wi-Fi 5 (WLAN AC) soll Wi-Fi 6 in dichten Netzwerkumgebungen wie beispielsweise einem Mehrfamilienhaus deutlich mehr Kapazität bieten.

Mehr Speed: Die theoretische Übertragungsgeschwindigkeit soll insgesamt bei bis zu 9,6 Gbit/s liegen, bei Wi-Fi 5 waren es maximal 3,5 Gbit/s. Gefunkt wird weiterhin auf den Frequenzbändern 2,4 GHz und 5 GHz. Auf dem 5-GHz-Band lässt sich eine Kanalbandbreite von bis zu 160 MHz nutzen. Zukünftig könnte zusätzlich das 6 GHz Band hinzukommen, eine entsprechende Freigabe von Kanälen auf diesem Band wird erwogen.

Wi-Fi 6 unterstützt wie Wi-Fi 5 die MU-MIMO-Technologie (Multiple Users, Multiple Input, Multiple Output). Datenübertragungen können für mehrere Geräte gleichzeitig erfolgen. Zudem wird OFDMA (Orthogonal Frequency-Division Multiple Access) genutzt, wodurch mehrere WLAN-Clients gleichzeitig bedient werden können. Durch Einsatz der sogenannten 1024-QAM-Modulation lassen sich in einem Datenstrom zudem mehr Informationen übertragen. Ein weiterer Vorteil von Wi-Fi 6 ist auch ein geringerer Energieverbrauch.

Ausgewählte Wi-Fi 6 Router

Wi-Fi 6 Router von AVM

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Wi-Fi 6 Router von Netgear

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Wi-Fi 6 Router von Huawei

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Wi-Fi 6 ZertifizierungSowohl Router-Hardware als auch Endgeräte wie Smartphones müssen Wi-Fi 6 unterstützen, damit man von den Vorteilen des WLAN-Standards profitieren kann.© Wi-Fi Alliance

Neue Geräte für Wi-Fi 6 erforderlich

Zunächst wird ein WLAN-Router benötigt, der auch Wi-Fi 6 unterstützt. Entsprechende Modelle gibt es etwa mit der Fritz!Box 7530 AX für den DSL-Anschluss oder der Fritz!Box 6660 Cable für den Einsatz am Kabelanschluss. Zudem finden sich zunehmend Wi-Fi-6-Router anderer Hersteller im Handel. Aber auch die Endgeräte wie Smartphones, Notebooks & Co. müssen fit für den neuen Standard sein. Neuere Smartphones warten inzwischen häufig mit Support für Wi-Fi 6 auf.

Ältere Geräte unterstützen Wi-Fi 6 nicht. Abhilfe gibt es: Laptops und Rechner lassen sich beispielsweise mit ersten USB-Adaptern auf Wi-Fi 6 aufrüsten. Wer alleine wohnt und nur wenige WLAN-fähige Geräte gleichzeitig verwendet, muss nicht zwingend auf Wi-Fi 6 umsteigen. WLAN lässt sich aber auch mit Wi-Fi 6 Routern nutzen, da Wi-Fi 6 abwärtskompatibel ist. Solche Router erlauben die Nutzung der älteren WLAN-Standards.

Router im Überblick: Fritz!Box, Speedport & Co

Fritz!Box 7530 AX© AVM

Wir geben einen Überblick über Router von Herstellern wie AVM (Fritz!Box) als auch über Geräte von Providern wie der Telekom, Vodafone, 1&1 und O2.

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