Messenger optimal nutzen

Sieben Tipps zu WhatsApp

WhatsApp hat die klassische SMS praktisch verdrängt. Unsere Redaktion gibt hilfreiche Tipps, wie man den Messenger in der täglichen Praxis besser im Griff hat.

Marcel Petritz, 01.04.2016, 16:17 Uhr
WhatsApp Logo© WhatsApp Inc.

WhatsApp ist nicht mehr wegzudenken: Die App verfügt mittlerweile über mehr als eine Milliarde Nutzer, täglich werden über 42 Milliarden Nachrichten, 1,6 Milliarden Fotos und rund 250 Millionen Videos verschickt. Darüber hinaus ist der Messenger seit Anfang Januar 2016 auch komplett kostenlos, die 89 Cent werden nach rund einem Jahr Nutzung nicht mehr erhoben. Wie man den Messenger am besten nutzt, zeigen unsere Tipps.

1. WhatsApp im Browser

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Eine der praktischsten Funktionen, ist die Nutzung des Messengers via Browser, idealerweise natürlich im (heimischen) WLAN. Unterstützt werden die Browser Chrome, Firefox, Opera, Safari und Edge. Um den Web-Dienst von WhatsApp zu aktivieren, reicht ein Besuch auf der Website web.whatsapp.com.

Dort wird ein QR-Code angezeigt, der sich mit Hilfe der Smartphone-Kamera von scannen lässt. Diese Funktion findet sich bei Android, iOS und Windows Phone oben rechts unter den Optionen unter dem Namen "WhatsApp Web". Anschließend werden Mitteilungen, Whatsapp- und Telefonbuch-Kontakte im Browser-Fenster angezeigt.

Danach lassen sich sämtliche Konversationen bequem am PC, Mac oder Notebook durchführen, was vor allem bei längeren Chats praktisch ist. Auch Videos und Fotos, die bereits auf dem Rechner lagern, können so ohne Umwege einfach per Drag&Drop verschickt werden.

2. Datenvolumen sparen: Automatischen Medien-Download deaktivieren

Wer öfter Fotos, Sprachnachrichten, Videos oder Dokumente bekommt, aber sein monatliches Datenvolumen des Mobilfunkvertrages schonen will, kann in den Optionen Abhilfe finden. Unter dem Punkt Datennutzung kann der Anwender genau definieren, welche Datentypen (Bilder, Audio, Videos, Dokumente) zugestellt werden und für welches Netz diese Regel (3G/4G, WLAN oder Roaming) gelten soll. Seit kurzem ist mit WhatsApp 2.12.16 für iOS auch eine erweiterte Option verfügbar, die es erlaubt, das Speichern von Medien sogar für jeden Chat einzeln festzulegen.

3. Chatverläufe und Medien per Mail zusenden lassen

Über die Funktion "Chatverläufe speichern" lassen sich nicht nur Unterhaltungen speichern, sondern auch die darin verschickten Bilder und Videos. Dies ist besonders hilfreich, wenn es sich um Bilder oder Videos von speziellen Anlässen handelt – die Daten werden gesondert als E-Mail an die angebende E-Mail-Adresse versendet und können anschließend sortiert gespeichert werden. Welche Daten (zum Beispiel nur Fotos) aus dem Verlauf gespeichert werden, kann der Nutzer auch hier einzeln festlegen.

4. Nachrichten formatieren: Fett, kursiv und durchgestrichen schreiben

Mit der aktuellsten Version lassen sich Wörter nun auch fett und kursiv schreiben. Für fett geschriebene Worte reicht ein "*" vor und hinter dem Wort, für Kursivschrift wird ein "_" fällig. Mit der Tilde "~" werden Texte durchgestrichen.

Die jeweils aktuelle Beta-Version kann für Android über den Play Store heruntergeladen werden, vorher muss sich der Nutzer allerdings als Tester anmelden.

5. Mehr Privatsphäre

Vor rund einem Jahr hat WhatsApp mit den "blauen Häkchen" eine Lesebestätigung eingeführt, die bei vielen Nutzern für Unmut gesorgt hat. Schließlich sind so Konflikte à la "Du hast die Nachricht gelesen, warum kommt keine Antwort?" vorprogrammiert. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, lässt sich jedoch leicht unter dem Punkt "Account/Datenschutz" einfach abschalten. Die Einstellungen für "Zuletzt online", Profibild und Status sollten für mehr Privatsphäre zumindest auf "Meine Kontakte" geändert werden.

6. Platz schaffen

Wenn Bilder und Videos, die per WhatsApp gesendet wurden, einmal angesehen wurden, liegen die Dateien auch auf dem Handy. Und das frisst Speicherplatz und machen das Gerät langsam! Deshalb lohnt es sich, regelmäßig Dateien zu löschen. Bei vielen Android-Versionen ist von vornherein sogar automatisch ein WhatsApp-Ordner für Videos und Fotos hinterlegt.

7. Stummschalten

Bevor man zum "Blockieren" greift: Allzu nervige WhatsApp-Zeitgenossen oder hyperaktive Gruppenchats lassen sich auch gezielt im Chatverlauf auf stumm schalten. Nachrichten kommen zwar noch an, dafür wird der Nutzer nicht bei jeder Nachricht akustisch informiert.

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