Messenger optimal nutzen

Zehn Tipps zu WhatsApp

WhatsApp ist das Kommunikationsmittel überhaupt. Kein Wunder: Der Messenger ist praktisch und bietet viele Features. Wer meint, alle Funktionen des Messengers zu kennen, der wird von unseren Tipps vermutlich überrascht sein.

22.04.2021, 12:18 Uhr
WhatsApp Logo© WhatsApp LLC

WhatsApp ist nicht mehr wegzudenken: Die App verfügt mittlerweile über mehr als zwei Milliarden Nutzer, täglich werden über 100 Milliarden Nachrichten verschickt. 2019 nutzen allein in Deutschland 97 Prozent der 18- bis 29-Jährigen das Programm. Seit vielen Jahren ist der Messengers komplett kostenlos verfügbar, seit 2014 gehört WhatsApp ebenso wie Instagram zu Facebook. Wie man den Messenger am besten nutzt, zeigen unsere Tipps.

1. WhatsApp im Browser

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Eine der praktischsten Funktionen, ist die Nutzung des Messengers via Browser, idealerweise natürlich im (heimischen) WLAN. Unterstützt werden die Browser Chrome, Firefox, Opera, Safari und Edge. Um den Web-Dienst von WhatsApp zu aktivieren, reicht ein Besuch auf der Website web.whatsapp.com.

Dort wird ein QR-Code angezeigt, der sich mit Hilfe der Smartphone-Kamera von scannen lässt. Diese Funktion findet sich bei Android, iOS und Windows Phone oben rechts unter den Optionen unter dem Namen "WhatsApp Web". Anschließend werden Mitteilungen, Whatsapp- und Telefonbuch-Kontakte im Browser-Fenster angezeigt.

Danach lassen sich sämtliche Konversationen bequem am PC, Mac oder Notebook durchführen, was vor allem bei längeren Chats praktisch ist. Auch Videos und Fotos, die bereits auf dem Rechner lagern, können so ohne Umwege einfach per Drag&Drop verschickt werden.

2. Datenvolumen sparen: Automatischen Medien-Download deaktivieren

Wer öfter Fotos, Sprachnachrichten, Videos oder Dokumente bekommt, aber sein monatliches Datenvolumen des Mobilfunkvertrages schonen will, kann in den Optionen Abhilfe finden. Unter dem Punkt Datennutzung kann der Anwender genau definieren, welche Datentypen (Bilder, Audio, Videos, Dokumente) zugestellt werden.

3. Chatverläufe und Medien per Mail zusenden lassen

Über die Funktion "Chat exprotieren" lassen sich nicht nur Unterhaltungen sichern, sondern auch die darin verschickten Bilder und Videos. Dies ist besonders hilfreich, wenn es sich um Bilder oder Videos von speziellen Anlässen handelt – die Daten werden gesondert als E-Mail an die angebende E-Mail-Adresse versendet und können anschließend sortiert gespeichert werden. Welche Daten (zum Beispiel nur Fotos) aus dem Verlauf gespeichert werden, kann der Nutzer auch hier einzeln festlegen.

4. Nachrichten in WhatsApp formatieren: Fett, kursiv und durchgestrichen schreiben

Wörter können ganz einfach auch fett und kursiv betont werden. Dafür einfach ein geschriebenes Wort über einen langen Fingertipp markieren und dann auf die drei Punkte klicken. Neben fett und kursiv stehen auch "Durchgestrichen" und "Monospace" zur Verfügung. p>

Die jeweils aktuelle Beta-Version kann für Android über den Play Store heruntergeladen werden, vorher muss sich der Nutzer allerdings als Tester anmelden.

5. Broadcast-Listen beim Messenger nutzen

Direkt unterhalb der Funktion zum Erstellen von Gruppen können Broadcast-Listen angelegt werden. Diese helfen dabei, gleich mehreren Kontakten ein und dieselbe Nachricht zukommen zu lassen. Der Vorteil gegenüber einer Gruppe: Reaktionen und Antworten kommen als Einzelnachricht bei einem selbst an. Damit Nutzer Broadcast-Nachrichten erhalten können, müssen die Empfänger den Absender in ihrem Telefonbuch gespeichert haben.

6. WhatsApp-Konto schützen

Bei der Nutzung von WhatsApp beziehen sich Fragen zur Privatsphäre einmal auf die Kommunikation mit Kontakten und auf den Schutz der eigenen Daten vor Außenstehenden. Bezüglich letzterem sollte das Programm immer auf dem neuesten Stand sein. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass nur offizielle Updates auf dem Google Play Store oder dem App Store von Apple heruntergeladen werden.

WhatsApp bietet auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung an (unter Einstellungen -> Account ->Verifizierung in zwei Schritten). Wenn dann über die eigene Telefonnummer ein WhatsApp-Konto verifiziert werden soll, muss zusätzlich ein Code eingeben werden, der beispielweise über eine zuvor festgelegte E-Mail-Adresse abgerufen werden muss.

Übrigens können auch dem Messenger selbst die Rechte auf Fotos, Standort usw. entzogen werden (bei Android ->Apps ->WhatsApp ->Berechtigungen/ bei iOS ebenfalls über die Einstellungen) . Leider gehen so aber einige Features verloren.

7. Privatsphäre optimieren

Die Lesebestätigung, die WhatsApp vor einigen Jahren eingeführt hat, sorgt bei vielen Nutzern für Unmut. Schließlich sind so Konflikte à la "Du hast die Nachricht gelesen, warum kommt keine Antwort?" vorprogrammiert. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, lässt sich jedoch leicht unter dem Punkt "Account/Datenschutz" einfach abschalten. Die Einstellungen für "Zuletzt online", Profibild und Status sollten für mehr Privatsphäre zumindest auf "Meine Kontakte" geändert werden.

Personen, mit denen man keinen Kontakt mehr haben möchte, lassen sich sperren (im Chat mit der Person ins Menü -> Einstellungen -> Blockieren).

8. Platz schaffen

Wenn Bilder und Videos, die per WhatsApp gesendet wurden, einmal angesehen wurden, liegen die Dateien auch auf dem Handy. Und das frisst Speicherplatz und machen das Gerät langsam! Deshalb lohnt es sich, regelmäßig Dateien zu löschen. Bei vielen Android-Versionen ist von vornherein sogar automatisch ein WhatsApp-Ordner für Videos und Fotos hinterlegt.

9. Einzelne Chats verstecken

Der Partner hat Zugriff auf das eigene Handy und soll die Heimlichkeiten vor seinem Geburtstag nicht mitbekommen? Kein Problem – einzelne Chats lassen sich in der Übersicht verbergen. Dafür länger die Unterhaltung anklicken, bis sie markiert ist und anschließend das Symbol für die Archivierung auswählen. Archivierte Chats findest du entweder ganz unten in der Chat-Übersicht oder in dem der Kontakt über das Telefonbuch ausgewählt und wieder neu angeschrieben wird.

9. Stummschalten

Bevor man zum "Blockieren" greift: Allzu nervige WhatsApp-Zeitgenossen oder hyperaktive Gruppenchats lassen sich auch gezielt im Chatverlauf auf stumm schalten. Nachrichten kommen zwar noch an, dafür wird der Nutzer nicht bei jeder Nachricht akustisch informiert.

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