Internetradio
Musik hören© Andres Rodriguez / Fotolia.com

Internetradio - Webradio Anbieter im Überblick

Internetradio - Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Webradio Anbieter wie Last fm für kostenlosen Musikgenuss im Internet im Überblick.

Es gibt mehrere legale Wege, um Musik aus dem Internet zu beziehen: Prominente Beispiele dafür sind neben Musikvideos von YouTube verschiedene MP3 Download Shops wie "iTunes". Streaming-Flats sind zwar günstiger als einzelne Musik Downloads, aber dennoch in der Regel kostenpflichtig - zumindest dann, wenn alle Funktionen zur Verfügung stehen sollen. Komplett kostenlos und legal sind hingegen Internetradio Sender. Um Webradio Angebote zu nutzen, muss man nicht unbedingt bei den verschiedenen Sendeanstalten vorbeisurfen. Bequemer wird es mit Online Radio Anbietern, die gleich eine ganze Fülle von Sendern bereithalten.

Webradio - verschiedene Sender aus einer Hand

Das tot geglaubte Medium Radio feiert im Internet seine Wiederauferstehung. Der digitale Äther bietet Sendern wie Hörern allerlei Vorteile, können die Programme doch überall und zu jederzeit kostenfrei empfangen werden. Zudem bieten inzwischen auch smarte Lautsprecher wie Echo von Amazon oder Google Home von Google per Sprachsteuerung einen komfortablen Zugriff auf Internetsender. Viele Stationen bieten eine riesige Musikauswahl, andere legen Wert auf das soziale Miteinander der Hörer. Die Redaktion von onlinekosten.de stellt im Folgenden die populärsten Internet Radio Anbieter und Überblicksportale vor und zeigt, wie Nutzer komfortabel - und vor allem legal - die eigene Musiksammlung erweitern können.

Radio.de: Umfangreiche Übersicht zu Tausenden Radiosendern im Netz

Einen Katalog von über 30.000 Internet-Radiosendern und 600.000 Podcasts weltweit finden Musikliebhaber beim kostenlosen Portal Radio.de. Die über den Browser abspielbaren Sender lassen sich sowohl nach mehreren Dutzend Musikrichtungen wie Pop, Rock, Hip Hop & Co. kategorisiert als auch nach Themen wie etwa besondere Anlässe auswählen. Zudem zeigt Radio.de Radiosender aus der jeweiligen Region bzw. dem jeweiligen Land an. Außerdem gibt es Tipps der Redaktion, die einzelne Sender vorschlägt. Die populärsten Sender auf Radio.de sind in einer "Top 100"-Senderübersicht zusammengefasst.

Phonostar: Webradio im Browser hören

Der im Jahr 2003 gestartete Webradio-Anbieter phonostar kombiniert den Empfang von mehr als 20.000 Radiostationen weltweit mit einer Aufnahmemöglichkeit. Was kann phonostar im Detail?

Phonostar ist Webradio, Musikrekorder, Podcatcher und Programmzeitschrift in einem. Für die Nutzung des Dienstes war früher die Installation eines Clients Voraussetzung, heutzutage können sich Radiobegeisterte ohne jegliche Anmeldung oder Software-Installation direkt im Browser zuschalten. Auf der phonostar Website sind die Top-Sender übersichtlich aufgeführt, außerdem werden detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Radiosendern und Programmtipps für die laufende Woche bereitgehalten.

Wer auf den vollen Umfang zugreifen und gezielt nach Sendern suchen möchte, kann den phonostar Player für den PC oder Mac installieren und dann außerdem Inhalte bewerten und auch aufzeichnen. Der phonostar Player ist kostenlos, steht aber auch in einer kostenpflichtigen Variante bereit. Der phonostar-Player Plus ist gegen eine einmalige Gebühr werbefrei und bietet weitere Möglichkeiten, wie das Abonnieren von Podcasts, paralleles Aufnehmen mehrerer Sendungen, Schneiden der Aufnahmen und Pausieren während der Radiowiedergabe. Außerdem ist bei phonostar eine kostenlose Radiocloud verfügbar, in der sich Aufnahmen per Klick einplanen lassen. Die Aufnahmen sind danach auf jedem beliebigen Rechner abrufbar.

Last fm: Kollektives Hörerlebnis

Einer der führenden Anbieter der Branche ist Last fm. Der 2002 gegründete Netzsender bietet Hörern in verschiedenen Ländern ein individuelles Hörerlebnis und kann dabei auf Millionen gespeicherter Songs und eine Auswahl kostenlos herunterladbarer MP3-Dateien zurückgreifen. Wer in Deutschland, Großbritannien oder in den USA wohnt, kann das Musikstreaming im Browser kostenlos nutzen. Lediglich für Premium-Features fällt eine Gebühr an.

Wer bei Last fm einschaltet, wird beim Hören nicht alleine gelassen. Millionen von registrierten Mitgliedern können sich innerhalb der Community untereinander austauschen. Schon auf der Oberfläche unterscheidet sich Last fm von seinen Konkurrenten. Nutzer bekommen eine eigene Profilseite gestellt, die sich mit dem Twitter- und Facebook-Profil sowie Blog verknüpfen lässt. Man schließt sich gemäß seines Musikgeschmacks zusammen, tauscht Erfahrungen und Nachrichten aus und bekommt den einen oder anderen guten Hörtipp.

Last fm misst den Verwandtschaftsgrad zweier Songs an ihrer gemeinsamen Popularität. Das "Scrobbling" genannte Verfahren zeichnet das Hörverhalten einzelner Nutzer auf. Dabei kommt es nicht darauf an, welcher Player gerade verwendet wird. Hintergrund der "Abhöraktion" ist es, musikalische Parallelen von Liedern aufzudecken – und zwar einzig in Fragen des Geschmacks, die eigentliche Qualität der Songs ist dabei erst einmal zweitrangig. Aufgrund dieser indirekten Empfehlung hören sich die Nutzer durch ein unsichtbar abgestecktes Genre und entdecken dabei immer wieder neue Lieder.

Last fm streamt seine Musik sowohl direkt über die Website als auch über einen Client, der für Windows, Mac OS X und Linux zur Verfügung steht. Radiohören via Client ist kostenpflichtig. Wer auch auf anderen Geräten scrobbeln möchte: Last fm ist via App auch auf dem iPhone, iPad und iPod touch, Android-Tablets- und -Smartphones, für Windows Phone sowie einigen Produkten von Onkyo, Logitech und Sonos nutzbar. Darüber hinaus lässt sich Last.fm in Spotify integrieren.

Surfmusik.de: Musik im Browser streamen

Surfmusik.de zählt zu den Urgesteinen des Internetradios. Die hier aufgelistete Kanalsammlung umfasst nach Angaben des Betreibers mehr als 16.000 Radiosender – mit wachsender Tendenz. In einer explorer-ähnlichen Struktur sind alle verfügbaren Stationen nach Standort und Genre sortiert. Die Musikstile reichen von 50er Jahre Oldies über Drum'n'Bass, Flamenco und Jazz bis hin zu Pop, russischen Chansons und Volksmusik – selbst zum amerikanischen Polizeifunk können sich die Hörer durchzappen. Als kleinen Sonderbonus bietet Surfmusik.de seinen Nutzern auch Links zu internationalen TV-Sendern, die ihr Programm über den Netzäther streamen.

Klarer Vorteil von Surfmusik.de ist seine Einfachheit. Radiohörer müssen keinen zusätzlichen Client installieren, sondern können sich nach Eingabe der Adresse direkt im Browser in das laufende Programm ihres Lieblingssenders einschalten – letztendlich entscheiden die einzelnen Radiostationen über das Empfangsprogramm. Der empfangene Ton kann es bei einer Klangqualität von 128 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) fast mit CD-Qualität aufnehmen.

Rautemusik.fm: Internetradio mit breiter Auswahl

Als Europas größtes Internetradio bezeichnet sich Rautemusik.fm selbst. Im Angebot sind Sender zu zahlreichen Genres und für verschiedene Gelegenheiten. Zur Wahl stehen etwa Kanäle wie "Top 40", "ChartHits", "90s", "Rock", "House", "Workout" & Co. Die Musik lässt sich im Browser anhören. In einem Pop-up-Fenster werden jeweils der aktuelle und der folgende Song und Interpret angezeigt. Alternativ werden auch externe Player wie iTunes unterstützt.

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