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Kommentar zum Artikel: Telekom verteidigt ihre Breitbandausbau-Strategie
Warum baut die Telekom erst jetzt zunehmend FTTH-Glasfaseranschlüsse und nicht schon seit Jahren? In einem Blog-Eintrag fordert die Telekom dazu auf, den Breitbandausbau einmal aus der Perspektive des Bonner Konzerns zu sehen.
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Alt 04.03.2021, 11:20
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kball kball ist offline
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Zitat:
aus der Perspektive des Bonner Konzerns
bedeutet: Die Fördergelder vom Staat hat man schon sicher in der Tasche.
Die dortigen Bandbreitenopfer kann man bis zum maximal (laut Vertrag zulässigen) Tag auf ADSL 5000 laufen lassen.

Ja, die Perspektive der Telekom ist das verständlich. Aus meiner Sicht ist das wahrlich unverschämt!
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Alt 04.03.2021, 11:55
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Standard AW: Unverschämt! Áus der Perspektive des Bonner Konzerns

Unverschaemt von wem?
Von der Telekom weil sie, da als nicht-staatliche Aktiengesellschaft organisiert, ihre Entscheidungen von Rendite-Ueberlegungen abhaengig macht?
Von der Politik, weil sie in den 90ern nicht der allgemeinen meoliberalen Grundstroemung entgegen getreten ist und die Privatisierung der Deutschen POst abgeblasen hat? (Womit sie deutlich mehr Kontrolle ueber Ausbauziele und Zeithorizonte behalten haette)?
Von den Kunden die nicht breit waren die beiden vorigen Punkte in Betracht zu ziehen und fier FTTH so viel mehr zu zahlen, dass ein eigenfinanzierter FTTH-Ausbau ein Selbstlaeufer wurde?

Ich bin verwirrt....

Gruss
P.
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Alt 04.03.2021, 12:12
Benutzerbild von robert_s
robert_s robert_s ist offline
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Standard AW: Unverschämt! Áus der Perspektive des Bonner Konzerns

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Unverschaemt von wem?
Von der Telekom, weil sie Unwahrheiten verbreitet:
Zitat:
Das Bonner Unternehmen weist darauf hin, dass heute vielleicht acht Millionen Haushalte FTTH-Anschlüsse hätten, wenn die Telekom Glasfaser direkt ins Haus verlegt hätte. Der Rest der Kunden hätte dann nun aber vielfach nur Bandbreiten zwischen 6 bis 16 Mbit/s gehabt.
UNWAHR. Über 20 Millionen Haushalte werden über das Breitbandkabel mit bis zu 1Gbit/s versorgt, ganz ohne Zutun der Telekom.

Zitat:
Das Bonner Unternehmen weist darauf hin, dass heute vielleicht acht Millionen Haushalte FTTH-Anschlüsse hätten
Die Telekom hätte in den 8 Jahren seit 2013 also gerade mal 8 Millionen Haushalte geschafft, behauptet jetzt aber, bis zu 2,5 Millionen Haushalte pro Jahr schaffen zu können. Da sollte man schon ehrlich sein und nicht bewusst viel zu niedrige Zahlen nennen - oder zugeben, dass die aktuellen Schätzungen unrealistisch sind.

Die Sicht des Konzerns darzustellen, ist ja legitim, und es kann auch durchaus nachvollziehbar sein, dass man vor ein paar Jahren Einschätzungen gemacht hat, die sich inzwischen als falsch herausgestellt haben. Aber wenn es offensichtlich ist, dass man bei der Darstellung der Sicht des Konzerns nicht bei der Wahrheit bleibt, wirft das ein sehr schlechtes Bild auf den Konzern und seine Entscheidungsträger. Wer lügen muss, um seine Position zu rechtfertigen, gesteht damit selbst ein, dass man sie (und vielleicht auch sich) mit legitimen Mitteln nicht halten kann.
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Alt 04.03.2021, 12:31
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Standard AW: Unverschämt! Áus der Perspektive des Bonner Konzerns

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Von der Telekom, weil sie Unwahrheiten verbreitet:

UNWAHR. Über 20 Millionen Haushalte werden über das Breitbandkabel mit bis zu 1Gbit/s versorgt, ganz ohne Zutun der Telekom.
Das ist zwar huebsch polemisch, aber wenig relevant. Ausser in der Phantasiewelt in der die Telekom der DOCSIS-Konkurrenz die lukrativen dicht besiedelten Gebiete quasi ueberlassen haette und den Ausbau in den 30% ohne Kabel begonnen haette, da wo der Ausbau schoen teuer ist... In einem Blogartikel aus Sicht der Telekom, ueber die Versorgung durch die Telekom zu schreiben scheint mir, mit Verlaub, akzeptabel und nachvollziehbar.
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen

Die Telekom hätte in den 8 Jahren seit 2013 also gerade mal 8 Millionen Haushalte geschafft, behauptet jetzt aber, bis zu 2,5 Millionen Haushalte pro Jahr schaffen zu können. Da sollte man schon ehrlich sein und nicht bewusst viel zu niedrige Zahlen nennen - oder zugeben, dass die aktuellen Schätzungen unrealistisch sind.
Hatten wir doch schon ma durch gerechnet, die ~8 Millionen kommen schon hin, wenn man akzeptiert, dass jeder ernsthafte Ausbau einige Jahre Vorbereitung braucht. Ob die Zahl nun 8 oder 10 ist ist bei 40 M Haushalten eher egal.
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen


Die Sicht des Konzerns darzustellen, ist ja legitim, und es kann auch durchaus nachvollziehbar sein, dass man vor ein paar Jahren Einschätzungen gemacht hat, die sich inzwischen als falsch herausgestellt haben. Aber wenn es offensichtlich ist, dass man bei der Darstellung der Sicht des Konzerns nicht bei der Wahrheit bleibt, wirft das ein sehr schlechtes Bild auf den Konzern und seine Entscheidungsträger. Wer lügen muss, um seine Position zu rechtfertigen, gesteht damit selbst ein, dass man sie (und vielleicht auch sich) mit legitimen Mitteln nicht halten kann.
Ist nicht mein Job die Telekom zu verteidigen, und klar ist ein Blog-Artikel auf der Telekom Seite keine objektiver Faktenbericht, aber aktive Luegen kann ich da nicht sehen, sorry, und auch keine Unverschämtheiten.

Gruss
P.
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  #5  (Permalink
Alt 04.03.2021, 12:44
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kball kball ist offline
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Standard AW: Unverschämt! Áus der Perspektive des Bonner Konzerns

Zitat:
Unverschaemt von wem?
Von der Telekom weil sie, da als nicht-staatliche Aktiengesellschaft organisiert, ihre Entscheidungen von Rendite-Ueberlegungen abhaengig macht?
Ja, ich finde es unverschämt neue Projekte zu starten bevor die alten abgewickelt wurden, um den Profit zu maximieren und dann im eigenen Blog auch noch das jammern anfangen.

Man sieht dass der Telekom andere Existenzen schlichtweg egal sind.

Warum ist der entsprechende Blog Posting Eintrag im Bericht hier nicht verlinkt?

Zitat:
Von den Kunden die nicht breit waren die beiden vorigen Punkte in Betracht zu ziehen und fier FTTH so viel mehr zu zahlen, dass ein eigenfinanzierter FTTH-Ausbau ein Selbstlaeufer wurde?
Das Angebot habe ich da und ich bin sicher selbst hier im Forum wäre niemand bereit gewesen den geforderten Betrag zu bezahlen.#

Zitat:
Von der Politik, weil sie in den 90ern nicht der allgemeinen meoliberalen Grundstroemung entgegen getreten ist und die Privatisierung der Deutschen POst abgeblasen hat?
Ich denke nicht dass hier im Forum über Politik zu diskutieren bezüglich dem Problem in irgendeiner Weise zielführend ist.
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Alt 04.03.2021, 13:18
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Standard AW: Unverschämt! Áus der Perspektive des Bonner Konzerns

Zitat:
Zitat von kball Beitrag anzeigen
Ja, ich finde es unverschämt neue Projekte zu starten bevor die alten abgewickelt wurden,
Das scheint mir eine reichlich unrealistische FTTC-Initiative nicht hinreichend ausgebaut wurden, verstehe, und ja, ist doof. Aber halt auch eine Konsequenz davon Infrastruktur in die Haende privater Unternehmen zu geben.
Zitat:
Zitat von kball Beitrag anzeigen

um den Profit zu maximieren und dann im eigenen Blog auch noch das jammern anfangen.
Also, wenn ich mir Deine letzten Topics so durchlese, dann solltest Du doch Verstaendnis fuer Jammer-Artikel haben, oder?
Zitat:
Zitat von kball Beitrag anzeigen

Man sieht dass der Telekom andere Existenzen schlichtweg egal sind.
Im Gegensatz zu Tekefonica, VF und all den anderen ISPs die beim Ausbau zu allererst altruistisch handeln? Ich sage mal, da ist Deine Erwartungshaltung schlicht unrealistisch, wenn Du privat organisierte AGs mit der "Heilsarmee" verwechselst.
Zitat:
Zitat von kball Beitrag anzeigen

Warum ist der entsprechende Blog Posting Eintrag im Bericht hier nicht verlinkt?
??? Der OK Artikel hat unter der Rubrik "Weiterführende Links" den folgenden Link: https://www.telekom.com/de/blog/konz...ie-baut-620770 unter dem Namen Blog Eintrag der Telekom. Ist es der Link den Du vermisst hast?
Zitat:
Zitat von kball Beitrag anzeigen


Das Angebot habe ich da und ich bin sicher selbst hier im Forum wäre niemand bereit gewesen den geforderten Betrag zu bezahlen.#
Ich meinte nicht mBfM, sondern generll eine hohe Zahlungsbereitschaft fuer schnelle Anschluesse welche einen grossen FTTH-Ausbau lukrativ erscheinen liesse. mBfM ist Bouthiquen-Ausbau mit dem primaeren Ziel das Argument "die Telekom bietet mir auf fuer Geld und gute Worte keinen schnellen Anschluss" zu falsifizieren.
Zitat:
Zitat von kball Beitrag anzeigen

Ich denke nicht dass hier im Forum über Politik zu diskutieren bezüglich dem Problem in irgendeiner Weise zielführend ist.
Sorry, aber es ist fie Politik die die Vorgaben und das Umfeld schafft in denen ein AUsbau statt findet. Auf die Unternehmen zu dreschen, ist IMHO noch weniger produktiv, deren Position ist hinreichend bekannt und auch warum diese sich so verhalten. Bei der Politik hingegen ist Wandel moeglich....

Gruss
P.
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  #7  (Permalink
Alt 04.03.2021, 14:38
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robert_s robert_s ist offline
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Standard AW: Unverschämt! Áus der Perspektive des Bonner Konzerns

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
aber aktive Luegen kann ich da nicht sehen, sorry, und auch keine Unverschämtheiten.
Wobei Dein Relativierungszwang eben notfalls Deine Toleranz stark strapazieren muss. Klar kann man auch auf Werbelügen und falsche Wahlversprechen zeigen und sagen "so ist die Welt nun einmal", aber das heißt für mich nicht, dass man sich nicht daran stören darf.

Ich sehe jedenfalls keinen Widerspruch zwischen einer Darstellung der eigenen Sicht der Dinge und bei der Wahrheit zu bleiben. Auch das Weglassen unangenehmer Wahrheiten kann in einem gewissen Maß legitim sein, aber Herr "nirgends ein Gigabit" Höttges hat die Grenzen des Legitimen IMHO weit übertreten. Das ist mir zu viel Möchtegern-Trump und zu wenig seriöser CEO. Klar, da mag er nicht der einzige sein, und es mag sogar noch schlechtere geben - aber es gibt eben auch bessere.

Und dass der AFAIK nicht von ihm verfasste Blog-Eintrag so mit der Wahrheit umgeht wie er selbst, zeigt doch, dass es nicht nur um einen faulen Apfel an der Spitze geht, sondern der in seiner Vorbildfunktion die ganze Ethik des Konzerns negativ beeinflusst. An dieser Entwicklung kann ich jedenfalls überhaupt nichts richtig finden.

Und bevor jetzt mal wieder jemand mit dem "Telekom-Bashing" Kampfschrei aus dem Gebüsch springt: Dass Vodafone einst mit seinem Schummelversuch beim Festnetz-Test ordentlich auf die Nase gefallen ist, erfüllt mich mit Genugtuung. Unehrlichkeit gehört sanktioniert. Das würde ich mir bei der Telekom auch mal wünschen.
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  #8  (Permalink
Alt 04.03.2021, 15:11
h275 h275 ist offline
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Standard AW: Unverschämt! Áus der Perspektive des Bonner Konzerns

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Die Sicht des Konzerns darzustellen, ist ja legitim, und es kann auch durchaus nachvollziehbar sein, dass man vor ein paar Jahren Einschätzungen gemacht hat, die sich inzwischen als falsch herausgestellt haben.
Sie hatte die Einschätzung dass sie besser damit fährt wenn sie erstmal FTTC ausbaut, weil sie so schneller mehr Haushalten etwas besseres als ADSL bieten kann. Und ich glaube nicht, dass die Einschätzungen der Telekom sich als falsch herausgestellt haben. Und sie behauptet ja auch nichts gegenteiliges.

Die genannten 8 Mio Haushalte kommen mir auch eher wenig vor, aber dass man mit einem Ausbau unter Weiterverwendung einer bestehenden letzten Meile deutlich mehr Haushalte erreichen kann dürfte offensichtlich sein. Bei den Zahlen muss man auch bedenken dass sich die Ausbaukapazitäten in den letzten Jahren sicher erhöht haben, auch weil die steigenden Tiefbaupreise immer mehr Anbieter aus dem Ausland angelockt haben. Als die Telekom 2013 mit ihrem FTTC-Ausbauprogramm anfing war glaube ich von 20.000 - 25.000 km Glasfaserkabel pro Jahr die Rede, am Ende von 50.000 km.

Die dabei pro Jahr neu versorgten Haushalte haben sich allerdings nicht entsprechend entwickelt. Da dürfte der Ausbaumix eine Rolle spielen: am Anfang wurden vor allem große Städte ausgebaut, zum Ende hin meist Kleinstädte (das was eben noch übrig war). Auch beim FTTH-Ausbau kommen jetzt erstmal wieder Großstädte ins Spiel, also Gebiete die vergleichsweise effizient auszubauen sind. Aktuell wird auch sehr viel gefördert gebaut, wo der Aufwand pro Haushalt besonders hoch ist. In ein paar Jahren wird das auch wieder abnehmen, was die Ausbaukapazität (in Haushalte pro Jahr) auch weiter ansteigen lassen wird.

Ich denke, die Telekom kann insgesamt recht zufrieden sein wie die letzten Jahre gelaufen sind. Sie hatte natürlich auch Glück dass es nicht allzuviele andere Anbieter gab die in größerem Stil in FTTB/H investiert haben.
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Alt 04.03.2021, 17:04
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Standard AW: Unverschämt! Áus der Perspektive des Bonner Konzerns

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Wobei Dein Relativierungszwang eben notfalls Deine Toleranz stark strapazieren muss. Klar kann man auch auf Werbelügen und falsche Wahlversprechen zeigen und sagen "so ist die Welt nun einmal", aber das heißt für mich nicht, dass man sich nicht daran stören darf.
Relativierungszwang? Eher kritischer Realismus im Umgang mit ausserbetrieblicher Kommunikation von Aktiengesellschaften im Spätkapitalismus und entsprechend angepasste Erwartungshaltung.
Hier sehe ich keine Luege, sondern schlicht eine Telekom fokussierte Sichtweise, "wir haetten unseren Kunden nur X Mbps anbieten koennen", in einem Blogpost der explizit die Sicht der Telekom darstellen soll, sehe ich da keine Unwahrheit drin.
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen

Ich sehe jedenfalls keinen Widerspruch zwischen einer Darstellung der eigenen Sicht der Dinge und bei der Wahrheit zu bleiben. Auch das Weglassen unangenehmer Wahrheiten kann in einem gewissen Maß legitim sein, aber Herr "nirgends ein Gigabit" Höttges hat die Grenzen des Legitimen IMHO weit übertreten. Das ist mir zu viel Möchtegern-Trump und zu wenig seriöser CEO. Klar, da mag er nicht der einzige sein, und es mag sogar noch schlechtere geben - aber es gibt eben auch bessere.
Und da sind wir wohl beim eigentlichen Problem... Du differenzierst bei der Telekom nicht zwischen den einzelnen Presseereignissen... das hier hat wenig mit Hoettges "nirgends ein Gigabit" Knaller zu tun. Um es klar zu machen, da stimme ich Dir zu, das war klar im Bereich des unlauteren... aber hier beim aktuellen Blog-Post, sorry, das halte ich jetzt nicht fuer grenzwertig.
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen

Und dass der AFAIK nicht von ihm verfasste Blog-Eintrag
Der Autor ist genannt (Henrik Schmitz) ist wohl kein Pseudonym.
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen


so mit der Wahrheit umgeht wie er selbst, zeigt doch, dass es nicht nur um einen faulen Apfel an der Spitze geht, sondern der in seiner Vorbildfunktion die ganze Ethik des Konzerns negativ beeinflusst. An dieser Entwicklung kann ich jedenfalls überhaupt nichts richtig finden.
Der Autor ist genannt (Henrik Schmitz) ist wohl kein Pseudonym.

Die Aussage ist "Hätten wir Glasfaser direkt ins Haus (FTTH) verlegt, wie vielfach gefordert, dann hätten heute vielleicht acht Millionen Haushalte FTTH. Und der Rest hätte an vielem Stellen Bandbreiten von 6 bis 16 Mbit. Damit wäre Home Office tatsächlich nur schwer möglich. "
Sehe nicht wie da die Anzahl an Kunden die VF mit DOCSIS-Gbps versorgen kann relevant ist. Es ist eine Aussage ueber die Telekom-Kunden.
Klar, koennen wir darueber streiten ob dass die relevanteste Dichotomie ist, aber eine Luege wird da beim besten Willen nicht draus. Und gerade die Bandbreiten-Opfer mit 6-16 Mbps waren/sind oft in Gebieten ohne Kabelalternativen.

Und auch "Und mehr als 24 Millionen Haushalte können über eine Bandbreite von bis zu 250 Mbit/s verfügen." passt voll zu Deinen >20M mit VF-Gbps, da 24>20 und 1000>250.

Also ein Blogeintrag vom Corporate Blogger Henrik Schmitz ist sicher keine nuechterne objektive Tatsachenbeschreibung, aber es ist IMHO jetzt weder Luege noch Unversvhaemtheit, noch Frechheit. Sondern halt das was man von PR Abteilungen erwarten darf, da sind auch die Erguesse von VF und Telefonica nicht wesentlich anders.
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen

Und bevor jetzt mal wieder jemand mit dem "Telekom-Bashing" Kampfschrei aus dem Gebüsch springt: Dass Vodafone einst mit seinem Schummelversuch beim Festnetz-Test ordentlich auf die Nase gefallen ist, erfüllt mich mit Genugtuung. Unehrlichkeit gehört sanktioniert. Das würde ich mir bei der Telekom auch mal wünschen.
+1; nur enthaelt dieser Artikel gerade mal das uebliche Mass and Schoenrednerei und ist eher kein Schummelversuch...

Gruss
P.
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Alt 04.03.2021, 17:29
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Zitat:
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Ja, ich finde es unverschämt neue Projekte zu starten bevor die alten abgewickelt wurden, um den Profit zu maximieren und dann im eigenen Blog auch noch das jammern anfangen.
Alle 3 Jahre nur ein Projekt, deutschlandweit? Unrealistisch...

Zitat:
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Man sieht dass der Telekom andere Existenzen schlichtweg egal sind.
Denkst du, eine 1&1 oder VF ist da anders?

Zitat:
Zitat von kball Beitrag anzeigen
Ich denke nicht dass hier im Forum über Politik zu diskutieren bezüglich dem Problem in irgendeiner Weise zielführend ist.
Siehe Antwort von pufferueberlauf.
__________________
"Mehr als 80 Prozent der Anschlüsse im Projektgebiet werden nach Ende der Maßnahme (Ende 2024) mit 100 Mbit/s oder mehr versorgt." (LK SLF-RU)

Also Ende 2024 noch knapp 20% der Anschlüsse unter 100 MBit/s. Geil.
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