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Kommentar zum Artikel: TV-Kosten für Mieter: Vodafone schlägt Kompromiss vor
Der Bundesrat hatte einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur ersatzlosen Abschaffung der Umlageregelung für TV-Kosten in Mietwohnungen abgelehnt. Nun meldet sich Vodafone mit einem Kompromissvorschlag.
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Alt 25.02.2021, 10:56
dslworker dslworker ist offline
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Standard Das nennt man Wettbewerbsverzerrung

Die Telekommunikationsanbieter erhalten nur Geld wenn der Anschluß auch genutzt wird.

Zusätzlich erhält Vodafone noch eine Einspeisegebühr von den Programmanbietern
Call by call ist nicht möglich
Peselection ist nicht möglich

Resale ausser O2 ist nicht möglich
Dann muss man einen solchen Anschluß wenigstens kündigen können.

Allein schon das Drama bis die Routerfreiheit per Gesetz verabschiedet wurde.
Bis dahin wurde z.B. für eine DECT Freischaltung eine monatliche Pauschale kassiert.
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Alt 25.02.2021, 16:51
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Standard AW: Das nennt man Wettbewerbsverzerrung

Zitat:
Zitat von dslworker Beitrag anzeigen
Die Telekommunikationsanbieter erhalten nur Geld wenn der Anschluß auch genutzt wird.
Welcher denn? Das wäre ja ein idealer Backup-Anschluß, der nichts kostet, solange man ihn nicht nutzt!

Ich kenne das nur so, dass der Telekommunikationsanbieter Geld bekommt, wenn der Vertrag abgeschlossen und der Anschluss bereitgestellt ist, egal ob man ihn dann nutzt oder nicht. Das ist beim Kabel-TV doch nicht anders.
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  #3  (Permalink
Alt 25.02.2021, 19:58
dslworker dslworker ist offline
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Standard AW: Das nennt man Wettbewerbsverzerrung

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Welcher denn? Das wäre ja ein idealer Backup-Anschluß, der nichts kostet, solange man ihn nicht nutzt!

Ich kenne das nur so, dass der Telekommunikationsanbieter Geld bekommt, wenn der Vertrag abgeschlossen und der Anschluss bereitgestellt ist, egal ob man ihn dann nutzt oder nicht. Das ist beim Kabel-TV doch nicht anders.

Durch das Nebenkostenprivileg wird der Kabelanschluß (Fernsehen) vom Hausverwalter in den Miet-Nebenkosten abrechnet. Ich muss als Mieter somit den Kabelanschluß bezahlen obwohl ich diesen nicht nutze. Die Wettbewerbsverzerrung besteht auch darin, dass die Internetdienstleitungen am Anschluß billiger sind weil ein Teil über das Fernsehkabel quer subventioniert wird.
Bei der Abschaffung des Nebenkostenprivilegs, geht es darum, dass man den Kabelanschluß kündigen kann.


https://www.verbraucherzentrale-rlp....-kabeltv-53330
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Alt 26.02.2021, 02:15
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Standard AW: Das nennt man Wettbewerbsverzerrung

Zitat:
Zitat von dslworker Beitrag anzeigen
Durch das Nebenkostenprivileg wird der Kabelanschluß (Fernsehen) vom Hausverwalter in den Miet-Nebenkosten abrechnet. Ich muss als Mieter somit den Kabelanschluß bezahlen obwohl ich diesen nicht nutze.
Nur wenn der Hausverwalter/Eigentümer einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hat.

Zitat:
Zitat von dslworker Beitrag anzeigen
Die Wettbewerbsverzerrung besteht auch darin, dass die Internetdienstleitungen am Anschluß billiger sind weil ein Teil über das Fernsehkabel quer subventioniert wird.
Ist das denn tatsächlich so? Im VFKD-Forum sehe ich nur die TV-Fans rumjammern, wie sehr VFKD das Fernsehangebot beschneidet, um die Netze für schnelleres Internet nutzen zu können. Das scheint mir nicht zu der These zu passen, dass Kabelfernsehen die "cash cow" wäre, mit der man das Internetangebot quersubventioniert.

Zitat:
Zitat von dslworker Beitrag anzeigen
Bei der Abschaffung des Nebenkostenprivilegs, geht es darum, dass man den Kabelanschluß kündigen kann.
Den kann man schon jetzt kündigen. Sprich mit demjenigen, der den Vertrag abgeschlossen hat, der kann das.
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  #5  (Permalink
Alt 26.02.2021, 05:27
Pornstar Pornstar ist offline
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Standard AW: Das nennt man Wettbewerbsverzerrung

Wieso sollte der Vermieter den 10 Jahre gültigen Vertrag kündigen? Vermieter interessiert das nicht wirklich, die haben keine Kosten. Wenn dann müssten das schon alle Mieter wollen, unmögliche unterfangen.
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  #6  (Permalink
Alt 26.02.2021, 10:52
dslworker dslworker ist offline
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Standard AW: Das nennt man Wettbewerbsverzerrung

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Den kann man schon jetzt kündigen. Sprich mit demjenigen, der den Vertrag abgeschlossen hat, der kann das.

Das ist das Problem für Mieter aufgrund des Nebenkostenprivilegs kommt man nicht aus dem Vertrag weil dieser Bestandteil der Mietnebenkosten ist.
Kabelnetzbetreiber und die Baugenossenschaft verdienen daran und haben kein Interresse diese Sammelverträge zu kündigen.
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  #7  (Permalink
Alt 26.02.2021, 11:29
h275 h275 ist offline
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Standard AW: Das nennt man Wettbewerbsverzerrung

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Ist das denn tatsächlich so? Im VFKD-Forum sehe ich nur die TV-Fans rumjammern, wie sehr VFKD das Fernsehangebot beschneidet, um die Netze für schnelleres Internet nutzen zu können. Das scheint mir nicht zu der These zu passen, dass Kabelfernsehen die "cash cow" wäre, mit der man das Internetangebot quersubventioniert.
Das schöne ist ja: die Nutzer können ja nicht kündigen.

D.h., in Deinem Beispiel verbessert Vodafone das Angebot bei dem sie unter Konkurrenzdruck stehen auf Kosten des Angebotes für das viele Mieter sowieso zahlen müssen.

Geändert von h275 (26.02.2021 um 11:35 Uhr)
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  #8  (Permalink
Alt 26.02.2021, 14:53
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Standard AW: Das nennt man Wettbewerbsverzerrung

Zitat:
Zitat von h275 Beitrag anzeigen
Das schöne ist ja: die Nutzer können ja nicht kündigen.

D.h., in Deinem Beispiel verbessert Vodafone das Angebot bei dem sie unter Konkurrenzdruck stehen auf Kosten des Angebotes für das viele Mieter sowieso zahlen müssen.
Die Nutzer können nur das Grundangebot nicht kündigen, darüber hinausgehende Pay-TV Pakete dagegen schon. Aber die werden von Vodafone zusammengestrichen. Ok, könnte natürlich sein, das mit denen in der Tat nicht viel Geld gemacht wird/wurde, und nur das vomEndkundenNichtKündbare Grundangebot die "cash cow" ist...
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  #9  (Permalink
Alt 26.02.2021, 16:03
h00bi h00bi ist offline
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Standard AW: Das nennt man Wettbewerbsverzerrung

Wir zahlen hier eine vertragliche Antennenpauschale für SAT TV von irgendwas zwischen 100 und 120€ pro Jahr. Machts also nicht besser.
Ob das nun für den Kabelanschluss ist oder für die SAT Anlage macht kaum nen Unterschied.
Trotzdem isses was anderes ob das schwarz auf weiß so im Mietvertag steht oder in die Nebenkosten geschummelt wird.

Die Sauerei ist ja eigentlich, dass Vodafone mit günstigen Preisen für 3play hausieren geht und die Summe für den Kabelanschluss einfach verschweigt.
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  #10  (Permalink
Alt 27.02.2021, 19:33
Pornstar Pornstar ist offline
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Standard AW: Das nennt man Wettbewerbsverzerrung

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Die Nutzer können nur das Grundangebot nicht kündigen, darüber hinausgehende Pay-TV Pakete dagegen schon. Aber die werden von Vodafone zusammengestrichen. Ok, könnte natürlich sein, das mit denen in der Tat nicht viel Geld gemacht wird/wurde, und nur das vomEndkundenNichtKündbare Grundangebot die "cash cow" ist...
Für die Kosten (15-24 Euro im Monat) waren die Kosten bei mir der letzten beiden Wohnungen kann ich mir Internet Streaming mit PayTV Sendern (mit Porno Kanälen!!!) im monatlich kündbaren Abo abschließen.
Bei Kabel hat man nicht mal die HD Sender der privaten mit drin und soll dann dafür noch Geld zahlen und ansonsten auch, welchen Mehrwert habe ich vom Basic Kabelanschluss? Die öffentlichen kann ich kostenlos im Internet streamen oder per DVB-t...
Das Internet ist auch an zig Stellen kostenlos, Freifunk, öffentliche Hotspots...
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