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Kommentar zum Artikel: Glasfaserausbau in Deutschland auf der "Überholspur"
Im Jahr 2023 soll die Zahl der Glasfaseranschlüsse hierzulande laut Prognose des BREKO-Verbandes auf insgesamt 22 Millionen steigen. Aktuell liegt die Zahl der Glasfaseranschlüsse per FTTH/B bundesweit bei 6,1 Millionen.
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Alt 01.09.2020, 17:46
Benutzerbild von robert_s
robert_s robert_s ist offline
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Standard Woher denn?

Woher sollen denn 16 Mio ausgebaute Haushalte innerhalb von 3 Jahren kommen? Die Telekom mit ihren "bis zu" 2 Mio HH/Jahr wird da ja bestenfalls 6 Mio beisteuern - wer soll denn die anderen 10 Mio ausbauen? Habe ich da irgendeine Ankündigung verpasst, dass da jemand größer als die Telekom in den Glasfaserausbau in Deutschland einsteigen will?

Und überhaupt, wie soll das gehen? Angeblich sind doch die Tiefbaukapazitäten erschöpft, ein Ausbau gar nicht finanzierbar und würde viele Jahre brauchen. Jetzt soll sich plötzlich 1/3 der Republik innerhalb von 3 Jahren ausbauen lassen? Wer hat denn da Quatsch erzählt?

Der "Weiterführende Link" funktioniert übrigens nicht. Wie wäre es mit diesem: https://brekoverband.de/themen/breko...h/marktanalyse

Geändert von robert_s (01.09.2020 um 17:59 Uhr)
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  #2  (Permalink
Alt 01.09.2020, 18:04
Der Kellner Der Kellner ist offline
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Standard AW: Woher denn?

Die Arbeit kommt momentan nichteinmal beim Tiefbau an, da die Prozesse davor, mangels Personal oder Geld (oder beidem), schon holprig laufen.
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  #3  (Permalink
Alt 01.09.2020, 19:07
PaIn PaIn ist offline
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Standard AW: Woher denn?

England überholt uns bald
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  #4  (Permalink
Alt 01.09.2020, 21:10
h275 h275 ist offline
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Standard AW: Woher denn?

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Habe ich da irgendeine Ankündigung verpasst, dass da jemand größer als die Telekom in den Glasfaserausbau in Deutschland einsteigen will?
Größer als die Telekom eher nicht, aber Telefonica hat wohl bei den letzten Quartalszahlen angekündigt, in den FTTH-Ausbau in Deutschland einsteigen zu wollen. Also, die spanische Telefonica, nicht der deutsche Mobilfunkanbieter.
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  #5  (Permalink
Alt 01.09.2020, 22:59
Silver2 Silver2 ist gerade online
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Standard AW: Woher denn?

Wieso muss es denn immer "größer" sein?
Viele kleine reichen ja auch, wie hier in Schleswig-Holstein.ersichtlich.

Wir haben etwa 50 Prozent aller Haushalte hier mit FTTH angeschlossen, davon knapp 40 Prozent auch aktive Anschlüsse.
Die Telekom hat daran einen Anteil von vielleicht 1 (einem) Prozentpunkt.
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  #6  (Permalink
Alt 01.09.2020, 23:08
h275 h275 ist offline
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Standard AW: Woher denn?

Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
Wieso muss es denn immer "größer" sein?
Viele kleine reichen ja auch, wie hier in Schleswig-Holstein.ersichtlich.
Richtig.

Zitat:
Wir haben etwa 50 Prozent aller Haushalte hier mit FTTH angeschlossen,
Wie kommst Du auf 50%?
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  #7  (Permalink
Alt 02.09.2020, 14:23
Silver2 Silver2 ist gerade online
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Registriert seit: 30.06.2000
Beiträge: 2.091
Standard AW: Woher denn?

Vom Breitbandkompetenzzentrum Schleswig-Holstein (BKZSH)
https://www.bkzsh.de/

Da sind es noch 44 Prozent, aber Angaben von Anfang Januar. Ich denke um die Prozent werden die trotz Corona vielleicht dann doch geschafft haben.
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  #8  (Permalink
Alt 02.09.2020, 15:17
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Registriert seit: 20.06.2013
Beiträge: 6.280
Standard AW: Woher denn?

Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
Wieso muss es denn immer "größer" sein?
Viele kleine reichen ja auch, wie hier in Schleswig-Holstein.ersichtlich.

Wir haben etwa 50 Prozent aller Haushalte hier mit FTTH angeschlossen, davon knapp 40 Prozent auch aktive Anschlüsse.
Die Telekom hat daran einen Anteil von vielleicht 1 (einem) Prozentpunkt.
Mmmh, also 2019 hatte SH ca. 1.4 Millionen Haushalte, d.h. selbst bei Voll-Verglasung bis 2023 bleiben immer noch ca. (14.1-4.9) - (1.4*0.56) = 8.416 Millionen FTTH/B-Anschluesse die irgendwer bauen muss damit die Prognose hinkommt. Und es kommt dazu, dass SH fuer die ersten 44% etwas mehr als 3.5 Jahre benötigt hat. Gut, da duerfte inzwischen ein eingespieltes Team mit Erfahrung am Werk sein, d.h. das erschiene mir machbar, nur hilft das halt Bewohnern der anderen Bundesländer nur bedingt weiter...

Gruss
P.
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  #9  (Permalink
Alt 02.09.2020, 15:45
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Registriert seit: 20.06.2013
Beiträge: 6.280
Standard AW: Woher denn?

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Woher sollen denn 16 Mio ausgebaute Haushalte innerhalb von 3 Jahren kommen? Die Telekom mit ihren "bis zu" 2 Mio HH/Jahr wird da ja bestenfalls 6 Mio beisteuern - wer soll denn die anderen 10 Mio ausbauen? Habe ich da irgendeine Ankündigung verpasst, dass da jemand größer als die Telekom in den Glasfaserausbau in Deutschland einsteigen will?

Und überhaupt, wie soll das gehen? Angeblich sind doch die Tiefbaukapazitäten erschöpft, ein Ausbau gar nicht finanzierbar und würde viele Jahre brauchen. Jetzt soll sich plötzlich 1/3 der Republik innerhalb von 3 Jahren ausbauen lassen? Wer hat denn da Quatsch erzählt?

Der "Weiterführende Link" funktioniert übrigens nicht. Wie wäre es mit diesem: https://brekoverband.de/themen/breko...h/marktanalyse

Gerade mal auf Seite 14 der 2020-08-31_Breko_Marktstudie_Arbeitsdeck.pdf geguckt, da steht zu den Telekom-FTTH/B Zahlen:
"*BREKO Prognose, Stand April 2020: DTAG 1,7 Mio. FTTB/H-Anschlüsse & Zitat Tim Höttges, JHV 2020"
https://youtu.be/mrTnHiBRKh8?t=451 ab ca. Minute 7:30:
"Im Festnetz ist die Zukunft: Glasfaser in die Wohnungen. Kurz FTTH, fiber-to-the-home. 1,7 Millionen Haushalte in Deutschland koennen das jetzt schon von uns bekommen. Aber wir werden die Schlagzahl deutlich erhoehen: auf mehr als zwei Millionen Haushalte pro Jahr. Erlauben Sie mir an dieser Stelle eine kleine Bemerkung. Manchmal sind die unpopulaeren Entscheidungen die richtigen. Haetten wir vor einigen Jahren pures Glasfaser in jede Wohnung gebaut, waeren heute nicht 80 Prozent der deutschen Haushalte allein durch die Telekom mit schnellem Internet versorgt, sondern signifikant weniger. Wir haben zuerst Glasfaser in jede Strasse gebaut und 80 Prozent aller Kunden auch in laendlichen Gebieten mit diesem sogenannten Vectoring angeschlossen. Und genau dieses Netz, genau diese Technik hat Deutschland durch die Krise getragen. Aber fuer uns war das immer nur ein Zwischenschritt. [...]. Mein Ziel ist es, bis 2030 hat jeder Haushalt in Deutschland einen eigenen Glasfaseranschluss."

Das ist deutlich weniger ambitioniert als das Breko Zwischenziel fuer 2023, aber vielleicht realistischer?
Das mit dem Zwischenschritt (und ein Teil den ich unzitiert gelassen habe) deutet an, dass die Telekom es so darstellt, als wird der Tiefbau des FTTC-Ausbaus mit genutzt, was wir eigentklich alle (mehr oder weniger) erwartet haben...

Gruss
P.

P.S.: Dann duerfte das 8 Millionen Ziel fuer die Telekom sich aus Mitte 2020 1.7 + ~ 0,3 Millionen Q3&Q4 2020 + 3 * >= 2 Millionen = ~8 Millionen. Das kommt hin, wenn das >=2M Planugsziel nicht zu optimistisch war.
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  #10  (Permalink
Alt 02.09.2020, 20:48
h275 h275 ist offline
Mitglied
 
Registriert seit: 23.02.2020
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Standard AW: Woher denn?

Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
Vom Breitbandkompetenzzentrum Schleswig-Holstein (BKZSH)
https://www.bkzsh.de/

Da sind es noch 44 Prozent, aber Angaben von Anfang Januar. Ich denke um die Prozent werden die trotz Corona vielleicht dann doch geschafft haben.
Da steht "vor 44% der Hausadressen liegt eine Glasfaserleitung". Laut Breitbandatlas lag die FTTB/H-Verfügbarkeit Ende 2019 bei 26,3% der Haushalte (Seite 40). Entweder haben die regionalen Anbieter in SH in größerem Umfang ihre Abdeckung nicht an den Breitbandatlas des Bundes gemeldet (ist ja freiwillig). Oder die Formulierung von den Hausadressen, vor denen Glasfaser liegt sagt nicht das gleiche aus. Ein Unterschied ist natürlich schon mal das ein bestimmter Anteil der Hausadressen nicht dem gleichen Anteil an Haushalten entsprechen muss (Stichwort Mehrfamilienhäuser).
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