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Kommentar zum Artikel: BREKO: Bundesnetzagentur benachteiligt FTTB gegenüber VDSL
Der Glasfaserverband sieht eine aktuelle Entscheidung der Bundesnetzagentur äußerst kritisch. VDSL-Anschlüsse der Telekom würden bei der Nutzung der Gebäudeverkabelung künftig gegenüber FTTB-Glasfaseranschlüssen bevorzugt.
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  #1  (Permalink
Alt 24.04.2020, 20:21
xdjbx xdjbx ist offline
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Standard immer wieder herrlich diese einseitige Berichterstattung


Denn eigentlich möchten die Wettbewerber ein FTTB Monopol in Gebäuden und dem Kunden die Technologiewahl nehmen, und VDSL, Vectoring und Supervectoring verdrängen.
Denn es ist schon ein Unterschied, ob ein Wettberwerber, sein FTTB auf 600 MBit/s reduzieren muss zum Bestandsschutz der VDSL/SVDSL oder ein VDSL/SVDSL Anbieter gar keine Produkte mehr im Haus anbieten kann.


Zitat:
Denn die Möglichkeiten, im Rahmen des Standardangebots den eigenen störungsfreien Betrieb sicherzustellen, werde auf das notwendige Maß und begrenzt und ein eigenständiger Zugang der Wettbewerber – im Rahmen des § 77k Abs. 2 TKG – zum Gebäude werde nicht ausgeschlossen. Im Zusammenhang mit den im
Rahmen des Rechtsfolgenermessens zu beachtenden Regulierungszielen, sei die Bundesnetzagentur rechtlich fehlerfrei davon ausgegangen, dass sich Nutzerinteressen vorliegend letztlich neutral verhielten.

Auch ermögliche die Entscheidung ein gleichberechtigtes und störungsfreies Nebeneinander von FTTB- und FTTC-Netzen, weil innerhalb der gebäudeinternen Kupferleitung Störungen zu Lasten derjenigen Nutzer vermieden würden, die andere Signale (VDSL, Vectoring, Super-Vectoring) nutzen wollen.

Damit würden Wettbewerbsbeeinträchtigungen vermieden. Der Wettbewerb könnte ansonsten substantiell dadurch beeinträchtigt werden, dass Endkunden nicht mehr zwischen mehreren konkurrierenden Produkten wählen könnten. Dies betreffe namentlich
den Wettbewerb um die zahlreichen Endkunden, deren Bedürfnissen ein (ggf. preislich günstigeres) FTTC-basiertes Dienstleistungspaket besser entspreche.

Eine nicht reglementierte Öffnung der Mitbenutzung hausinterner Kupferleitungen, die keinen Schutz der Funktionsfähigkeit der Bestandsinfrastrukturen vertraglich gewährleiste, würde letztlich mittelfristig zu einem Monopol konkurrierender Anbieter mit FTTB-Netzen führen, zu denen Kunden wechseln müssten, wenn sie

ihre störungsfreien Kommunikationsmöglichkeiten wiedererlangen wollten. Entsprechende Anbieter hätten sich dann aber nicht durch den wettbewerblichen Erfolg ihrer Produktangebote, sondern
letztlich wettbewerbswidrig über ihr physikalisches Störungspotential durch plumpe Signalverdrängung durchgesetzt.
Die Auswirkung wäre nämlich dann, dass ein Kunde teures FTTB vom Betreiber nehmen muss und keineswegs mehr wählen kann und sonst gar kein Internet mehr bekommt.
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  #2  (Permalink
Alt 24.04.2020, 20:41
userID userID ist offline
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Standard AW: immer wieder herrlich diese einseitige Berichterstattung

Nach deiner Aussage wäre es wohl besser wenn das alte Kupferkabel aktiv bleibt und die alte Technologie (Super-Vectoring) vor der neuen G-fast Technologie geschützt wird?



Auch in FttB Netzen kannst Du genau so den Anbieter Wechseln. Die Netze werden meist für andere Anbieter freiwillig geöffnet. So wie es die Telekom mit dem alten Kupfer doch auch machen muss.


In Städten wo ein regionaler Anbieter FttB gebaut hat (z.B. R-Kom, M-Net....) mietet z.B. auch 1&1 die Leitungen und bietet seine Produkte an. Nur die Telekom tut sich damit immer so schwer und will lieber alleiniger Anbieter sein oder andere Anbieter verdrängen. --> Siehe Vectoring.
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  #3  (Permalink
Alt 24.04.2020, 20:46
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EXP1337 EXP1337 ist offline
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Standard AW: immer wieder herrlich diese einseitige Berichterstattung

Zitat:
Zitat von userID Beitrag anzeigen
Auch in FttB Netzen kannst Du genau so den Anbieter Wechseln. Die Netze werden meist für andere Anbieter freiwillig geöffnet. So wie es die Telekom mit dem alten Kupfer doch auch machen muss.
Nur mit dem gewaltigen Unterschied, dass die kleinen FTTB Carrier nicht reguliert öffnen müssen. Hätte man sicher machen können aber was wäre den FTTB Carriern lieber? Zu regulierten Preisen abgeben müssen oder mit G.Fast212 trotzdem Gigabit frei am Markt verkaufen können?
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  #4  (Permalink
Alt 24.04.2020, 20:52
xdjbx xdjbx ist offline
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Zitat:
Zitat von userID Beitrag anzeigen
Auch in FttB Netzen kannst Du genau so den Anbieter Wechseln. Die Netze werden meist für andere Anbieter freiwillig geöffnet. So wie es die Telekom mit dem alten Kupfer doch auch machen muss.
In solchen Gebäuden gäbe es aber dann ein Anbietermonopol ohne regulierte Vorleistungsprodukte.

Der Kunde sollte die Wahlfreiheit behalten, was Technologie und Inftrastruktur angeht und nicht ein TK-Anbieter sollte darüber bestimmen, welche Technologie als einzige im Haus zulässig ist.

Die Telekom möchte eine Koexistenz, die FTTB Anbieter streben eine Verdrängung an.


Ich glaube auch, es gäbe weniger Probleme, wenn es im gleichen Zuge auf ein mindestmaß regulierte Vorleitungspreise gäbe, auf die dann der Kunde auch seinen normalen Telefonanschluss oder sein 16 MBit Produkt zum günstigen Preis beim Wettbewerber abschließen oder direkt beim FTTB Anbieter abschließen kann. Aber eine solche Absichtserklärung sehe ich nirgends.


Somit wäre der Kunde dann einem FTTB Anbieter Monopol ausgeliefert und würde alle bestehenden anderen Infrastrukturanbieter verdrängen.

Das kann nicht richtig sein und ist es auch nicht, daher korrekte Entscheidung.
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  #5  (Permalink
Alt 24.04.2020, 20:55
userID userID ist offline
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Standard AW: immer wieder herrlich diese einseitige Berichterstattung

Zitat:
Zitat von EXP1337 Beitrag anzeigen
Nur mit dem gewaltigen Unterschied, dass die kleinen FTTB Carrier nicht reguliert öffnen müssen. Hätte man sicher machen können aber was wäre den FTTB Carriern lieber? Zu regulierten Preisen abgeben müssen oder mit G.Fast212 trotzdem Gigabit frei am Markt verkaufen können?



Reguliert werden müssen die FttB Carrier nicht, da sie keine Monopolstellung haben. Und selbst wenn, sie öffnen dennoch Ihre Netze freiwillig. Was sie ja auch Verband BREKO fordern und wollen. Sowas macht die Netze ja nur Wirtschaftlich. Und eine 1&1 verkauft Ihre Produkte in München über einen FttB Carrier billiger als der Carrier selbst. Und es funktioniert trotzdem.



Das kann doch die Telekom auch machen oder selbst FttB Bauen. Aber sie versucht eben ihr altes Kupfer zu schützen. Mit allen Mitteln bis zur BNetzA.
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  #6  (Permalink
Alt 24.04.2020, 21:00
userID userID ist offline
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[QUOTE=xdjbx;2520607]
Die Telekom möchte eine Koexistenz, die FTTB Anbieter streben eine Verdrängung an.

Ich glaube es ist eher andersherum.



Die Telekom verdrängt andere Anbieter mit Ihrer Bevorzugten Vectoring Technologie. (Es kann nur einen Geben) Besonders schön auf dem Land zu sehen.
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  #7  (Permalink
Alt 24.04.2020, 21:11
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[QUOTE=userID;2520609]
Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen

Die Telekom verdrängt andere Anbieter mit Ihrer Bevorzugten Vectoring Technologie. (Es kann nur einen Geben) Besonders schön auf dem Land zu sehen.
Ich glaube Du hast es einfach nicht verstanden. Lies doch noch mal nach.
Es gibt keine Vectoring-Verdrängung, sondern JEDER kann/konnte den Zuschlag erhalten und viele Gebiete werden auch von Wettbewerbern ausgebaut.


Hier möchten die FTTB Anbieter aber innerhalb Gebäuden eine Bevorzugung von FTTB haben, womit ein Vectoring Betrieb (egal von welchem Anbieter) unmöglich wird (und wir wissen ja, dass viele Kunden 16/50/100 MBit wollen und nicht bereit sind mehr zu zahlen.)
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  #8  (Permalink
Alt 24.04.2020, 21:28
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EXP1337 EXP1337 ist offline
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Zitat:
Zitat von userID Beitrag anzeigen
Reguliert werden müssen die FttB Carrier nicht, da sie keine Monopolstellung haben.
Wenn die FTTB Anbieter ab 0 Mhz am APL einspeien hätten sie am jeweiligen APL ein Monopol. Daher gibt es nur zwei Varianten. Entweder regulierte Preise oder Spektrum freimachen um FTTC Anbieter nicht zu verdrängen.
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  #9  (Permalink
Alt 24.04.2020, 21:37
userID userID ist offline
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Den Vectoringausbau hat doch die Telekom erst ins Spiel gebracht, mit dem Hinkefuß das es nur einen geben kann und die anderen das Feld räumen müssen. Und nachdem auch noch ein Windhundeverfahren draus gemacht wurde, waren die alternativen Anbieter in Zugzwang das Spiel mitzuspielen. Leider… Anstelle das Geld gleich in Glas zu investieren.


Okay, Habe schon verstanden. FttB ist nicht die zukunftsfähiger Technik die bevorzugt werden sollte wenn schon jemand das Geld in die Hand nimmt und Investiert. Lieber besser das alte Kupfer schützen.


Wir sind nicht umsonst einer der letzten und langsamsten in Europa mit Glas. An der Stelle wo wir jetzt stehen haben wir so ziemlich viel falsch gemacht in der Vergangenheit. Aber ich merke schon, wenn weiter so kleinkariert in den Köpfen gedacht wird, wird das nie etwas.


Einfach mal konsequent sein und altes Kupfer sterben lassen und nur noch auf Glas setzen, für alle, auch die Telekom kann Glas. Sie hat halt nur in den Stätten gepennt (weil Vectoring ist ja besser) und die alternativen haben Vorsprang.
Und ja, auch auf Glas kann man günstige Telefon und Internetprodukte (16 / 50/ ) anbieten.
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  #10  (Permalink
Alt 24.04.2020, 21:39
userID userID ist offline
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Wenn die FTTB Anbieter ab 0 Mhz am APL einspeien hätten sie am jeweiligen APL ein Monopol. Daher gibt es nur zwei Varianten. Entweder regulierte Preise oder Spektrum freimachen um FTTC Anbieter nicht zu verdrängen.


oder einfach beim FttB Anbieter einkaufen.
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