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Kommentar zum Artikel: Rundfunkbeitrag: Sachverständige raten zur Erhöhung um 86 Cent
2018 flossen durch den Rundfunkbeitrag rund acht Milliarden Euro an die öffentlich-rechtlichen Sender ARD, ZDF und Deutschlandfunk. Selbst dieser Betrag reicht aber offenbar nicht, Sachverständige sprechen sich für eine Erhöhung aus.
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Alt 19.11.2019, 13:08
Schrotti Schrotti ist offline
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Böse Überflüssige Spartensender weg und Gebühren senken!

Wie wäre es mit sparen?

Wer braucht all die unnützen Spartensender? Zig mal WDR für jede Stadt einen Sender....

Dazu die horrenden Gehälter und Pensionen!

Angemessen wären maximal 6-10€ wenn überhaupt!
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Gruß Schrotti
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  #2  (Permalink
Alt 19.11.2019, 13:50
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Standard AW: Überflüssige Spartensender weg und Gebühren senken!

Zitat:
Zitat von Schrotti Beitrag anzeigen
Wie wäre es mit sparen?

Wer braucht all die unnützen Spartensender? Zig mal WDR für jede Stadt einen Sender....

Dazu die horrenden Gehälter und Pensionen!

Angemessen wären maximal 6-10€ wenn überhaupt!
Dich moecht' ich sehen, wenn DU spaeter mal nur 6-10 EUR Pension erhalten wuerdest....

Wie kommst Du auf die angemessenen Zahlen? Raten? Dart werfen?


Ich argumentier gar nicht, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk unfehlbar ist, aber ich erwarte schon etwas mehr Substanz in der Kritik als das hier. Damit erobert man noch nicht mal die Lufthoheit ueber'm Stammtisch....

Gruss
P.
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  #3  (Permalink
Alt 19.11.2019, 15:23
wellmann wellmann ist offline
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Standard AW: Überflüssige Spartensender weg und Gebühren senken!

Die Bezüge z.B. der ARD-Mitarbeiter sind in der Tat recht hoch, deutlich selbst über dem, was DAX-Konzerne zahlen.
Zitat:
2018 erzielte nach KEF ein ARD-Angestellter im Durchschnitt eine Gesamtvergütung von 113.064 € jährlich oder 9.422 € monatlich (siehe Tabelle zusammengestellt aus KEF-Angaben). Dieser Betrag setzte sich aus 7.717 € Gehalt und 1.705 € Zuführung zu den Pensionsrückstellungen zusammen, aus denen seine zukünftige Betriebsrente gespeist wird.
https://heise.de/-4260410
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  #4  (Permalink
Alt 19.11.2019, 15:34
Benutzerbild von Jens
Jens Jens ist offline
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Standard AW: Überflüssige Spartensender weg und Gebühren senken!

Zitat:
Zitat von Schrotti Beitrag anzeigen
Wie wäre es mit sparen?
Wer braucht all die unnützen Spartensender? Zig mal WDR für jede Stadt einen Sender....
zuerst - ich bin nicht der Meinung, dass der ÖRF nicht sparen sollte. Im gegenteil ... es dürften sich viele Stellen finden, wo man sparen könnte und zwar ohne, dass sich etwas am Inhalt groß etwas ändert.

Allerdings diese Regionalsender, die du im digitalen Programm siehst, sind keine keine eigenständige Transponder die groß Kapazität belegen.

Das sind Alias-Sender - nicht mehr, nicht weniger. Nehmen wir den WDR. Die Alias-Sender des WDR (z.B. WDR Köln, etc.) verweisen (mit Ausnahme weniger Minuten am Tag) nur auf den eigentlichen WDR Sender. Ausschließlich zur Lokalzeit wird auf den Sendern etwas eigenes ausgespielt und damit hierfür genügend Platz ist, wird während der Zeit die Kompression aufgedreht.

Im Gegensatz zum analogen Zeitalt wird hierfür für die einzelnen Regional-Ableger kein separater Kabelkanal oder Satelliten-Transponder verwendet. Das ganze ist quasi eine reine Software-Sache (gut, das Playout macht natürlich schon Hardware - aber ihr wisst, was ich meine) ...

Die einzigen Kosten sind tatsächlich die Studios, die teilweise geteilt werden. Die Lokal-Redaktionen wiederum werden zum Teil mit den Radiosendern geteilt bzw. auch für die Nachrichtensendungen benötigt.

Die Einsparungen an der Stelle dürften zumindest dafür marginal ausfallen ...

Gruß
Jens
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  #5  (Permalink
Alt 19.11.2019, 16:50
IT-Alexander IT-Alexander ist gerade online
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Standard AW: Überflüssige Spartensender weg und Gebühren senken!

Naja, zumindest ab 2020 soll ja schon mal gespart werden, in dem man die SD Ausstrahlung vollständig einstellt. Ist schon mal ein Anfang...
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  #6  (Permalink
Alt 19.11.2019, 16:53
PartyPower PartyPower ist offline
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Standard AW: Überflüssige Spartensender weg und Gebühren senken!

Also mit Grundversorgung hat dieses völlig aufgeblähte TV und Radioangebot der ÖR ganz sicher nichts mehr zu tun. Und das alles auch noch europaweit (und tlw. darüber hinaus) frei und unverschlüsselt zu empfangen, was die Rechtekosten enorm in die Höhe treibt. Schön das es Programme wie Arte, 3SAT, ZDF Info, ZDF Neo, etc. gibt. Haben aber auch mit dem eigentlichen Programmauftrag der Öffis rein gar nichts zu tun. Aber alles unverschlüsselt und europaweit zu empfangen, was immense Kosten verschlingt.
Verschlüsseln und wer das sehen will, darf dann gerne dafür bezahlen.

Ähnliches bei den Radioprogrammen. Hier leisten sich einzelne Rundfunkanstalten mittlerweile bis zu 6 (!) Radioprogramme. Die regionalen Landesprogramme sind da noch gar nicht inbegriffen. Kostet auch wieder alles immens unnötiges Geld.

Von dem hoffnungslos aufgeblähten und völlig überbezahlten Verwaltungsapparat brauchen wir gar nicht erst anfangen.

Am liebsten hätten diese Raffzähne ja auch eine automatische jährliche Beitragserhöhung. Dann kann man die Kohle mit vollen Händen verprassen, da die Quelle ja unendlich ist....
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  #7  (Permalink
Alt 19.11.2019, 16:59
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HO_Photo HO_Photo ist gerade online
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Standard AW: Überflüssige Spartensender weg und Gebühren senken!

Ich bin auch gegen diese Bereicherung bei den ÖR. Die Gehälter, Pensionen und sonstigen eigene Media-Firmen sind nicht mehr tragbar. 8 Mrd. Einnahmen pro Jahr, und ein nicht unerheblicher Teil davon wird in der Tat für Gehälter und Pensionen aufgewendet.

Gehälter von 250.000 - 550.000€ p.a. für einen Nachrichtensprecher ist nicht gerechtfertigt.
Auch die gute Frau Will mit ihrer eigenen Media-Agentur weist einen netten Gewinn in der Bilanz aus.
Oder andere "Reporter" die auf unsere Kosten um die Welt reisen, und zum 1.000mal irgendwelche Affen im Urwald filmen. Toll.

Die bedienen sich alle richtig schön am Geldtopf, und die Rundfunkbeiräte sind auch schon lange nicht mehr unabhängig.

Ich weiß nicht ob man Links hier posten darf, aber bei Youtube findet man genug Videos zu dem Thema , auch neue wie "Aktivisten gegen den Rundfunkbeitrag - Inkl. Volksentscheid", und auch sonst sind Seiten wie Rundfunk frei lesenswert.

Politisch neutral sind die Sender auch nicht wirklich, und es stimmt schon, jede Stadt hat bald ihren eigenen Spartensender. Was ein Irrsinn.

Meine Meinung dazu: Thema verfehlt, mittlerweile keine Daseinsberechtigung mehr. Im offenen Wettbewerb gegen die neuen Medien wären die ganz schnell wieder am Boden der Tatsachen angelangt.
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  #8  (Permalink
Alt 19.11.2019, 18:00
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Jens Jens ist offline
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Zitat:
Zitat von IT-Alexander Beitrag anzeigen
Naja, zumindest ab 2020 soll ja schon mal gespart werden, in dem man die SD Ausstrahlung vollständig einstellt. Ist schon mal ein Anfang...
genau das ist z.B. ein Punkt, an dem man sparen kann. Alleine die Kosten für Transponder/Kabelkanäle ... das summiert sich. Hier existiert ein großes potential um Kosten einzusparen.

Dagegen wäre z.B. eine Verschlüsslung der Sender eher kontraproduktiv, was die Kosten angeht. Es gibt Studien die zeigen, dass alleine die Verwaltungs-/Lizenzkosten den Aufpreis für Lizenzkosten deutlich übersteigen. Dazu kommen noch die Punkte: werden überhaupt Lizenzen nur für Deutschland ausgegeben oder nur für den gesamten deutschsprachigen oder europäischen Raum usw.

Also das "aussperren" des EU-Auslands rechnet sich nicht wirklich ...

Dagegen könnte man beim "Wasserkopf" durchaus sparen. Man könnte auch sparen, indem man die Frage aufwirft ob Pensionen in dem Bereich sein müssen, oder ob die Mitarbeiter nicht eher in die normale Rentenversicherung gehören usw.

Gruß
Jens
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  #9  (Permalink
Alt 19.11.2019, 19:01
jsc jsc ist offline
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Standard AW: Überflüssige Spartensender weg und Gebühren senken!

Ich kann mich bei dem Thema Rundfunkbeitrag auch meist nur ärgern. Wir leisten uns meines Wissens den teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk weltweit. Egal, ob die Bürger dies wünschen oder nicht: Gefragt wurden wir nicht. Und wer nicht zahlt, muss im Zweifel sogar mit einer Haftstrafe rechnen. Ich selbst nutze häufig Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime & Co., die öffentlich-rechtlichen Inhalte überzeugen mich immer seltener.

Erst recht nervt es, wenn man dann aktuelle Schlagzeilen liest wie zum Millionenpoker von ARD und ZDF um den Moderator Florian Silbereisen. Sprich: Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender treiben im Buhlen ums Personal die Kosten in die Höhe. Ein anderes Thema sind die hohen Kosten für die Sportberichterstattung - wenngleich da zaghafte Versuche gemacht werden, Kosten zu sparen.

Schaut man sich z.B. die "heute"-Nachrichten an, so steht dort fast 20 Minuten lang ein für den Sport zuständiger Moderator herum, der dann aber nur rund 2 Minuten im Einsatz ist - aber sicherlich gut bezahlt wird. Die zahlreichen Live-Schaltungen in den diversen Nachrichtensendungen zu den Krisenherden dieser Welt bringen meist nicht viel an Zusatzinformationen - zumal viele Themen der Nachrichten meist viel aktueller und detaillierter im Internet zu finden sind.

Natürlich sind die Sender historisch nach und nach gewachsen, allerdings ufert das Wachstum zu stark in alle Richtungen aus: Mehr TV-Sender, mehr Radio-Sender, mehr Internet-Seiten, noch mehr Mediatheken etc. Das dies alles Geld kostet, ist klar. Dabei zwingt die Sender keiner, dies alles anzubieten - und dazu noch vermeintlich "kostenlos". Der Programmauftrag lautet Information, Bildung und Unterhaltung. Dies ginge auch mit weniger Aufwand. Zumal der Bereich Unterhaltung schon von diversen Privatsendern abgedeckt ist (okay, die Qualität ist da auch nicht unbedingt vorhanden).

Wenn in Deutschland einmal etwas errichtet wurde, ist es nur schwer wieder abzuschaffen oder zu modernisieren. So ist es auch bei Steuern und beim dominierenden Einfluss der Parteien (sollen eigentlich nur bei der politischen Willensbildung mitwirken).

Ich bin daher beim Blick auf den Rundfunkbeitrag auf das kommende Jahr und die Entscheidung der Bundesländer gespannt. Günstiger dürfte es aber wohl nicht werden.
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Jörg Schamberg / jsc

[Redaktionsleiter onlinekosten.de]


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Alt 19.11.2019, 20:42
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rezzler rezzler ist offline
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Zitat:
Zitat von jsc Beitrag anzeigen
Schaut man sich z.B. die "heute"-Nachrichten an, so steht dort fast 20 Minuten lang ein für den Sport zuständiger Moderator herum, der dann aber nur rund 2 Minuten im Einsatz ist - aber sicherlich gut bezahlt wird.
Ich glaube, für dessen Bezahlung ist es egal, ob er 2 Minuten oder 20 Minuten im Einsatz ist. Seine Arbeitszeit ist weit höher...

Zitat:
Zitat von jsc Beitrag anzeigen
Die zahlreichen Live-Schaltungen in den diversen Nachrichtensendungen zu den Krisenherden dieser Welt bringen meist nicht viel an Zusatzinformationen - zumal viele Themen der Nachrichten meist viel aktueller und detaillierter im Internet zu finden sind.
Aktueller als eine Liveschaltung geht gar nicht. Und um sich auf irgendwelche Internetseiten zu verlassen brauch ich keine Nachrichten, egal ob privat oder ÖR.
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Ist schon irgendwie krass

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