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Kommentar zum Artikel: Telekom hofft 2018 auf Breitband-Kooperation mit großem Partner
Johannes Pruchnow ist seit über einem Jahr bei der Telekom für Breitband-Kooperationen zuständig. Der Telekom-Manager hat nun Bilanz gezogen. Nach dem im Dezember 2017 angekündigten Joint Venture mit EWE könnte auch 2018 eine größere Kooperation anstehen.
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  #1  (Permalink
Alt 14.03.2018, 18:44
Master Sammy Master Sammy ist offline
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Provider: Telekom
Standard Die Telekom müsste die EWE-Leitungen anmieten, will das aber offenbar nicht.

Telekom kündigt Zehntausenden Breitbandkunden
https://www.ndr.de/nachrichten/niede...elekom288.html
__________________
Für jeden gefundenen Rechtschreib und Grammatik Fehler, denn IHR findet könnt ihr ja mal der Telekom 1€ spenden. Vieleicht bauen sie dann mal ihr Netz richtig mit Glas aus. Denn andere immer auf ihre Fehler aufmerksam zu machen ist auch nicht die feine Englische Art
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  #2  (Permalink
Alt 14.03.2018, 18:50
wellmann wellmann ist offline
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Registriert seit: 23.02.2000
Beiträge: 5.032
Standard AW: Die Telekom müsste die EWE-Leitungen anmieten, will das aber offenbar nicht.

Die Kooperation gibt es an und für sich schon. Findest auch schon entsprechende EWE-Gebiete in der Ausbaukarte der Telekom. Es gibt aber keinen nahtlosen Übergang für die Nahbereichskunden. Zum einen, weil die Tarife über EWE ein verändertes Leistungsspektrum haben (z.B. kein Entertain, CallByCall oder Hybrid, siehe https://telekom.de/zuhause-start). Zum anderen sind wohl noch gar nicht alle Nahbereiche durch EWE mit VDSL erschlossen und die Umstellung wäre wohl auch kompliziert.

Also werden die Kunden gekündigt. Können aber in Zukunft die "Zuhause Start"-Tarife nutzen (oder Hybrid/ADSL2+/LTE oder gleich zu EWE oder ...).
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  #3  (Permalink
Alt 14.03.2018, 21:04
Benutzerbild von rezzler
rezzler rezzler ist offline
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Standard AW: Die Telekom müsste die EWE-Leitungen anmieten, will das aber offenbar nicht.

Zitat:
Zitat von wellmann Beitrag anzeigen
Zum anderen sind wohl noch gar nicht alle Nahbereiche durch EWE mit VDSL erschlossen und die Umstellung wäre wohl auch kompliziert.
Telekom-intern (also T-Indoor auf T-Outdoor) scheint die allerdings durchaus zu klappen. Die veränderten Leistungen sind allerdings ein gutes Argument.
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  #4  (Permalink
Alt 15.03.2018, 21:27
Benutzerbild von robert_s
robert_s robert_s ist offline
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Standard AW: Die Telekom müsste die EWE-Leitungen anmieten, will das aber offenbar nicht.

Zitat:
"Dann hoffen wir mit ein, zwei anderen großen Partnern auch noch zu einem Abschluss zu kommen, ohne dass ich jetzt den Namen schon nennen kann"
Als ob es da viel Auswahl gäbe: "Groß" sind doch in Deutschland eigentlich nur Vodafone und 1&1. UM schon weniger und DG als "groß" zu bezeichnen wäre schon übertrieben. Telefonica fällt raus, die scheinen ja eher vor dem kompletten Rückzug aus Deutschland zu stehen.

Oder habe ich da einen anderen potenziellen "großen Partner" übersehen?

Zitat:
Limitierend würden sich hier die Kapazitäten der Bauindustrie, der Planungsbüros und der internen Planer auswirken.
Vor allem wohl letzteres. Bei der Telekom scheint es eigene hausinterne Geschwindigkeitsbegrenzungen zu geben, damit da bloß nicht mal irgendwas schnell geht. Der FTTH-Ausbau geht vielleicht am schnellsten, wenn die Telekom sich da komplett raushält und nur Geld beiträgt - oder vielleicht nicht einmal das, wenn auch das nicht schneller geht als Fördermittel zu bekommen.
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  #5  (Permalink
Alt 15.03.2018, 21:43
phonefux phonefux ist offline
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Standard AW: Die Telekom müsste die EWE-Leitungen anmieten, will das aber offenbar nicht.

Es geht ja wohl um FTTH/B. Da sind Vodafone und 1&1 Zwerge. Gemeint sind vermutlich Netcologne und M-Net, nach der Telekom die Nummern 2 und 3 in Sachen FTTH/B in Deutschland.
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  #6  (Permalink
Alt 16.03.2018, 08:42
blubblubb blubblubb ist offline
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Provider: Telekom Intranet FTTH
Standard AW: Die Telekom müsste die EWE-Leitungen anmieten, will das aber offenbar nicht.

Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Es geht ja wohl um FTTH/B. Da sind Vodafone und 1&1 Zwerge. Gemeint sind vermutlich Netcologne und M-Net, nach der Telekom die Nummern 2 und 3 in Sachen FTTH/B in Deutschland.
Und was ist mit dem größten FTTH Anbieter in Deutschland der Deutschen Glasfaser?

Die Telekom hat zwar etwa 700.000 Homes passed, aber nur 100.000 Verträge(Nov 2017)

Die Deutsche Glasfaser hat dagegen 180.000 Verträge bei vermutlich nur wenigen tausend Homes passed mehr. (Jan 2018)

Man kann sich natürlich streiten, aber ich halte den Ausbau der Deutschen Glasfaser (die auch erst sehr kurz am Markt ist) für weitaus sinnvoller.
Wie es die Telekom gemacht hat anfangs meist schon mit VDSL beglückte (damals war VDSL noch sehr rar) Städte mit FTTH auszubauen, wo sich wie man sieht effektiv nur wenige dann auch Vertraglich gebunden haben war keine so tolle Strategie.
Hat auch dazu geführt, dass die Telekom ihren Enthusiasmus aus der FTTH Anfangszeit ganz schnell begraben hat... weil man entgegen dem Bedarf ausgebaut hat und gemeint hat die Leute sind so scharf auf FTTH das sich das verkauft wie geschnitten Brot. Das verkauft sich auch so, allerdings eben nur dort wo die Leute unzufrieden sind, weil sie nur DSL Light oder DSL <16MBit haben. Sieht man ja an den Vereinigten Stadtwerken oder eben der Deutschen Glasfaser.
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  #7  (Permalink
Alt 16.03.2018, 09:19
phonefux phonefux ist offline
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Standard AW: Die Telekom müsste die EWE-Leitungen anmieten, will das aber offenbar nicht.

Was ist denn aus dem Techtelmechtel von DG und VF geworden? Davon dürfte abhängen, ob DG überhaupt als Kooperationspartner in Frage kommt.

Anders als EWE, Netcologne, M-Net hat DG auch kein Kerngebiet in dem sie stark sind. Dort wo DG FTTH gelegt hat, sind - wie du schon sagtest - die Kunden auch bei DG. Da dürfte für die Telekom nicht mehr viel zu holen sein. Und vereinzelte Dörfer kann die T auch alleine ausbauen. Kooperationen mit regional starken Anbietern mit denen man dann gemeinsam das Gebiet vergrößert, erscheinen mir sinnvoller.
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  #8  (Permalink
Alt 17.03.2018, 17:31
Yoshi2001 Yoshi2001 ist offline
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Standard AW: Die Telekom müsste die EWE-Leitungen anmieten, will das aber offenbar nicht.

Bei mir ist es genau so.
Siehe auch hier >https://www.onlinekosten.de/forum/sh...d.php?t=149574
Mein Anschluss VDSL50 wurde von der Telekom gekündigt.
Sie bieten einen nur noch ADSL2+ 16k Leitungen an.
Jetzt plane ich zur EWE zu wechseln.
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  #9  (Permalink
Alt 17.03.2018, 17:35
Benutzerbild von rezzler
rezzler rezzler ist offline
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Standard AW: Die Telekom müsste die EWE-Leitungen anmieten, will das aber offenbar nicht.

Zitat:
Zitat von blubblubb Beitrag anzeigen
Wie es die Telekom gemacht hat anfangs meist schon mit VDSL beglückte (damals war VDSL noch sehr rar) Städte mit FTTH auszubauen, wo sich wie man sieht effektiv nur wenige dann auch Vertraglich gebunden haben war keine so tolle Strategie.
Die FTTH-Ausbauten von 2012/2013 waren, soweit ich das bei meinen Beispielen kenne, in Städten ohne FTTC-Ausbau. Im Gegenteil, meist wurde dann 1-3 Jahre später FTTC noch hinterher gebaut.
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  #10  (Permalink
Alt 19.03.2018, 19:42
meister EDER meister EDER ist offline
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Beiträge: 757
Standard AW: Die Telekom müsste die EWE-Leitungen anmieten, will das aber offenbar nicht.

Ich bin begeistert. Telekom kündigt und EWE kann nichts anbieten:

»Leider können wir Sie derzeit voraussichtlich nicht an die gewünschte Breitband-Stufe anschließen.«

Also doch zurück zum Schneckentempo? Will das Kartellamt eigentlich eine freie Marktwirtschaft oder regionale Monopolstellungen der Anbieter?
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