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Kommentar zum Artikel: Bundesländer wollen Zahlungen für Glücksspiele im Internet blockieren
Bereits mehr als 100 Online-Glücksspielangebote aus dem Ausland haben die Bundesländer in den letzten Jahren verboten, doch nicht alle Anbieter halten sich daran. Nun wollen die Bundesländer Überweisungen von Spieleinsätzen ins Ausland blockieren.
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Alt 23.09.2014, 12:41
Baghee Baghee ist offline
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Registriert seit: 02.04.2008
Beiträge: 1.248
Standard Was für ein Unsinn ...

Ich bin KEIN Spieler, spiele weder Lotto noch Roulette noch nehme ich an irgendwelchen Preisausschreiben teil.

Aber selbst ICH weiss, dass unter Spielern andere Zahlungssysteme verbreitet sind - Neteller zum Beispiel. Und Neteller sitzt NICHT in Deutschland, unterliegt auch nicht deutscher Rechtsprechung. Soweit ich weiss, sitzen die in Grossbritannien - dem Land, in dem auf alles und jeden gewettet werden kann.

Und wer sich in der Szene bewegt, weiss darüber wohl noch viel schneller und besser Bescheid als ich.

Somit dürfte die Idee, die Zahlungsströme zu unterbinden, ein Rohrkrepierer werden und keineswegs irgendjemanden oder etwas "im Kern treffen".

Darüber hinaus sollten die Behörden wohl zuerst etwas gegen Lotto, die Glücksspirale, die staatlich konzessionierten Spielbanken und die wie Pilze aus dem Boden schiessenden Spiel"casinos" mit ihren Daddel-Automaten unternehmen und so vor der eigenen Tür kehren, bevor sie scheinheilig unter Verweis auf die Suchtgefahr gegen andere Angebote vorgehen.
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Those who would give up essential Liberty to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. Benjamin Franklin, 1775
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  #2  (Permalink
Alt 23.09.2014, 17:53
dummy081 dummy081 ist offline
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Registriert seit: 27.05.2009
Beiträge: 25
Standard AW: Was für ein Unsinn ...

Zitat:
Zitat von Baghee Beitrag anzeigen
....Darüber hinaus sollten die Behörden wohl zuerst etwas gegen Lotto, die Glücksspirale, die staatlich konzessionierten Spielbanken und die wie Pilze aus dem Boden schiessenden Spiel"casinos" mit ihren Daddel-Automaten unternehmen und so vor der eigenen Tür kehren, bevor sie scheinheilig unter Verweis auf die Suchtgefahr gegen andere Angebote vorgehen.

Genau darum geht es aber doch. Die Spieler sollen da ihr Geld ausgeben und nicht im Ausland. Da bekommt man keine Steuern.
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  #3  (Permalink
Alt 24.09.2014, 01:33
BobKingsley BobKingsley ist offline
Senior Mitglied
 
Registriert seit: 30.10.2002
Beiträge: 1.277
Standard AW: Was für ein Unsinn ...

Dann sollte der Staat eben entsprechende Angebote hierzulande bereitstellen...

wenn das Unternehmen nicht in Deutschland sitzt, warum sollte es dann illegal sein ??

Dann ist es also auch illegal als Deutscher im Ausland irgendwelche Glückspielangebote wahrzunehmen??


Wenn ich per KK bezahle... dann bezahlt ja erstmal Mastercard für die Dienstleistung, und dann fordern die das Geld von mir. Also habe ja nicht ich direkt bezahlt. Wie verhält es sich da??

"Aber selbst ICH weiss, dass unter Spielern andere Zahlungssysteme verbreitet sind - Neteller zum Beispiel. Und Neteller sitzt NICHT in Deutschland, unterliegt auch nicht deutscher Rechtsprechung. Soweit ich weiss, sitzen die in Grossbritannien - dem Land, in dem auf alles und jeden gewettet werden kann."

Glaube es ist ilelgal dich in deutschland zu befinden und die Angebote in Anspruch zu nehmen bzw wenn die die Aufträge annehmen... und nicht die Form der Bezahlung..
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  #4  (Permalink
Alt 24.09.2014, 11:06
Baghee Baghee ist offline
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Registriert seit: 02.04.2008
Beiträge: 1.248
Standard AW: Was für ein Unsinn ...

Bob, es geht nicht darum, WAS illegal ist oder nicht.

Es geht darum, dass dieser alberne Vorschlag, die Zahlungsströme abzwürgen, ins Leere geht.

Die Unternehmen sind nicht illegal. Die Zahlungen sind nicht illegal. Illegal ist, dass die Unternehmen ihre Dienste in Deutschland anbieten, weil sie hier eben keine Konzession dafür haben.

Lächerlich finde ich nur, dass unser Staat sich einerseits auf die Bekämpfung der Spielsucht beruft, andererseits aber nichts gegen diese Spielsucht tut, wenn sie durch staatlich konzessionierte Spielbanken oder Lotterien oder Daddelautomaten verursacht wird. Und eben die absurde Idee, mit der Unterbindung der Zahlungsströme die Branche "im Kern" treffen zu wollen.

Angefixt werden die Leute ohnehin über kostenlose Angebote wie z. B. kostenlose "Pokerschulen". Und wenn sie diesen Schritt gegangen sind, werden sie dort auch ganz schnell über adäquate Zahlungsmöglichkeiten informiert - sei es durch den Anbieter oder durch die Mitspieler.

Ich konnte nur den Kopf schütteln, als mir ein Spieler, der jeden Tag mehrere Stunden vor dem PC hockte und dort pokerte, ganz stolz berichtete, dass er "diesen Monat 130 Euro vorn liegen" würde. Wenn er diese Zeit mit Zeitungsaustragen, Strasse fegen oder Teller waschen verbracht hätte, hätte er wahrscheinlich mit 500 Euro "vorn gelegen" - bei einem Stundenlohn von unter 5 Euro.
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  #5  (Permalink
Alt 27.09.2014, 08:25
BobKingsley BobKingsley ist offline
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Registriert seit: 30.10.2002
Beiträge: 1.277
Standard AW: Was für ein Unsinn ...

klar aber beim Tellerwaschen bzw Austragen hast du eben nicht die möglichkeit 1 Million zu gewinnen bzw mehrere 1000 beim Poker schon... theoretisch

ausser du trägst Briefe aus und fischst die Bargeld beträge von Omma an Enkel Otto raus.
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  #6  (Permalink
Alt 27.09.2014, 12:07
Baghee Baghee ist offline
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Beiträge: 1.248
Standard AW: Was für ein Unsinn ...

Wenn Du die Möglichkeit hast, 1 Mio. oder mehrere Tausend zu gewinnen, muss da immer auch irgendwer sein, der 1 Mio. oder mehrere Tausend verliert.

Am klarsten wird das wohl beim deutschen Lotto: Millionen von Spielern zahlen ein. Und der Einzige, der IMMER gewinnt, ist der Staat. Denn nur etwa die Hälfte der Einzahlungen werden als Gewinne wieder ausgespielt.

Wie lange muss ich also statistisch gesehen verlieren, bis ich einmal der mehr oder weniger grosse Gewinner bin? Statistisch gesehen muss ich bis dahin das Doppelte meines potentiellen Gewinns verloren haben. Da sind die Chancen beim Roulette wesentlich höher, selbst wenn mal auf "Zahl" setzt.

Die Spielbanken kassieren nur etwa 3 Prozent des umgesetzten Geldes als Gewinn ein - der Rest wird wieder ausgespielt.
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  #7  (Permalink
Alt 27.09.2014, 12:36
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Standard AW: Was für ein Unsinn ...

Statistisch gesehen kannst du genau so gut mit deinem ersten Los gewinnen, wie mit dem 1000. oder dem xtausendsten.
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  #8  (Permalink
Alt 27.09.2014, 17:49
Baghee Baghee ist offline
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Standard AW: Was für ein Unsinn ...

Stimmt. Die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen ist bei jedem Lottoschein oder Los gleich hoch. Oder eben gleich niedrig.

Persönlich halte ich solche Lotterien, das Hoffen darauf, mehr Glück zu haben als der Durchschnitt, für lächerlich. Die Wahrscheinlichkeiten sprechen einfach dagegen.

Folgerichtig spiele ich auch keine Glücksspiele um Geld, sofern ich die Wahrscheinlichkeiten nicht übersichtlich halten und zu meinen Gunsten manipulieren kann, wie z. B. beim Roulette.

Wenn man da an Tischen ohne Limit und mit genügend Eigenkapital spielt, kann man eigentlich nur gewinnen, solange man halbwegs geschickt auf die einfachen Chancen setzt.

Die Ausnahmen von meiner Absage an Glücksspiele um Geld sind darüber hinaus gemeinnützige und / oder lokale Lotterien, bei denen eher der Spenden-Gedanke im Vordergrund steht als die Idee, dabei etwas zu gewinnen.

Mein Gott, wenn der örtliche Dorfverschönerungsverein seine jährliche Tombola veranstaltet und die Nachbarin dann vor der Tür steht und mich fragt, ob ich auch mitmachen will, kaufe ich ggf. auch mal ein paar Lose. Und gewinne dann vielleicht den vom örtlichen Schreibwaren-Geschäft gespendeten 8-GB-USB-Stick.

Aber das hat mit dem Thema hier nun überhaupt nichts mehr zu tun.
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  #9  (Permalink
Alt 28.09.2014, 00:39
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Standard AW: Was für ein Unsinn ...

Wenn deine Roulette-Theorie klappen würde, gäbe es keine Spielsalons mehr.
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  #10  (Permalink
Alt 28.09.2014, 08:58
Baghee Baghee ist offline
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Beiträge: 1.248
Standard AW: Was für ein Unsinn ...

Das ist keine Theorie, sondern billige Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik.

Und die Spielbanken verdienen trotzdem ihr Geld, weil es genügend Leute gibt, die das System nicht verstehen; nicht wissen, dass es so etwas überhaupt gibt oder entgegen aller mathematischen und praktischen Beweise einfach nicht glauben, dass es funktioniert. Und nicht zuletzt auch deshalb, weil es vielen Spielern am nötigen Eigenkapital mangelt.

Du darfst dann nämlich nicht mit 500 Euro in die Spielbank gehen - ein mehrfach fünfstelliges Startkapital (oder gerne auch sechsstellig) darf es dann schon mal sein. Solche Einsätze bringt der Hobby-Spieler aber nicht. Und, wie schon gesagt: Du musst Tische mit niedrigem Mindesteinsatz und ohne Limit spielen - die es kaum gibt. Denn die Einsätze werden progressiv gespielt und so mitunter SEHR hoch.
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