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Alt 30.12.2011, 23:44
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maeusefaenger maeusefaenger ist offline
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Standard TP-Link MR3420 und Vodafone K5005 LTE-Stick

Zusammenfassung

Ich habe mit dem "SniffUSB_TP-LINK" Tool ein .bin File für den Vodafone K5005 für den TP-Link MR3420 Router erstellen können.
Download des .bin File: Vodafone K5005#12d1_14c3_1.bin

Motivation

Unser alter Edimax 3G-6200n läuft leider nicht mit dem neuen Vodafone K5005 LTE-Stick. Entgegen der Warnungen von Specht (siehe dieses Posting) habe ich mich dazu entschlossen den TP-Link MR3420 zu kaufen um ihn als LTE-Router lauffähig zu machen. Ich wollte weder 300 Euro für eine FritzBox LTE ausgeben noch mehr mals 70 Euro für den Dovado Tiny. Zum Preis des Dovado TIny bekomme ich mehr als zwei MR3420 Router und das war mir das Experiment alle mal wert ;-) Eine dritte Möglichkeit wäre immer sich einen beliebigen Router mit USB-Port zu nehmen, der von OpenWRT unterstützt wird. Allerdings scheinen UMTS-Modems nach wie vor GUI-technisch nicht gut eingebunden zu sein. Daher wollte ich auf das Gefrickel verzichten und auf die Hersteller-Firmware des Routers setzen, die die UMTS/LTE-Funktionalität selbst ja ordentlich umsetzen sollte.

Das .bin File Problem

Das tolle am TP-Link ist, dass man in Form eines .bin File fehlende usb_modeswitch Informationen für neuere Sticks einfach nachladen kann. Offiziell gibt es bisher kein .bin File für den K5005. Im mobilabredband.se Forum gibt es bereits jemanden, der mit Hilfe des "SniffUSB_TP-LINK" Tools das .bin File für den baugleichen Huawei E398 erstellt hat. Da das .bin File jedoch bisher nicht öffentlich online gestellt wurde und nur per Email verschickt wurde, habe ich es bisher nicht erhalten.

Ich habe mir daher die Mühe gemacht und selbst ein neues File erstellt, mit dem der Stick problemlos mit dem Router funktioniert. Für den Download siehe oben.

Das Ergebnis

Nachdem ich das .bin File im Webinterface des Router hochgeladen habe, wurde der Stick problemlos erkannt. Die PIN Abfrage habe ich bei der SIM-Karte zuvor deaktiviert. Der Router verwendet den Stick wie jeden anderen auch und geht problemlos damit online :-)

Das ganze sieht dann so aus:



Die violette LED des Stick leuchtet übrigens immer, auch wenn keine Verbindung besteht. Bei der Verbindung über den Router habe ich bisher keine Einschränkungen festgestellt. Latenz, Down- und Upload sind identisch im Vergleich zum direkten Betrieb des Sticks am Laptop. Hier ein Speedtest mit meinem 7200 UMTS-Tarif:



Specht hatte ja im anderen Thread geäußert, dass der TP-Link Router im Upload schwach sein soll. Vor dem LTE-Experiment hatte ich sowohl am WAN- als auch am LAN-Port (beide 100 MBit) jeweils einen Rechner per Kabel dran und konnte mit vollen 100 MBit zwischen beiden Rechnern in beide Richtungen Daten übertragen. CPU-technisch sollte der Router also genug Performance haben um 100 MBit routen zu können. Da ich mit dem Stick am Laptop direkt nicht mehr als 7,2/1,5 MBit in Down und Up erreicht habe, konnte ich den Router leider nicht weiter ausreizen.
Die PPP-Verbindung erfordert sicherlich noch etwas mehr CPU. Ich bin daher gespannt, ob Leute mit anderen Verträgen an eventuelle Leistungsgrenzen dieses Routers stoßen werden.

Hier noch zwei Screenshots von der Status Page des Webinterface:


Weitere Erfahrungen / Einschränkungen
  • Der Router braucht, nachdem man ihn angeschaltet hat, mindestens 2 Minuten 58 Sekunden bis er dann online ist. Da das ja nicht so häufig vorkommt, ist das zu verschmerzen.
  • Vermutlich aufgrund eines Bugs in der Firmware, wird nicht die korrekte WAN IP ermittelt und auch falsch im Webinterface dargestellt. Das Update eines DynDNS Hostnames schlägt damit ebenfalls fehl, weil die falsche IP übermittelt wird.
  • Die Firmware erlaubt nicht den Modus des Sticks auf GPRS, UMTS oder LTE zu erzwingen. Man ist also immer davon abhängig welchen Modus der Stick wählt. Hier gibt es keine Probleme und der Stick ist immer sofort im LTE-Netz eingebucht :-)
  • Ich habe den Standard-Wert der MTU von 1480 auf auf 1492 umgestellt. Bei 8 Byte PPP-Overhead sollte der Wert eigentlich korrekt sein. Ist jemand anderer Meinung?
  • Das Webinterface zeigt als Modem-Name manchmal "K5005" oder "3G Modem" an. Außerdem traue ich den angezeigten 100% Empfang nicht ;-)

Erstellung des .bin Files

Für die Interessierten hier noch kurz was nötig war um das .bin File erstellen zu lassen. Ich habe diese Anleitung befolgt. Da ich selber Windows 7 nutze, musste ich das ganze in einer VirtualBox Instanz machen, in der Windows XP lief und zu der sämtliche neu angesteckten USB-Geräte durchgereicht wurden. Die Anleitung gibt vor, dass man für jedes einzelne USB-Device des Sticks, den Filter seperat installieren muss um dann die Kommunikation mitzusniffen. Zum Erfolg führte die Auswahl des Geräts "Vodafone Mobile Broadband-USB Device (Huawei)" mit der VID/PID "USB\Vid_12d1&Pid_14c3&Rev_0000".

Unterschiedliche modeswitches für Windows/Linux?

Beim usb_modeswitch Projekt wurde für den K5005 der Modeswitch "5553424312345678000000000000001106200000010000000 0000000000000" gespeichert (siehe https://github.com/digidietze/usb-mo...2dae8f7b645c8a)

Das Sniff-Tool hat bei mir jedoch den Modeswitch-Befehl "5553424300000000000000000000001106000000010000000 0000000000000" mitgelogged. Eine Google-Suche danach spukt unter anderem diese Diskussion auf der linux-usb Mailingliste aus: http://comments.gmane.org/gmane.linux.usb.general/55491
Dort ist die Rede davon, dass der Stick sowohl einen Linux als auch Windows-Mode hat? Ist bekannt, wie der modeswitch für den K5005 ermittelt wurde, der beim usb_modeswitch Projekt jetzt commitet wurde?

Noch interessanter ist übrigens folgende Aussage in dem Thread dort:
Zitat:
But do you get full speed with ppp? I have been unable to push more
than 8 Mbps upstream using ppp. Using the ethernet emulation I can
consistently get 25+ Mbps upstream.
Wer also einen Tarif hat, der mehr als 8 MBit Upstream erlaubt, sollte schauen, ob es bei der Verwendung der ppp-Verbindung ein Limit gibt. Solche Tarife haben wir ja aber eh noch nicht oder?

Fazit

Ich bin bisher vollzufrieden. Auf den ersten Blick haben sich die 32 Euro voll gelohnt. Ob der Router auch im dauerhaften Betrieb stabil läuft, wird sich dann in Zukunft zeigen :-)
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Alt 31.12.2011, 00:43
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Alt 31.12.2011, 02:18
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mal doof frag
warum ist ds mit diesm jetzt nicht möglich?
Edimax 3G-6200n
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  #4  (Permalink
Alt 31.12.2011, 07:56
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Zitat:
Zitat von maeusefaenger Beitrag anzeigen

Specht hatte ja im anderen Thread geäußert, dass der TP-Link Router im Upload schwach sein soll. Vor dem LTE-Experiment hatte ich sowohl am WAN- als auch am LAN-Port (beide 100 MBit) jeweils einen Rechner per Kabel dran und konnte mit vollen 100 MBit zwischen beiden Rechnern in beide Richtungen Daten übertragen. CPU-technisch sollte der Router also genug Performance haben um 100 MBit routen zu können. Da ich mit dem Stick am Laptop direkt nicht mehr als 7,2/1,5 MBit in Down und Up erreicht habe, konnte ich den Router leider nicht weiter ausreizen.
Die PPP-Verbindung erfordert sicherlich noch etwas mehr CPU. Ich bin daher gespannt, ob Leute mit anderen Verträgen an eventuelle Leistungsgrenzen dieses Routers stoßen werden.
Der kastrierte Uploadspeed bezog sich auf Bandbreiten über 1,5 Mbit/s (im Internet/nicht im LAN). Und da liegt bei dem TP-Link leider das Limit. Er kann maximal 1,6-1,7 Mbit/s auslasten. Auch wenn theortetisch viel mehr geht. Ich habe 3,6 Mbit/s Upload mit dem Tiny, bei dem TP-Link waren es nur 1,6-1,7 Mbit/s. Und ein weiteres Problem, war das der Router nicht annähernd so stabil (Verbindung 24h online) war, wie die Dovado Serie. Man bezahlt zwar nur 32 Euro hat aber nicht annähernd so viel Leistung wie bei Dovado. Deswegen hat Dovado ja auch die uneingeschränkte Marktstellung und kann diese Preise verlangen.

Und was ich noch vergessen hatte. Man kann kein USB-Verlängerungskabel anschließen, um den Stick auf dem Fensterbrett zu positionieren. Dann verbindet der Router nicht mehr. Bei dem Tiny ist selbt ein 3 Meter Kabel kein Problem. Ich gehe mal von einem zu schwachen USB Port des TP-Links aus.

Geändert von specht (31.12.2011 um 08:02 Uhr)
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  #5  (Permalink
Alt 31.12.2011, 13:18
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Zitat:
Zitat von XXL_FREAK1 Beitrag anzeigen
mal doof frag
warum ist ds mit diesm jetzt nicht möglich?
Edimax 3G-6200n
Wir wissen für den K5005 bisher nicht, wie man das dämliche CD-Laufwerk deaktiviert und das Modem sofort sichtbar wird ohne usb_modeswitch. Der Standard-Befehl AT^U2DIAG=0 klappt wohl nicht.

Die aktuelle Edimax Firmware hat nicht die usb_modeswitch Informationen für den Stick und deswegen klappt es nicht.
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  #6  (Permalink
Alt 01.01.2012, 17:03
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Zitat:
Zitat von Betamax Beitrag anzeigen
Super Bericht, vielen Dank!!! Für den technisch versierten Nutzer sicher ne tolle Sache, für Leute mit wenig Lust zum Basteln gibt es ja noch die teureren Dovado Router
Danke :-)

Da das .bin File jetzt vorhanden ist, sollten auch Laien den Router problemlos mit dem K5005 einrichten können.

Zitat:
Zitat von specht Beitrag anzeigen
Der kastrierte Uploadspeed bezog sich auf Bandbreiten über 1,5 Mbit/s (im Internet/nicht im LAN). Und da liegt bei dem TP-Link leider das Limit. Er kann maximal 1,6-1,7 Mbit/s auslasten. Auch wenn theortetisch viel mehr geht. Ich habe 3,6 Mbit/s Upload mit dem Tiny, bei dem TP-Link waren es nur 1,6-1,7 Mbit/s. Und ein weiteres Problem, war das der Router nicht annähernd so stabil (Verbindung 24h online) war, wie die Dovado Serie. Man bezahlt zwar nur 32 Euro hat aber nicht annähernd so viel Leistung wie bei Dovado. Deswegen hat Dovado ja auch die uneingeschränkte Marktstellung und kann diese Preise verlangen.
Ob der TP-Link mit dem K5005 nicht stabil läuft, wird sich zeigen. Dass Dovado in der Firmware mehr Features drin hat wie z. B. hängende Verbindungen erkennen und automatisch den USB-Port komplett zu resetten ist unbestritten.

Ich wollte mit der Messung an den WAN/LAN-Ports nur zum Ausdruck bringen, dass die CPU an sich nicht zu schwach sein sollte für Downloads und Uploads mit 50 MBit oder wohl sogar mehr.
Ob die Firmware wirklich Probleme mit dem Upload hat, würde ich gerne noch von anderen bestätigt bekommen. Wenn ich das nächste Mal zuhause am Router bin, dann schaue ich mal, ob ich im UMTS-Netz im Upload nicht gedrosselt bin. Mir ist so, als ob ich letztes Wochenende Upload-Raten von 4 MBit gesehen hatte. Da kann ich nochmal gucken, ob die TP-Link Router-Firmware bei mir den Upstream ebenfalls einschränkt.

Welche Firmware hast du denn damals bei deinen Tests verwendet specht? Ich habe jetzt die aktuell neueste Version TL-MR3420_V1_110418 installiert (siehe http://www.tp-link.com/en/support/do...rsion=V1#tbl_j).

An der Hardware selbst liegt es auf keinen Fall: Dieser Schwede hat mit dem Router unter OpenWRT mindestens 6 MBit im Upload: http://oleniner.blogspot.com/2011/12...awei-e398.html (und 20 MBit im Download, mehr gibt sein Tarif nicht her).

Zitat:
Zitat von specht Beitrag anzeigen
Und was ich noch vergessen hatte. Man kann kein USB-Verlängerungskabel anschließen, um den Stick auf dem Fensterbrett zu positionieren. Dann verbindet der Router nicht mehr. Bei dem Tiny ist selbt ein 3 Meter Kabel kein Problem. Ich gehe mal von einem zu schwachen USB Port des TP-Links aus.
Da ich davon schon gelesen hatte, habe ich es erst gar nicht mit einem Verlängerungskabel probiert. Das ist definitiv eine weitere Einschränkung des TP-Link, die für mich jedoch keine Rolle spielt: der Stick ist direkt am Router angeschlossen.
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  #7  (Permalink
Alt 01.01.2012, 17:32
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Ich habe damals genau diese Firmware (von April 2011) verwendet. Komischerweise hat der Edimax, sowie der TP-Link den Upload auf maximal 1,6-1,7 Mbit/s kastriert. Das war beim Huawei E182E und dem Vodafone K4505Z (ZTE MF668) so. Den K5005 habe ich damals leider noch nicht gehabt.
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  #8  (Permalink
Alt 14.01.2012, 16:53
mobileinternet mobileinternet ist offline
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Dass ein TP-Link-Router den Upload auf 1,X Mbit kastriert, das kann ich definitv ausschließen.

Zu Hause hab ich seit gut einem halben Jahr einen Huawei E372 Surfstick mit einem TP-Link TP-MR3420 im Einsatz. (Der Surfstick ist von T-Mobile: Web'n'Walk Stick Business II)

Damit hab ich mit UMTS die folgenden Werte (LTE ist bei uns in Österreich noch nicht flächendeckend verfügbar):


Die Kombination aus Router und Surfstick läuft zudem wirklich stabil. Wenn ich so nachdenke hab ich den Router das letzte Mal wohl vor ein paar Monaten rebootet.

Zur Firmware: Auf meinem Router verwende ich die Version 110617, die es nur auf der deutschen Support-Seite von TP-Link zum Download gibt.


Eine Limitierung gibt es aber scheinbar beim TP-Link-Router: An Download ist offenbar nicht mehr als ca. 22 Mbit möglich, da für höhere Bandbreiten über einen Surfstick der Router zu schwach sein dürfte.

Mich trifft das aber zum Glück nicht da ich sehr schlechten 3G-Empfang habe und die 22 Mbit deshalb sowieso so gut wie nie erreiche
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  #9  (Permalink
Alt 15.01.2012, 00:08
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Zitat:
Zitat von mobileinternet Beitrag anzeigen
Dass ein TP-Link-Router den Upload auf 1,X Mbit kastriert, das kann ich definitv ausschließen.

Zu Hause hab ich seit gut einem halben Jahr einen Huawei E372 Surfstick mit einem TP-Link TP-MR3420 im Einsatz. (Der Surfstick ist von T-Mobile: Web'n'Walk Stick Business II)

Damit hab ich mit UMTS die folgenden Werte (LTE ist bei uns in Österreich noch nicht flächendeckend verfügbar):


Die Kombination aus Router und Surfstick läuft zudem wirklich stabil. Wenn ich so nachdenke hab ich den Router das letzte Mal wohl vor ein paar Monaten rebootet.
Danke für diese Information. Ich denke auch, dass die vielen positiven Reszensionen nicht komplett irren können ;-) Von meiner Familie zuhause gab es bisher auch noch keine Klagen, dass der Router neugestartet werden musste. Von daher sieht es echt gut aus :-)

Wenn ich mal wieder zuhause bin, schaue ich, ob der Upstream im UMTS-Netz für mich nicht gedrosselt ist und dann kann ich für Specht noch einmal gucken, ob ich im Upstream ebenfalls eine Limitierung sehe ;-)

Zitat:
Zitat von mobileinternet Beitrag anzeigen
Zur Firmware: Auf meinem Router verwende ich die Version 110617, die es nur auf der deutschen Support-Seite von TP-Link zum Download gibt.
Danke für den Hinweis. Die Firmware gibt es hier: http://www.tp-link.com/de/support/do...=1&m=TL-MR3420 Ich werde sie demnächst auch einmal installieren.

Zitat:
Zitat von mobileinternet Beitrag anzeigen
Eine Limitierung gibt es aber scheinbar beim TP-Link-Router: An Download ist offenbar nicht mehr als ca. 22 Mbit möglich, da für höhere Bandbreiten über einen Surfstick der Router zu schwach sein dürfte.
Vielleicht liegt das wirklich daran, dass die UMTS-Sticks standardmäßig unter Linux über ppp eine Verbindung aufbauen. Hast du es selbst am Rechner mal getestet? In der Huawei Mobile Partner Software kann man zwischen beiden Modi wechseln.

Ich glaube noch nicht, dass die CPU vom Router zu schwach ist. Wie gesagt, es lassen sich volle 100 MBit zwischen WAN und LAN-Port ebenfalls durchjagen. Wer einen UMTS-Stick an einem Router mit OpenWRT betreibt, könnte dazu vielleicht Aussagen machen, ob der CPU-Overhead durch die ppp-Verbindung größer ist im Vergleich dazu, wenn der Linux Kernel nur Pakete zwischen WAN- und LAN-Port forwarden muss.
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  #10  (Permalink
Alt 15.01.2012, 11:57
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Das mit der Limitierung der Upload-Bandbreite kann man zwar nicht auf jeden Stick übertragen. Aber bei den von mir getesteten (ZTE MF 680, Huawei E1750, ZTE MF 192, Huawei E182E) war es auf jeden Fall so. Bei dem Dovado habe ich sowas noch nie erlebt. Ich glaube eher das es mit der unzureichenden Implementierung der Sticks seitens TP-Link zu tun hat. Hier ist Dovado einfach besser. Und wer auf Nummer sicher gehen will, sollte lieber zum Dovado greifen. Ich bin jedenfalls von Edimax u. TP-Link 3G Routern bedient.

Geändert von specht (15.01.2012 um 12:03 Uhr)
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