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Kommentar zum Artikel: BGH verhandelt über Speicherung von IP-Adressen beim Surfen
In einem Musterprozess vor dem Bundesgerichtshof geht es um die Forderung nach mehr Anonymität beim Surfen. Im Netz hinterlässt jeder Surfer einen digitalen Fingerabdruck, die genutzten IP-Adressen werden gespeichert.
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Alt 15.02.2017, 22:02
Blaria Blaria ist offline
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Standard kein guter Artikel, der völlig falsche Ansatz

ich halte es für grundlegend falsch über die Sicherheit der gespeicherten Daten zu diskutieren, denn diesen Szenarien lässt sich nur wenig entgegen setzen, per se sind es eh nur Annahmen. Das läuft auf "total sichere Atomkraftwerke" hinaus (bei denen es weltweit erst 2 wirklich heftige GAUS + 2 Dutzend "unbedeutender Störfälle" gab).

Die Basis muss hier lauten: wir leben nicht in einem KZ, es gibt keinen Grund unbescholtene Bürger und Generalverdacht zu stellen. Keine Behörde, oder gar Privatunternehmen (Provider) haben das Recht mehr Informationen von ihren Kunden zu sammeln als zwingend notwendig (oder die Kunden willigen ein, was leider mehr als oft der Fall ist, weil es vielen egal ist, bzw keiner bis Seite 24 die AGBs liesst). Die Technik ist verlockend und würde sicherlich vieles vereinfachen, aber auch nur bei der Aufklärung, deutlich weniger/nichts bei der Prävention. Das sind einfach Prinzipien an welche sich ein freier Staat halten muss, kompromisslos.
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  #2  (Permalink
Alt 16.02.2017, 08:52
Knorr Knorr ist offline
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Standard AW: kein guter Artikel, der völlig falsche Ansatz

Und wieder der Datenschutz. Wen interessiert es? Es wird gemeckert, es wird geheult und fast jeder sammelt Payback-Punkte, hat die Deutschlandcard oder zahlt mit der EC Karte

Was interessiert es mich, was der Provider, der Netzbetreiber, der Supermarkt oder die Behörde über mich weiß? Ich glaube die Staatsanwaltschaft weiß mehr über mich, als ich selber. Aber es juckt mich nicht.

Ich muss da immer an ein Lied denken
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  #3  (Permalink
Alt 16.02.2017, 09:08
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Kalle Kalle ist offline
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Standard AW: kein guter Artikel, der völlig falsche Ansatz

Immer dieses Argument "Generalverdacht". Es müsste mal geklärt werden, in welcher Situation überhaupt von "Generalverdacht" geredet werden kann. Die VDS war noch nie ein "Generalverdacht", denn erst eine permanente Auswertung und Personenzuordnung mit "Profil" - Erstellung kann als Überwachung gelten.
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  #4  (Permalink
Alt 16.02.2017, 21:02
Blaria Blaria ist offline
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Standard AW: kein guter Artikel, der völlig falsche Ansatz

@Knorr
da bin ich schon mal beruhigt, dass wir 2 beide nicht der gleichen Meinung sind - zeigt deutlich das ich richtig liege
Nebenbei: ich habe keinerlei Payback-Karten, oder ähnliches, ich fahr 2mal im Monat zur Bank und zahle nach Möglichkeit bar, habe kein Facebook und bei Google fürs Android-Phone nur minimal Daten angegeben, sowie jeglichen Tracker/GPS usw. abgeschaltet.

Was es interessiert wird sich dann noch zeigen. Mastercard hat erst vor kurzem ein Patent angemeldet mit welchem sich das Gewicht über die Nutzung/Nutzungsverhalten der Kreditkarte ermitteln lässt. Ebenfalls kein Geheimnis, dass es keine sicheren Daten gibt, irgendwo wird es immer einer hacken. Alleine die Tatsache, dass schon heutzutage Kundendaten eine wertvolle Ware sind, damit kann man richtig Geld machen, sollte doch zu denken geben, denn keiner zahlt was ohne Gegenwert. Aber dennoch wird munter alles was nur geht von vielen Leuten online gestellt.

Und es bleibt dabei: dieser "Generalverdacht" ist einem vernünftigen System unwürdig. Ich möchte auch keinen Fahrtenschreiber (oder digitales Äquivalent) im Auto (bin aber bereit zu akzeptieren, dass wer immer sich das auch antut bei der KFZ-Versicherung ein paar Prozent spart).
Die DDR war auch nicht schlecht, niemand wurde bespitzelt, man hat nur gegenseitig aufeinander aufgepasst *g*
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  #5  (Permalink
Alt 16.02.2017, 22:15
Knorr Knorr ist offline
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Standard AW: kein guter Artikel, der völlig falsche Ansatz

Wieso liegst du richtig und nicht ich

Aber mal ehrlich, ist das nicht alles egal? Was stört dich daran, dass Google oder Apple weiß, wann du wo warst? Von mir aus können die wissen, dass ich heute hier, da und dort war.
Du schaltest die Tracker ab, ich finde den Standortverlauf mega, ist doch interessant Ein bisschen Vorsicht ist ja ok aber bei manchen ist es Paranoia. Vielleicht auch alles eine Sache der Gewohnheit. Ich war ja schon oft genug unter Verdacht

Auch wenn es mir egal ist, ich zahle auch fast alles bar.

Einen Fahrtenschreiber im Auto will ich auch nicht, sonst wäre ja jeden Tag mein Lappen in Gefahr :
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  #6  (Permalink
Alt 17.02.2017, 00:32
netwalker01 netwalker01 ist offline
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Standard AW: kein guter Artikel, der völlig falsche Ansatz

Das wär doch mal was. Vorgeschriebene Geschwindigkeits- und Standortermittlung im Auto. Die Daten werden gleich automatisch an die Bußgeldstelle weitergeleitet und bei "Verdacht" ausgewertet. Du bekommst automatisch dein Knöllchen.
Wäre gespannt wie viele dann nach Datenschutz schreien.
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  #7  (Permalink
Alt 17.02.2017, 08:27
Silver2 Silver2 ist offline
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Standard AW: kein guter Artikel, der völlig falsche Ansatz

Wenns ums Auto geht, dürfen für die meisten, die Gesetze und Bestimmungen gar nicht lasch genug sein.
Zumindest immer aus Sichtweise des gerade betroffenen.

Aber zum Thema:
Es geht in dem Artikel ja NICHT um eine Vorratsdatenspeicherung beim Provider, sondern darum, dass eigentlich jeder Webserver alle Zugriffe protokolliert, oft auch noch, je nach Webbrowser Einstellungen, woher der Seitenbesucher kam, wohin er danach geht, was er auf jeder Seite anschaut und wie lange, Betriebssystem und Browserdaten.
Das Ganze noch vermengt mit Cookies, so dass auch am nächsten Tag, wenn ich eine andere IP Adresse habe, ja sogar über einen anderen Provider einlogge, ich wieder einwandfrei identifiziert werden kann.

Und das alles auf jeder privaten Website, selbst wenn es sich nur um ein Katzenforum oder onlinekosten.de oder eben eine Website zum Bußgeldkatalog der STVO handelt....
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  #8  (Permalink
Alt 17.02.2017, 09:25
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Kalle Kalle ist offline
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Wenn du in ein Geschäft gehst, wo du vor 2 Tagen schon mal warst, kann sich der Verkäufer - ohne deinen Namen zu kennen - auch an dich erinnern.
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  #9  (Permalink
Alt 17.02.2017, 09:39
Racer Racer ist offline
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Das ist aber ne Menschliche Erinnerung und hat nichts mit Computern zu tun. Zudem muss das Geschäft dann schon sehr klein sein. Nen Media Markt Verkäufer könnte sich z.B. an Knorr 2 Tage später nimmer erinnern, auch wenn sich da 2 Apple Fanboys gegenüber stehen und Knorr mit ihm bis in den Feierabend quatscht...
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  #10  (Permalink
Alt 17.02.2017, 09:55
Knorr Knorr ist offline
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Kommt drauf an. Man sollte sich schon Gesichter gut merken können

Was ist denn nun schlimm daran, wenn der Betreiber weiß, dass Racer jetzt onlinekosten.de, danach Apple.de () aufruft und danach ebay?

Ich verstehe es einfach nicht. Mir geht das am Ar... vorbei.
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