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Alt 06.11.2018, 21:33
Poker_face Poker_face ist offline
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Hallo,

wie muss man sich eine Ausgleichsschaltung bzw. H-Schaltung vorstellen ?
Warum eigentlich H-Schaltung ?
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  #2  (Permalink
Alt 07.11.2018, 06:21
Chris Machold Chris Machold ist offline
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Standard AW: Ausgleichsschaltung

Stell es dir wie ein H vor. Am Ende des H sitzen die jeweiligen APL, sozusagen jeder ist mit jedem verbunden.

Was gemacht wird. Stell dir vor, bei deinem Hausanschluss gehen 6 Doppeladern als Kabel rein. An der Muffe vor deinem Haus gehen noch andere Hausanschlüsse ab. Dein Haus bekommt z.B. 2 Adern die vom Kabelverzweiger kommen durchgeschaltet. Als Ausgleich werden in der Muffe zwei Adern vom Nachbarhaus zu deinem Haus geschaltet.

Dadurch kommen in deinem APL 2 Adern vom KVz und 2 Adern vom Nachbarn an. Das kann man beliebige erweitern oder anders gestalten. Macht es z.B. einfacher wenn kaum noch freie Adern zum KVz vorhanden sind, diese dann über Ausgleich zu schalten.

Problem, bei Neueinrichtung muss der Techniker ins Nachbarhaus.

Seit ein paar Jahren sollen keine Ausgleichsschaltungen mehr geplant werden, da das nicht für DSL geeignet ist.
Denn es kann ja sein, dein Anschluss kommt vom Nachbarn, da laufen auf dem Kabelstrück des Nachbarn die Signale gegenläufig im selben Kabel. Einmal ankommend vom KVz und dann zurück zu dir.
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  #3  (Permalink
Alt 07.11.2018, 12:05
A1B2C3D4 A1B2C3D4 ist offline
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Zitat:
Zitat von Chris Machold Beitrag anzeigen
Seit ein paar Jahren sollen keine Ausgleichsschaltungen mehr geplant werden, da das nicht für DSL geeignet ist.
Denn es kann ja sein, dein Anschluss kommt vom Nachbarn, da laufen auf dem Kabelstrück des Nachbarn die Signale gegenläufig im selben Kabel. Einmal ankommend vom KVz und dann zurück zu dir.
Das Problem betrifft besonders VVDSL-Anschlüsse.
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  #4  (Permalink
Alt 07.11.2018, 21:05
Poker_face Poker_face ist offline
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Ok
Wenn keine Adern mehr zum KVz frei sind, sind aber noch welche zum Nachbarn frei ?

Ich habe nur mal in einem APL gesehen, dass da quasi eine Brücke drin war
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  #5  (Permalink
Alt 07.11.2018, 21:37
Chris Machold Chris Machold ist offline
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Standard AW: Ausgleichsschaltung

Nein das heißt es nicht. Das ist ja auch das Problem. Manchmal ist auch selbst mit Ausgleich kein Anschluss möglich.
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  #6  (Permalink
Alt Gestern, 19:14
Poker_face Poker_face ist offline
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Ok.

Hier gehen 6 Doppeladern in den APL, vorher waren 3 geschaltet, dann eine Weile 2
Durch die Testleitung waren es jetzt wieder 3, aber ist nun wieder abgeschaltet
Die Leitung synchronisiert noch - hätte das Auswirkungen auf SV ?

Ich hatte 2007 einen Neuanschluss schalten lassen, das dauerte damals 3 Monate, weil beim Nachbarn gebuddelt werden musste - es waren wohl nur 3 Doppeladern zum Haus verbunden
Das hat aber nichts mit Ausgleichsschaltung zu tun ?
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  #7  (Permalink
Alt Gestern, 20:35
eifelman eifelman ist offline
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Zitat:
Zitat von Poker_face Beitrag anzeigen
Die Leitung synchronisiert noch - hätte das Auswirkungen auf SV ?
Solang kein Endgerät dran hängt, was synct, findet auch keine Beeinflußung anderer Teilnehmer statt.

Zitat:
Zitat von Poker_face Beitrag anzeigen
Ich hatte 2007 einen Neuanschluss schalten lassen, das dauerte damals 3 Monate, weil beim Nachbarn gebuddelt werden musste - es waren wohl nur 3 Doppeladern zum Haus verbunden
Das hat aber nichts mit Ausgleichsschaltung zu tun ?
Du hattest einen Neuanschluss gebucht und beim Nachbar wurde gebuddelt? Wurde der Neuanschluss über den APL vom Nachbarn geschaltet?
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  #8  (Permalink
Alt Gestern, 21:10
Benutzerbild von thom53281
thom53281 thom53281 ist offline
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Wenn die Abzweigmuffe aufgegraben wurde, wo der Hausanschluss herausgespleißt ist, dann bezweifle ich, dass hier eine Ausgleichsschaltung instandgesetzt oder neu hergestellt wurde. Normalerweise verbindet man dann immer eine direkte Ader zum KVz durch, sofern noch eine vorhanden ist, eben unter anderem wegen der Problematik des Zutritts (sofern APL nicht außen) und DSL. Die Ausgleichsschaltungen, die früher in den Muffen hergestellt wurden, waren ja auch nur "falls wirklich mal noch eine Ader gebraucht werden würde" und waren nicht unmittelbar zum Zeitpunkt der Planung zur Versorgung eines Hauses vorgesehen.

Zitat:
Zitat von Chris Machold Beitrag anzeigen
Denn es kann ja sein, dein Anschluss kommt vom Nachbarn, da laufen auf dem Kabelstrück des Nachbarn die Signale gegenläufig im selben Kabel. Einmal ankommend vom KVz und dann zurück zu dir.
Muss aber nicht zwingend ein Problem sein. Das kommt ganz auf die Kabellängen-/typen und in den Kabel verwendeten Adern an. Daher werden auch VVDSL-Anschlüsse weiterhin über vorhandene Ausgleichsschaltungen realisiert und diese ggf. erst bei tatsächlichen Problemen aufgelöst. Die meisten VVDSL-Anschlüsse, die ich so auf Ausgleichsschaltungen gesehen habe, funktionierten problemlos. Allerdings ist das nur meine persönliche Meinung dazu und keine belastbare Statistik.
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