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Kommentar zum Artikel: Telekom: Erste Kunden erobern das Giganetz
Seit Anfang August schaltet die Deutsche Telekom in zwölf Städten erste Kunden auf ihr schnelles Glasfasernetz auf. Am Beispiel von Hannover hakte unsere Redaktion bei der Telekom nach, wie Kunden sich einen der bis zu 200 Mbit/s schnellen Internetzugänge sichern können.
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Alt 18.08.2012, 17:20
Ashrak2010 Ashrak2010 ist offline
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Standard Telekom: Erste Kunden erobern das Giganetz

Finde das Angebot an sich eine Lachnummer, insbesondere die Drosselung. Solche Transfermengen erreicht man schon mit einem DSL16000 Anschluß.

Im Ungünstigsten Fall, das der Gegenüber auch einen gleichwertigen Anschluss hat, sind die die 300 GB, in 12 Stunden aufgebraucht.

Man sollte sich seitens der Telekom bewusst sein, das ein Mehr an Geschwindigkeit auch ein mehr Transfervolumen zur Folge hat. Bei diesen Bedingungen wird kaum einer einen Vorvertrag abschließen. Noch die Notwendigkeit sehen im Verhältnis zu DSL 16000 oder VDSL25/50 zu wechseln.

Da sollte man vorher nochmal nachdenken ob man ein Limit einführt und wenn es sein muss, doch etwas mehr realistischer Transferlimits. Und Flatrate darf sich das Produkt ohnehin nicht nennen. Das ist ein Volumendarf

Das ist wie ein Porsche, der 280 fahren kann und nach 150 KM abgeregelt wird auf 160 bis er wieder voll fahren darf. Unabhängig vom Spritverbrauch und Spritpreis.
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  #2  (Permalink
Alt 18.08.2012, 20:38
kriewald kriewald ist offline
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Standard AW: Telekom: Erste Kunden erobern das Giganetz

Zitat:
Zitat von Ashrak2010 Beitrag anzeigen
Im Ungünstigsten Fall, das der Gegenüber auch einen gleichwertigen Anschluss hat, sind die die 300 GB, in 12 Stunden aufgebraucht.
Also ich komme zu einem anderen Ergebnis für den ungünstigsten Fall:
Kleiner Anschluss: 100Mb/s down + 50Mb/s up = 150Mb/s = 18,75MB/s oder 67,5GB/h
Ergo ist nach nichtmal 5 Stunden die 300GB Grenze erreicht.

Großer Anschluss: 200Mb/s down + 100Mb/s up = 300Mb/s = 37,5MB/s oder 135GB/h
Und es braucht keine 3 Stunden bis die 400GB Grenze gerissen ist und die restlichen ca. 30 Tage des Monats könnte die maximale Bandbreite bei 0,3Mb/s liegen.
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  #3  (Permalink
Alt 18.08.2012, 20:47
Racer Racer ist offline
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Standard AW: Telekom: Erste Kunden erobern das Giganetz

Für 300 GB:
50 Mb/s -> 13 Std. u. 1 Min.
100 Mb/s -> 6 Std. u. 30 Min.

Für 400 GB:
100 Mb/s -> 8 Std. u. 40 Min.
200 Mb/s -> 4 Std. u. 20 Min.

Ergo würde ich auf ~ 4,25 Stunden tippen.
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  #4  (Permalink
Alt 18.08.2012, 21:06
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Standard AW: Telekom: Erste Kunden erobern das Giganetz

Zitat:
Zitat von Ashrak2010 Beitrag anzeigen
Man sollte sich seitens der Telekom bewusst sein, das ein Mehr an Geschwindigkeit auch ein mehr Transfervolumen zur Folge hat.
Dem ist nicht zwangsläufig so. Erhöhen wird er sich wahrscheinlich, aber kaum "explodieren". Ich bezweifle etwas, daß die Mehrzahl sich in diesen GB-Bereichen bewegt.
Was soll man denn stundenlang mit 100-200 Mb/s runter landen? Ist doch im Privatbereich eher unlogisch.
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  #5  (Permalink
Alt 18.08.2012, 21:58
kriewald kriewald ist offline
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Zitat:
Zitat von Blauer Beitrag anzeigen
Was soll man denn stundenlang mit 100-200 Mb/s runter landen? Ist doch im Privatbereich eher unlogisch.
Cloud als ext. Datenspeicher - macht bei >=100Mbps Up-/Downstream erstmalig wirklich Sinn. Aber vielleicht bin ich damit auch (noch) ein Unikat.

Und da ich keinem den Blick in meine Daten erlauben möchte, als Truecrypt-Container für die nächtliche Datensicherung. Auch wenn es so nur 10-20GB am Tag sind, so will ich mir einfach keine Gedanken über irgendwelche Transfervolumen machen müssen.
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  #6  (Permalink
Alt 18.08.2012, 22:00
kriewald kriewald ist offline
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Zitat:
Zitat von Racer Beitrag anzeigen
Für 300 GB:
50 Mb/s -> 13 Std. u. 1 Min.
100 Mb/s -> 6 Std. u. 30 Min.

Für 400 GB:
100 Mb/s -> 8 Std. u. 40 Min.
200 Mb/s -> 4 Std. u. 20 Min.

Ergo würde ich auf ~ 4,25 Stunden tippen.
Warum nicht vollduplex Daten übertragen? Das Limit berechnet sich als Summe von Up- und Downstream.
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  #7  (Permalink
Alt 18.08.2012, 22:07
Racer Racer ist offline
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Standard AW: Telekom: Erste Kunden erobern das Giganetz

Da wo ich das ganze berechnet habe, ging es mit vollduplex Daten nicht.

Wie hast n das genau gerechnet?
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  #8  (Permalink
Alt 18.08.2012, 22:29
Benutzerbild von Meester Proper
Meester Proper Meester Proper ist offline
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Standard AW: Telekom: Erste Kunden erobern das Giganetz

Upstream + Downstream - wie sonst?
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Zitat:
Consumers have only limited interest in NGA at present – incremental willingness to pay (WTP) for ultra-fast broadband is at most only about € 5 per month, which is nowhere near enough to fund the initial investment needed in most parts of the national territory.
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  #9  (Permalink
Alt 18.08.2012, 23:04
Racer Racer ist offline
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Standard AW: Telekom: Erste Kunden erobern das Giganetz

Ja ne is klar...

Das war nicht die Frage. Wollte wissen ob er dafür nen Tool verwendet hat, oder so...
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Geändert von Racer (18.08.2012 um 23:10 Uhr)
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  #10  (Permalink
Alt 19.08.2012, 00:26
Ehemalige Benutzer Ehemalige Benutzer ist offline
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Standard AW: Telekom: Erste Kunden erobern das Giganetz

Zitat:
Zitat von kriewald Beitrag anzeigen
Cloud als ext. Datenspeicher - macht bei >=100Mbps Up-/Downstream erstmalig wirklich Sinn. Aber vielleicht bin ich damit auch (noch) ein Unikat.

Und da ich keinem den Blick in meine Daten erlauben möchte, als Truecrypt-Container für die nächtliche Datensicherung. Auch wenn es so nur 10-20GB am Tag sind, so will ich mir einfach keine Gedanken über irgendwelche Transfervolumen machen müssen.
Ich bezweifle, daß "die Cloud" jemals wirklich existieren wird. Damit wird doch jegliche Datensicherheit aufgegeben. Das ist doch nicht wirklich erwünscht. Die bisherigen Beispiele zeigen doch, daß die Daten nicht mal ansatzweise sicher sind.

Wenn z.B. "Obsthändler" schon in ihren AGB schreiben, daß sie die Daten lesen und und bei Bedarf, z.B. Kriminalität, auch verwenden werden.
Das werde ich bestimmt nicht benutzen.

Wenn ich alles x-mal verschlüsseln muß, nur um es in der Cloud zu lagern, dann kann ich mir die ganze Sache auch gleich sparen.

Und wozu muß man seinen privaten Rechner jeden Tag in der Unendlichkeit sichern? Dazu hab ich eine externe Festplatte, die geht dann auch ohne Inet-zugriff.




Ansonsten ist es natürlich wünschenswert, sich keine Sorgen um das Datenvolumen machen zu müssen, aber z.Z. irgendwie unrealistisch. Die TK-Branche scheint dazu im Moment nicht in der Lage zu sein.
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