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Kommentar zum Artikel: Verbände wollen "Trittbrettfahrer" beim Glasfaserausbau stoppen
Die geplante Änderung des Telekommunikationsgesetzes, die auch den Glasfaserausbau betrifft, hat eine weitere Etappe gemeistert. Doch die Verbände BREKO, BUGLAS und VKU kritisieren, dass die Gefahr des Überbaus von Netzen nicht gebannt sei.
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  #31  (Permalink
Alt 24.09.2019, 16:56
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Das ist genau eier der Claims fuer die GPON Nachfolger, gleichzeitige Koexistenz mit GPON auf der selben Faser, Kunden die NG-PON buchen brauchen einen andern ONT and einen passenden OLT, koennen aber auf tiefbaulich teureren Zwischenstrecke die gleiche Faser nutzen wie klassisches GPON.
Natürlich ist das das Geile daran. Aber wenn eben der Eigentümer der Gf weiter auf GPON setzt können alle andere drumherum wenig machen...

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Weil die Hauptkosten im Tiefbau liegen und zwei Fasern die Kapazitaet verdoppeln ohne, dass man allzu viele "Lambdas" ins Spiel bringen muss.
Über 2 Fasern pro WE können wir ja noch reden. Ob die mögliche Kapazität aber trotzdem je genutzt wird ist die Frage.

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
die Alternative alles zum CO bringt nur das Problem wie die vielen GFs gepatcht und verbunden werden sollen, bei PON nicht so das Problem, bei PtP mit aktivem Port pro Endkunde kann des eng werden.
Definitiv. Auch aus dem Grund ist xPON unterm Strich nicht die schlechteste Lösung, aber natürlich auch nicht die einzige Wahre.

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Frage an Dich als Experte, was braucht mehr Platz pro "TAL" in der VSt. GF-Patchfelder oder KuDA-Patchfelder?
Je nach eingesetztem System, Stecker und Hersteller schwankt das mit der Gf-Anzahl erheblich. So rein aus dem Kopf (und natürlich Telekom-geprägt) würde ich aber sagen, das ein Kupfer-HVt mehr Doppeladern unterbringt als ein halbwegs üblicher Gf-HVt Fasern auf LC-Stecker.

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Hast wahrscheinlich recht, wie normale ISPs das Regeln wuerden; aber aus Sicht einer Kommune die Betreiberkonkurrenz erzeugen moechte, halte ich multiple PtP-Faser zumindest nicht fuer komplett ausgeschlossen
Ja, aus der Sicht ist es nachvollziehbar. Fehlt halt nur noch die Betreiberkonkurrenz. Ich kenne da bisher keine Beispiele.
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Geändert von rezzler (24.09.2019 um 17:09 Uhr)
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  #32  (Permalink
Alt 24.09.2019, 20:42
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Das genau ist der Punkt, es braucht mehrere Betreiber und nicht notwendigerweise mehrere Fasern...
Wie toll das funktioniert, haben wir doch schon mit der CuDA durch. Am Ende wird's dann doch wieder technisch remonopolisiert. Das braucht man mit der Gf nun wirklich nicht zu wiederholen.
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  #33  (Permalink
Alt 24.09.2019, 20:46
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Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
Wenn du mehrere Gf-Anbieter im Haus hast, aber immer nur zwischen den Gf-Anbietern wechselst ist ja auch immer nur eine Gf in Betrieb. Das geht effizienter...
Sozialismus wäre auch effizienter - wenn er funktionieren täte. Wettbewerb ist per se ineffizient, weil das schlechtere Produkt dabei immer etwas "redundant" scheint. Andererseits ist das aber eben auch ein notwendiger Anreiz für das bessere Produkt.

Im Übrigen sieht es beim MFH schon wieder anders aus, da können auch mehrere Betreiber Kunden auf ihrer Faser haben, selbst wenn jeder Kunde nur einen Anschluss hat.
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  #34  (Permalink
Alt 24.09.2019, 21:04
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Wie toll das funktioniert, haben wir doch schon mit der CuDA durch. Am Ende wird's dann doch wieder technisch remonopolisiert. Das braucht man mit der Gf nun wirklich nicht zu wiederholen.
Mir ist keine Gf-Übertragungstechnik bekannt, die andere Glasfasern irgendwie beeinflusst, so das man sie monopolisieren müsste. Vielleicht weißt du da mehr...

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Sozialismus wäre auch effizienter - wenn er funktionieren täte. Wettbewerb ist per se ineffizient, weil das schlechtere Produkt dabei immer etwas "redundant" scheint. Andererseits ist das aber eben auch ein notwendiger Anreiz für das bessere Produkt.
Du verbindest "Produkt" zu sehr mit "Infrastruktur". Das kann man auch trennen.

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Im Übrigen sieht es beim MFH schon wieder anders aus, da können auch mehrere Betreiber Kunden auf ihrer Faser haben, selbst wenn jeder Kunde nur einen Anschluss hat.
Klar, aber es wäre halt immer effizienter, wenn ein Anbieter alle Kunden hätte.
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  #35  (Permalink
Alt 24.09.2019, 21:28
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Wie toll das funktioniert, haben wir doch schon mit der CuDA durch. Am Ende wird's dann doch wieder technisch remonopolisiert. Das braucht man mit der Gf nun wirklich nicht zu wiederholen.
Sorry, weder die Kupfer-TAL noch die Koaxialnetze sind in kommunale Hand gegeben worden, und sind damit kein brauchbares Beispiel um zu zeigen, dass meine Idee nicht funktionieren kann.
Die Kupfer-TAL blieb in der Telekom-Hand mit reguliertem Mietpreis und das hat tatsächlich fuer Betreiberkonkurrenz gesorgt (und Dank BSA funktioniert das auch immer noch ganz leidlich), beim Koax-Kabel ist das in der Tat gruendlich schief gelaufen, mit ähnlicher "Re-Monopolisierung" wie bei den Baby-Bells in den USA.

Deshalb meine Idee das in die Hand der Kommunen zu geben... (mit realistischem Weg "das ganze selber zu machen" schon um nicht erpressbar zu sein).

Gruss
P.


P.S.: Bei GF gehört Frequenz Multiplexing/Demultiplexing zum normalen Alltagsgeschaeft dazu, d.h. die unterschiedlichen Betreiber unterschiedlicher "Lambdas" auf eine Faser können alle ihre eigene Anschlussfaser bekommen, mit deutlich weniger Interferenzen als bei der CuDA, das zeigt, dass mein Vorschlag nicht komplett unrealistisch ist...
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  #36  (Permalink
Alt 24.09.2019, 21:30
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Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
Mir ist keine Gf-Übertragungstechnik bekannt, die andere Glasfasern irgendwie beeinflusst, so das man sie monopolisieren müsste. Vielleicht weißt du da mehr...
[...]
Klar doch zeitgleiche Nutzung der gleichen Wellenlaenge auf der selben Faser durch zwei Anbieter duerfte nicht so toll funktionieren

Gruss
P.
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  #37  (Permalink
Alt 24.09.2019, 21:39
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
P.S.: Bei GF gehört Frequenz Multiplexing/Demultiplexing zum normalen Alltagsgeschaeft dazu,
Ja, aber halt nicht auf der letzten Meile.

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
d.h. die unterschiedlichen Betreiber unterschiedlicher "Lambdas" auf eine Faser können alle ihre eigene Anschlussfaser bekommen, mit deutlich weniger Interferenzen als bei der CuDA, das zeigt, dass mein Vorschlag nicht komplett unrealistisch ist...
Wenn du es im großen Stil und überall gleich aufziehst könnte es klappen. Vom Status Quo ausgehend mit dem Netz in der Hand des Providers sehe ich da aber ziemlich schwarz und finde den PtP-Ansatz einfacher.

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Klar doch zeitgleiche Nutzung der gleichen Wellenlaenge auf der selben Faser durch zwei Anbieter duerfte nicht so toll funktionieren
Ich schrieb von Beeinflussung anderer Fasern...
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