#21  (Permalink
Alt 19.11.2019, 21:19
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Also ist das einheitliches Material Konzept was in Förderungsgebieten vorgegeben wird "übertrieben"?
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  #22  (Permalink
Alt 19.11.2019, 21:32
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rezzler rezzler ist offline
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Wobei PtP ja nun auch keine aktive Technik am Straßenrand bedingt, und "ein OLT" mehrere OLT-Ports beinhalten muss, denn pro OLT-Port kann man nur ONTs im niedrigen dreistelligen Bereich versorgen, wobei die Telekom sogar im niedrigen zweistelligen Bereich bleibt. Da braucht man für "mehrere tausend Anschlüsse" dann schon über 60 OLT-Ports in dem "einen OLT"...
16 GPON-Ports pro Linecard sind heutzutage Standard. Bei der Telekom sinds, weil noch die gleiche Technik wie 2012, 8 GPON-Ports pro LC. Und üblich sind 8 bis 12 LC.

1:32 hat sich übrigens soweit durchgesetzt, nicht nur bei der Telekom.

Zitat:
Zitat von f1d1l1ty Beitrag anzeigen
Also ist das einheitliches Material Konzept was in Förderungsgebieten vorgegeben wird "übertrieben"?
Was in aktuellen Bundesförderungen vorgegeben wird finde Ich übertrieben, ja.
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  #23  (Permalink
Alt 19.11.2019, 21:41
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Auf dem Land wird sich eh niemand physikalisch einmieten.
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Wobei PtP ja nun auch keine aktive Technik am Straßenrand bedingt, und "ein OLT" mehrere OLT-Ports beinhalten muss, denn pro OLT-Port kann man nur ONTs im niedrigen dreistelligen Bereich versorgen, wobei die Telekom sogar im niedrigen zweistelligen Bereich bleibt. Da braucht man für "mehrere tausend Anschlüsse" dann schon über 60 OLT-Ports in dem "einen OLT"...
Das Huawei Nachfolgermodell schafft bei Vollbestückung 272 GPON-Ports. Für 8704 Anschlüsse brauchst du bei klassischen Ethernet armdicke Kabel und eine Schrankwand voll aktiver Technik statt nur 11 HE.
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  #24  (Permalink
Alt 19.11.2019, 22:44
Waishon Waishon ist offline
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Zitat:
Zitat von A1B2C3D4 Beitrag anzeigen
Baut Vodafone auch die Nachbardörfer aus? Der Vorteil von GPON ist, dass man keine aktive Technik am Straßenrand mehr braucht und mit einem OLT in der Betriebsstelle mehrere tausend Anschlüsse versorgen kann.

https://e.huawei.com/de/products/ent...ess/olt/ea5800
Vodafone nutzt entweder das eigene Netz oder mietet Leerrohre oder Fasern bei den einschlägigen Verdächtigen an. Meist geht es nur um ein paar hundert Meter.
Die Wahrscheinlichkeit, dass zehn Privatkunden den teuersten Tarif gebucht haben und den Anschluss voll auslasten, ist sehr gering. Bei den branchenüblichen Überbuchungsfaktoren würde dem ein oder anderen im Forum vermutlich schwindelig werden.
Du bekommst ein eigenes Faserpaar bis zum BNG, mehrere feste IPv4-Adressen, ein IPv6-Subnetz und ordentliche SLAs. Die Telekom verlangt für die großen Geschäftskundenprodukte wie Deutschland LAN Connect IP deutlich mehr.

Vodafone baut grundsätzlich erstmal gar nichts aus, deswegen die Frage . Der Landkreis baut auf Eigeninitiative das Netz und Vodafone klemmt sich am Ende quasi nur an. Klar wird Vodafone da Vorraussetzungen gemacht haben, allerdings glaube ich kaum, dass der Landkreis dann auf bestehende Vodafone Leitungen zurückgreift zumal das Netz in paar Jahren dann Open Access sein muss (laut Auskunft des Landkreises).

Die Förderung des Bundes gibt es nur für Haushalte, die weniger als 30Mbit/s erhalten. Dementsprechend bekommen auch Haushalte abseits jedlicher Zivilisation Glasfaser, bei uns in der Siedlung mit 35Mbit/s baut aber keiner aus . Dementsprechend vermute ich, dass die ganz schön viel buddeln müssen um an die Haushalte zu kommen, wo sich sonst noch kein Provider hin getraut hat.

Bei uns im Landkreis hat die EWE z.B. sehr viel Vectoring ausgebaut, teilweise auch auf dem Dorf, dementsprechend steht hier ja Glasfaser zur Verfügung. Kann es dann also sein, dass der Landkreis zur EWE geht, und eine Faser mietet, die bis zum Outdoor DSLAM ins Dorf führt und von dort dann selber die restlichen paar hundert Meter bis zum Gf-NVT und den HÜP selber buddelt? Von dieser Glasfaserinfrastruktur bekommt man ja nichts mit wo Kabel liegen als "Normaler Mensch"
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  #25  (Permalink
Alt 20.11.2019, 00:23
A1B2C3D4 A1B2C3D4 ist offline
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Zitat:
Zitat von Waishon Beitrag anzeigen
Vodafone baut grundsätzlich erstmal gar nichts aus, deswegen die Frage. Der Landkreis baut auf Eigeninitiative das Netz und Vodafone klemmt sich am Ende quasi nur an. Klar wird Vodafone da Vorraussetzungen gemacht haben, allerdings glaube ich kaum, dass der Landkreis dann auf bestehende Vodafone Leitungen zurückgreift
Ab der ersten aktiven Technik übernimmt meist der Netzbetreiber.
Zitat:
Zitat von Waishon Beitrag anzeigen
zumal das Netz in paar Jahren dann Open Access sein muss (laut Auskunft des Landkreises).
Ein offener Zugang bedeutet nicht, dass sich jemand einmieten muss.

Geändert von A1B2C3D4 (20.11.2019 um 00:35 Uhr)
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  #26  (Permalink
Alt 20.11.2019, 03:55
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robert_s robert_s ist offline
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Zitat:
Zitat von A1B2C3D4 Beitrag anzeigen
Das Huawei Nachfolgermodell schafft bei Vollbestückung 272 GPON-Ports. Für 8704 Anschlüsse brauchst du bei klassischen Ethernet armdicke Kabel und eine Schrankwand voll aktiver Technik statt nur 11 HE.
Wie sieht dann eigentlich eine Erweiterung auf neuere PON-Technologien (X-GPON, NG-PON2, etc) in der Praxis aus, die ja so gerne als "einfach" postuliert wird? Wenn man dann optische Splitter zwischenschalten und zwei Fasern an zwei (und mit den folgenden PON-Technologien dann an 3, 4, ...?) LC führen muss, leidet die "Übersichtlichkeit" ja auch schon wieder...
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  #27  (Permalink
Alt 20.11.2019, 07:14
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Wie sieht dann eigentlich eine Erweiterung auf neuere PON-Technologien (X-GPON, NG-PON2, etc) in der Praxis aus, die ja so gerne als "einfach" postuliert wird?
Du hast (bei Telekom) zwischen (GPON-)OLT und dem Gf-HVt noch einen WDM-Koppler zwecks Messen. Der muss dann getauscht werden, damit er einen Ausgang für die gewählte Technik bietet. Also eine reine Indoor-Geschichte.

Bei anderen Anbietern müsstest du so ein WDM noch einbauen oder schiicht alle Kunden im PON umstellen...

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Wenn man dann optische Splitter zwischenschalten und zwei Fasern an zwei (und mit den folgenden PON-Technologien dann an 3, 4, ...?) LC führen muss, leidet die "Übersichtlichkeit" ja auch schon wieder...
Sache der Ausführung und des verwendeten Materials. Ich seh da keine Probleme.

Übersichtlicher als jeder VF-Technikraum ist es allemal...
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  #28  (Permalink
Alt 20.11.2019, 09:18
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Wenn das Gerät schon XGS-PON kann. Warum wird es nicht genutzt? Weil der Anbieter kein Bedarf sieht?
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Alt 20.11.2019, 10:10
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Die maximale Portanzahl halbiert sich bei dem Gerät auf 136 Ports und die XGS-PON-Linecards sind teurer.
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  #30  (Permalink
Alt 20.11.2019, 12:33
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Zitat:
Zitat von A1B2C3D4 Beitrag anzeigen
Die maximale Portanzahl halbiert sich bei dem Gerät auf 136 Ports und die XGS-PON-Linecards sind teurer.
Also kein Bedarf auf der Seite vom Anbieter sonst würden Sie es ja tun. Also wird man in "Zukunft" bis 2,5Gbit/sec weiterhin auf GPON setzen.
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