#11  (Permalink
Alt 19.06.2020, 15:48
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
Ob es Verzögerungen gab, kann ich nicht sagen, das weiß nur die Telekom.
Es aber eben gar nicht erst anzufangen, mit der Begründung, es "könnte" zu Verzögerungen kommen, finde ich lustig. Was soll denn in 1, 5 oder 10 Jahren anders sein?

Wie gesagt,die Telekom macht es so, wie sie es für richtig hält. Ich wiederum nehme mir heraus, das vorgehen falsch zu finden.
An Beispielen hier in der Region sehe ich, dass in eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau sogar von 0 auf 99 Prozent der Haushalte möglich ist, "relativ" zügig gehen kann und sich zudem sogar rechnet.
Langfristig rechnet, das sind Zeiträume die fuer in börsennotiertes Unternehmen weniger leicht durchzusetzen sind als fuer die Typischen Stadtwerke mit ihren kommunalen Eigentümern, fuer die auch 10 Jahre und mehr bis zur Amortisierung kein unüberwindbares Problem sein muessen...

Fuer die Telekom, bzw. deren Aktionäre ist die Frage wie man die aktuell zu Verfügung stehenden Gelder bestmöglich einsetzt um kurz- bis mittelfristig erfolgreich zu sein, kaum einer Entscheider hat da Musse fuer langfristige Projekte (sicher auch ein Grund warum es solange gedauert hat bit die T den GF-Ausbau erneut in Angriff nimmt; mit dem FTTC-Ausbau sind die niedrig hängenden Früchte weg, aber Zeit geschaffen das Netz upzugraden ohne wahrend der Warteperiodoe zwingend die meisten Kunden an die Kabel-Konkurrenz zu verlieren).

Gruss
P.
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  #12  (Permalink
Alt 19.06.2020, 15:54
h275 h275 ist offline
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Standard AW: FTTH-Ausbau

Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
Ob es Verzögerungen gab, kann ich nicht sagen, das weiß nur die Telekom.
Es aber eben gar nicht erst anzufangen, mit der Begründung, es "könnte" zu Verzögerungen kommen, finde ich lustig. Was soll denn in 1, 5 oder 10 Jahren anders sein?
Wie gesagt: der Grund, warum die Telekom in den letzten Jahren FTTH-Ausbau eher nebenbei gemacht hat lag darin, dass sie die Priorität auf einen möglichst schnellen und großflächigen FTTC-Ausbau gesetzt hat. Das muss einem natürlich nicht gefallen, und man kann es für die falsche Strategie halten. Es ist aber etwas anders als "nicht anfangen, weil es Verzögerungen geben könnte". Es ist eine Frage von Prioritäten. Deiner Meinung nach dann eben falschen Prioritäten.
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  #13  (Permalink
Alt 19.06.2020, 16:10
phonefux phonefux ist offline
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Ein weiterer Grund ist, dass "die anderen" eben auch nicht gebaut haben und daher kein großer Druck da war. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass es vereinzelte Leuchttürme gab (einerseits in großen Städten wie München, Köln, Hamburg, andererseits teilweise auf dem Land wie eben in SH). Aber das Gros der kommunalen Versorger war eben auch untätig. Die haben für ihre Versorgungsleitungen in den letzen 15 Jahren die halbe Republik aufgebuddelt. Wenn da immer auch die Glasfaser mit reinwandert wäre, wären wir schon viel weiter. Und der Druck auf die Telekom wäre auch früher höher gewesen. Von der TK-Konkurrenz gar nicht zu reden (Vodafone, o2, 1&1, ...).

Aber die Zielvorstellung der Telekom is ja klar - (bis zu) 2 Mio. HH pro Jahr ab 2021. Darüber würde ich mir eher Sorgen machen als über die Frage, ob die Telekom vielleicht noch mehr bauen wird. Vielleicht passiert ja ganz viel im Geheimen, aber so richtig mag ich es noch nicht glauben, dass es nächstes Jahr mit Volldampf losgeht. Von FTTB ist noch nichts zu sehen, das braucht man aber, wenn man in MFH eine hohe Anschlussquote erzielen will. Von den vielfach von der Telekom betonten regionalen Kooperationen gibt es gerade mal anderthalb, und da tut sich irgendwie auch nichts mehr...
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  #14  (Permalink
Alt 21.06.2020, 07:40
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Motobear Motobear ist offline
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Hier Ruhrgebiet muss bei jeder Baumaßnahme vorher geprüft werden, ob es "Kampfmittel-Verdachtspunkte" gibt. Da werden alte Luftbilder ausgewertet, ob vielleicht eine WK2-Bombe im Boden schlummert, die vielleicht nicht explodiert war.
Das ist (soll sein?) der Grund, dass der geförderte FTTC-Ausbau in Essen sich um mindestens 6 Monate nach hinten verschiebt. Während ganz früher mal alles bis Ende 2019 fertig ausgebaut gwesen sein sollte, wird es jetzt Frühjahr 2021.
Wenn sogar auf einer bestehenden dreispurigen Straße für die Einrichtung einer vergleichsweise simplen "Umweltspur" (Markierung Bus/Fahrrad) vorab an einer Stelle ein tiefes Loch gebuddelt wird, um eine Bombe zu suchen, wie lange wird sich dann erst ein FTTH/B- Ausbau hier in die Länge ziehen?
Das werde ich nicht vor 2035 und damit vielleicht gar nicht mehr erleben.
__________________
"Es ist bereits alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem."
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