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Alt 10.10.2005, 19:30
red_newbee red_newbee ist offline
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Frage Fragen zur Hausverkabelung bei Neubau

hallo!
Ich komme gleich zum Punkt:
Ich baue ein neues Haus und bin mir überhaupt gar nicht schlüssig darüber, wie ich es verkabeln soll. Ich bin, was das angeht leider auch nicht besonders gut informiert... Ich hätte gerne insgesamt 6 verschiedene Anschlüsse für Telefon (via I-net), DSL etc... Jetzt wäre meine Frage, was ist da technisch möglich und was brauche ich dafür?

Es wäre nett, wenn ihr mir ein bisschen helfen könntet.

mfg

jürgen
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  #2  (Permalink
Alt 10.10.2005, 19:32
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Standard AW: Fragen zur Hausverkabelung bei Neubau

Als erstes habe ich mal den Thread-Titel etwas aussagekräftiger gestaltet.
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  #3  (Permalink
Alt 10.10.2005, 20:40
moooog moooog ist offline
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Standard AW: Fragen zur Hausverkabelung bei Neubau

Wenn *ich* ein neues Haus bauen würde, würde ich auf jedem Stockwerk von allen Räumen CAT5e (oder CAT6 bzw. gar CAT7) Kabel sternförmig zu einem zentralen Punkt legen, an diesem Punkt je einen Switch aufstellen und einen schönen Kabelkanal von oben nach unten durchs Haus ziehen, über den die Backplanes der Switches verbunden werden. Die Anschlüsse/Dosen in den einzelnen Räumen würde ich so auslegen, daß sie 1 GBit/s (1000BaseT) fähig sind (für 1000BaseT brauch man 4 Adernpaare und nicht nur 2 wie bei 100BaseT).

Ist imho ein brauchbarer Kompromiß zwischen Preis, Geschwindigkeit und Zukunfssicherheit.

Denn mit CAT5e Kabeln kommt man auf jeden Fall bis 1 GBit/s (1000BaseT). CAT6 ist besser abgeschirmt, dafür aber ein bisschen teurer und dicker. CAT7 halt noch besser geschirmt, noch teurer, noch dicker. Wahrscheinlich aber auch zukunftssicherer bezügl. 10 GBit/s. Im Hinblick auf die 10 GBit/s würde ich, wenn CAT6 oder CAT7 gewählt wird, die Kabellängen von den Dosen zum Stockwerks-Switch <15m halten. Dürfte bei einem normalen Haus ja eh der Fall sein.

Wobei ich aber nicht zu sehr auf 10 GBit/s schielen würde. Da befindet sich alles noch ein bisschen im Fluß. Richtig standardisiert wird das erst Mitte 2006. Im Moment gibt es zwar für 10 GBit/s neben Glasfaserlösungen auch schon nicht standardisierte Lösungen über Kupfer (10GBase-CX4 über CAT6/CAT7 Kabel). Aber was sich davon im endgültigen Standard wiederfinden wird...

Glasfaser lohnt sich auch nicht unbedingt für eine normale Hausinstallation. Ist zwar zukunftssicherer, aber viiieeeel teuer und ein Alptraum beim Verlegen.

Bei den zentralen Switches auf den einzelnen Stockwerken reichen im Moment imho Switches mit 100 MBit/s Ports und 1 GBit/s für die Verbindung der einzelnen Switches vollkommen aus. Denn die Switches kann man ja relativ problemlos in Zukunft gegen bessere Modelle austauschen (z.B. mit GBit Ports und 10 GBit/s Verbindung zwischen den Switches).
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  #4  (Permalink
Alt 10.10.2005, 20:50
Benutzerbild von timmy11
timmy11 timmy11 ist offline
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Standard AW: Fragen zur Hausverkabelung bei Neubau

schöner vorschlag.
zusätzlich sollte man darauf achten, das man später auch mal die kabel wechseln kann.
so ein haus bleibt ja ein paar jahre stehen und man selber auch ein paar jahre drin wohnen. wer weiss, was es in 20 jahren so alles gibt.
also: leerrohre nicht zu knapp bemessen - gut zugänglich - und nicht zuviele ecken reinmachen.
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  #5  (Permalink
Alt 10.10.2005, 21:19
moooog moooog ist offline
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Standard AW: Fragen zur Hausverkabelung bei Neubau

Zitat:
Zitat von timmy11
also: leerrohre nicht zu knapp bemessen - gut zugänglich - und nicht zuviele ecken reinmachen.
Und dann vor allem nicht vergessen genügend Zugdosen einzubauen.

Je nach Art/Verlegung der Kabel Unterputz/Leerrohr/Patchkabel/Verlegekabel ist auch die Verwendung von Patchpanels zu empfehlen. Es gibt zwar spezielle RJ45 Stecker, die man auf Verlegekabel crimpen und diese damit direkt an den Switch anschließen kann, ist aber nicht so schön und sauber wie mit 'nem vernünftigen Patchpanel.

Evtl. lohnt sich auch mal ein Blick hier hinein:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3935340184
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3826640918
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  #6  (Permalink
Alt 11.10.2005, 12:41
Dwayne Dwayne ist offline
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Standard AW: Fragen zur Hausverkabelung bei Neubau

Zitat:
Zitat von moooog
Glasfaser lohnt sich auch nicht unbedingt für eine normale Hausinstallation. Ist zwar zukunftssicherer, aber viiieeeel teuer und ein Alptraum beim Verlegen.
Worin genau besteht der Alptraum? Daß Glasfaser-Kabel wie rohe Eier behandelt werden müssen?
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  #7  (Permalink
Alt 11.10.2005, 12:50
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Standard AW: Fragen zur Hausverkabelung bei Neubau

Zitat:
Zitat von moooog
Wenn *ich* ein neues Haus bauen würde, würde ich auf jedem Stockwerk von allen Räumen CAT5e (oder CAT6 bzw. gar CAT7) Kabel sternförmig zu einem zentralen Punkt legen, an diesem Punkt je einen Switch aufstellen und einen schönen Kabelkanal von oben nach unten durchs Haus ziehen, über den die Backplanes der Switches verbunden werden. Die Anschlüsse/Dosen in den einzelnen Räumen würde ich so auslegen, daß sie 1 GBit/s (1000BaseT) fähig sind (für 1000BaseT brauch man 4 Adernpaare und nicht nur 2 wie bei 100BaseT).
Würde ich nicht machen... weil es im Endeffekt wesentlich teurer kommt, als alle Kabel bis in den Keller an einen einzigen zentralen Punkt zu ziehen.

Alles Andere (nicht geizen mit Leerrohren) ist ja schon gesagt worden.
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