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Alt 28.01.2010, 20:47
Oberfranke81 Oberfranke81 ist offline
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Standard Baut Telekom ohne Förderung eigentlich noch aus?

Hallo in die Runde, seit längeren bin ich stiller Leser und rege mich mal mehr, mal weniger über die Meldungen hier auf. Immer mehr Bandbreite bei Kabel und co und die Telkos bauen auch aus, aber bisher wohl nur immer mit entsprechender Rücklage der Gemeinden.

Kurzerhand wurde eine Mail an die Gemeindeverwaltung geschrieben und nach dem aktuellen Stand in unserer Gemeinde gefragt, wie es jetzt aussieht mit Ausbauplänen usw. Zu den letzten 2 Wahlen war dies Kampfthema jeder aufgestellten Partei gewesen. Jetzt weiß niemand mehr was davon, bzw wird als nicht machbar abgestempelt.

Ich muss noch mit dazu sagen, ich gehöre zu den "gesegneten" die mit 1000er Leitung am Netz sind.

Kosten kann die Gemeinde natürlich auch nicht übernehmen, deshalb jetzt meine Überlegung, ob die Telekom noch Gebiete ausbaut die nicht von den Gemeinden gefördert werden. Rein aus Betriebswirtschaftlicher Sicht wären sie ja schön dämlich Baustellen aufzumachen, wenn sie an anderer Stelle sogar noch Geld bekommen und könnten den Ausbau der verbleibenden Orte/Städte mit bereits abgeschlossenen Verträgen abschmettern. Da dort ja auch noch die entsprechenden Bautrupps, Manpower usw eingesetzt würden.

Gern möchte ich noch die Antwort der Gemeinde hier mit dazu kopieren, sicherlich werden auch andere aus der Ecke sich Umsehen und der Informationsfluss an die Öffentlichkeit ist äußerst gering, ausser einen netten Bild in der örtlichen Presse mit Verteidigungsminister zu Guttenberg (Guttenberg ist eine der Kreisgemeinden bei uns) und dem Versprechen das alles gut werde.



Daher können sich alle aus dem Vorwahlbereich 09273 / 09227 der Gemeinde Himmelkron +OT folgendes sich mal durchlesen und ihre Hoffnung auf "schnelles" Internet begraben.

**** Antwortschreiben meiner Gemeinde, bis auf Anrede und Absender wurde nichts geändert ****

Ich möchte vorausschicken, dass die Versorgung der Bürger mit Breitbandanbindungen nicht in den Aufgabenbereich einer Kommune fällt. Leider hat es die damalige Bundesregierung im Zusammenhang mit der Privatisierung der Post versäumt, eine Ausbauverpflichtung (analog zu den Telefonanschlüssen) für die Telekommunikationsunternehmen vorzusehen. Dies führt mittlerweile sogar dazu, dass Bürger von der Telekom die Auskunft erhalten, man möge sich doch an die Gemeinde wenden, weil die für den Ausbau zuständig sei.

Die mangelhafte DSL-Versorgung ist im Gemeindebereich bereits seit Jahren ein Thema, der Gemeinderat hat sich regelmäßig mit der Angelegenheit befasst.
Wir hatten bereits mehrfach unsere Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie die Vorstände der großen Telekommunikationsfirmen angeschrieben und zu Gesprächen eingeladen.

In Himmelkron liegt eine ausgesprochen ungünstige Situation vor, weil
- fast überall zumindest DSLlight verfügbar ist und
- das Gemeindegebiet über zwei Ortsnetze versorgt wird, also bei einer kabelgebundenen Versorgung die doppelten Investitionskosten anfallen würden.
Die Telekom müsste also folglich 2 Ortsnetze aufrüsten, um max. 100 unversorgte Anschlüsse bzw. max. 50 neue Kunden zu versorgen.

Wir hatten als Alternative bereits mehrfach eine Funk-Anbindung (u.a. mvox, cs-airnet) angeboten, die aber auf keinerlei Resonanz gestoßen ist – vermutlich wegen der Mehrkosten von 15 – 20 €.
Einer der Anbieter war bereits vor Ort und war der Meinung, dass eine Funkversorgung grundsätzlich möglich sei. Als Funkbasis wurden damals einige gemeindliche Gebäude vorgesehen, die etwas erhöht lagen.

Seitens der Telekom hatten wir (grobe) Kostenschätzungen für einen kabelgebundenen Ausbau von rd. 150.000 € netto je Ortsnetz, für beide Ortsnetze inkl. Steuer also rd. 360.000 €.
Dieser Betrag wäre nur dann aufzubringen, wenn entsprechende Fördermittel fließen.
Im Rahmen der „Breitbandförderung“ durch das Land Bayern hatten wir im Frühjahr 2009 zur Vorbereitung des Förderantrages für die Ausbaukosten eine Markterkundung im „Breitbandportal“ durchgeführt. Im Rahmen dieser Markterkundung haben sich erneut zwei Firmen gemeldet, die die Funklösung in Himmelkron anbieten würden, ohne dass eine Zuzahlung durch die Gemeinde erforderlich wäre; die Telekom hat kein Interesse bekundet, da seit Frühjahr bis November 2009 wegen Streitigkeiten mit der Regulierungsbehörde bundesweit keine Angebote für den Ausbau in ländlichen Gebieten abgegeben wurden.
Bei den angebotenen Funklösung stellt die mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung ein weiteres Problem dar.
Wir hoffen, dass sich bei einer erneuten Befragung der Gewerbebetriebe noch eine Möglichkeit ergibt, eine Förderung für einen kabelgebundenen Ausbau (letztlich über die Telekom) zu realisieren.
Ob dies gelingt, ist durchaus fraglich, da das Land bereits bei einer Bandbreite von 1 Mbit/s von einer ausreichenden Breitbandanbindung ausgeht (problemlos über Funknetze zu erreichen).
Selbst wenn es uns gelingt, eine Förderung zu erhalten, ist mit einem Eigenanteil der Gemeinde in 6-stelliger Höhe zu rechnen.

UMTS ist derzeit keine Alternative, bei einem Versuch im Rathaus kamen wir gerade eben auf ISDN-Geschwindigkeit.
Bei sehr großem „Leidensdruck“ wäre ggf. synchrones DSL möglich, zu Kosten von 150,00 € mtl. aufwärts.
Eventuell wäre auch SkyDSL (über Satellit) eine Alternative, wobei dort keine Online-Spiele und keine Internet-Telefonie möglich ist (zu hohe Ping-Zeit). Die Kosten liegen derzeit bei knapp 40,00 € mtl.
Ich persönlich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sich SkyDSL „schneller anfühlt“ als DSLlight.

Für Firmen besteht die Möglichkeit, bei der Telekom über „Company Connect“ DSL-Leitungen zwischen 256 kBit und 10 MBit zu erhalten, die Preisspanne liegt nach unserer Kenntnis zwischen ca. 230,00 € und 380,00 € netto. Dabei handelt es sich technisch gesehen eher um hoch verfügbare Standleitungen zu einem großen Verteilerknoten, wobei die Leitungslängen hier keine Rolle spielen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass es uns als Kommune sehr schwer fällt, irgend welche Versprechungen der Landes- oder Bundespolitik zu erfüllen, wenn wir nicht die dafür erforderlichen Finanzmittel erhalten.

Bitte haben Sie weiterhin Verständnis, dass wir im Zusammenhang mit der DSL-Versorgung keine ausführlichere Informationspolitik betreiben können und statt dessen auf die Berichterstattung in den lokalen Zeitungen vertrauen.
Die von Ihnen angesprochene „Expertise“ dient ausschließlich zur Information potentieller Breitbandanbieter; eine Aktualisierung außerhalb eines laufenden Förderverfahrens ist überflüssig.
Die „Expertise“ beruht im übrigen ausschließlich auf den Angaben unserer Bürger, so dass eine Aufarbeitung der „Expertise“ keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn für unsere Bürger erwarten lässt.

Mit freundlichen Grüßen

**** Antwortschreiben meiner Gemeinde, bis auf Anrede und Absender wurde nichts geändert ****


Dies soll in keiner Weise ein Heul doch Thread werden, rein nur die Frage ob doch och Hoffnung Seitens der Telkos ist, oder lieber gleich die "Erlösung" mit dem Ende voll Schrecken sein sollte und um andere Einwohner auf den gleichen Stand der Dinge zu bringen.
Aber immerhin ein Lichtblick ist dank dem Versprechen der Regierung noch in Sicht. Wir werden schnelles Internet bekommen, wenn andere SUPERSCHNELES INET haben ;-).


;-) In diesen Sinne! Grüße aus Himmelkon
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Alt 28.01.2010, 21:00
lars92 lars92 ist offline
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Standard AW: Baut Telekom ohne Förderung eigentlich noch aus?

Wohne in einem kleinen Ortsteil von Bad Laasphe (rund 1200 Einwohner) und kann dich gut verstehen bei uns wurde auch geprüft und gesagt das nur mit Förderung ausgebaut wird ich hab jetzt seit einiger Zeit nichts mehr gehört.

Wen es interessiert ein weiterer OT von Bad Laasphe der auf schnelles Internet hofft hat ein Forum in dem unter anderem Informationen zum DSL Ausbau für meine Gemeinde stehen.

http://fischelbach.foren-city.de/for...schelbach.html
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Alt 28.01.2010, 21:02
Ka-We Ka-We ist offline
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Standard AW: Baut Telekom ohne Förderung eigentlich noch aus?

Hallo
Ganz grob. Die einfach aufzurüstenden Gebiete sind größtenteils fertig.
Die, die richtig Kohle kosten, das heißt die mit viel Erdarbeiten müssen noch aufgerüstet werden.
K-H
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  #4  (Permalink
Alt 28.01.2010, 21:24
Oberfranke81 Oberfranke81 ist offline
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Standard AW: Baut Telekom ohne Förderung eigentlich noch aus?

@Ka-We
Das ist schon klar, nur gibt es ja immer noch Gemeinden die schwer bis sehr schwer erweiterbar sind. Diese werden aber dank Vertrag wohl doch auch ausgebaut bzw sind die entsprechenden Arbeiten schon im Gange.

Im Grund geht es mir auch nicht zu darum zu jammern wie mies mein Internetzugang ist, im Vergleich zu meinem Kumpel (Ortschaft Ködnitz im Kulmbacher Landkreis) in dem gerade einmal ISDN den Weg findet und selbst das Handy streikt bzw nur einen Balken hat, es geht mir mehr um die Politik die dahinter steht. Keine Infos, egal von welcher Seite. Manchmal kommt es mir so vor als wenn die Bautrupps der Telkos die Anweisungen auf Band bekommen wo als nächstes Ausgebaut wird und dieses Band vernichtet sich nach dem Anhören von selbst! *LOL*

Anfrage Telekom: Gibt es einen Ausbauplan, wann oder ob etwas gemacht wird!?
Antwort Telekom: Sehen sie einen Bagger vor der Tür stehen? Nein? Ok, dann wird wohl nicht gebaut werden.
Anfrage Kabel Deutschland: Nach Prüfung auf ihrer Seite musste ich leider feststellen das wir in einen Gebiet wohnen, der nicht ausgebaut ist. Haben sie vor in meiner Region zu expandieren!?
Antwort Kabel Deuschland: Leider sind sie in einen Ort der nicht ausgebaut ist. Haben sie sonst noch eine Frage die wir beantworten können? (Die Antwort kam 1zu1 so zurück)
Naja und dann die gar niederschmetternde Antwort von der Gemeinde die sich auch nicht im Stande fühlt uns zu helfen.
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  #5  (Permalink
Alt 28.01.2010, 21:38
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Standard AW: Baut Telekom ohne Förderung eigentlich noch aus?

Zitat:
Zitat von Ka-We Beitrag anzeigen
Hallo
Ganz grob. Die einfach aufzurüstenden Gebiete sind größtenteils fertig.
Die, die richtig Kohle kosten, das heißt die mit viel Erdarbeiten müssen noch aufgerüstet werden.
K-H
Naja, bei uns wurden Mitte 2008 schon im Zuge einer Leitungserweiterung Leerrohre für ein GF-Leitung mitverlegt, d.h. die teuren Erdarbeiten sind schon erledigt.
Dennoch läßt die Telekom scheinbar die teuer verlegten Leerrohre lieber brach liegen und macht den letzten vergleichsweise einfachen Schritt nicht.
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Alt 28.01.2010, 21:45
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Standard AW: Baut Telekom ohne Förderung eigentlich noch aus?

Hi,

bei uns wird "wieder" ausgebaut weil fast überall keine Ports mehr verfügbar sind. Es werden wahrscheinlich über 40 Outdoors gesetzt ;-) Außerdem könnte meine Leitungslänge auf 50m schrumpfen.

Gruß
Markus
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  #7  (Permalink
Alt 28.01.2010, 21:49
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Standard AW: Baut Telekom ohne Förderung eigentlich noch aus?

Zitat:
Zitat von Marküs Beitrag anzeigen
Hi,

bei uns wird "wieder" ausgebaut weil fast überall keine Ports mehr verfügbar sind. Es werden wahrscheinlich über 40 Outdoors gesetzt ;-) Außerdem könnte meine Leitungslänge auf 50m schrumpfen.

Gruß
Markus
Das sind die Antworten wo mir die Hutschnur hoch gehen (nichts gegen dich Markus ;-) ). Die einen Hängen am ISDN Port und andere bekommen nen einen Outdoor ans Haus *grummel*
Naja, Nachfrage und Wirtschaftlichkeit händeln das Angebot *nochmehrgrummel*
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  #8  (Permalink
Alt 28.01.2010, 21:56
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Standard AW: Baut Telekom ohne Förderung eigentlich noch aus?

Naja es wurde schon 2005 ausgebaut, nur sind hier auch seit mehreren Jahren (!) keine neuen Ports mehr verfügbar. Viele müssen deshalb immer noch per Modem/ISDN oder langsamer EDGE-Verbindung surfen. Jetzt wird die ganze Infrastruktur KOMPLETT neu aufgebaut - es wird sogar VDSL geben.
Immerhin sind wir eine 14.000 Einwohner Gemeinde. Anscheinend ist die Wirtschaftlichkeit bei uns gegeben, sodass auch ohne Subvention durch die Gemeinde ausgebaut wird.

Wie es in den Nachbargemeinden mit HYTAS-Ausbau aussieht kann ich allerdings nicht sagen. Ich kann dich aber gut verstehen, musste ja selber viele Jahre ISDN nutzen
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  #9  (Permalink
Alt 28.01.2010, 22:24
Ka-We Ka-We ist offline
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Standard AW: Baut Telekom ohne Förderung eigentlich noch aus?

Hallo NiteOwl,
Du hast doch DSL, vielleicht wird das ja demnächst besser. Außerdem habe ich von größtenteils gesprochen.
An den Oberfranken
Bei Marküs sind ganz andere Vorraussetzungen. Er wohnt in einem aufgerüsteten Glasfasergebiet, wo vorher nur ISDN ging. Er war nicht so gut dran wie Ihr.
Die Info Politik der Telekom. Wenn es die Telekom für richtig hält, was zu verbreiten, erzählt das ein Pressesprecher oder -rin. Alle Firmen sind nunmal mit Ihren Infos sparsam und das, wo wir bei der T alles so gerne wüßten. Ausbaupläne haben die schon, nur keine öffentlichen.
K-H
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  #10  (Permalink
Alt 28.01.2010, 22:26
Oberfranke81 Oberfranke81 ist offline
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Standard AW: Baut Telekom ohne Förderung eigentlich noch aus?

Die 14k Einwohner sind wohl nicht das Maß der Dinge. Bayreuth (Sitz der Regierung von Oberfranken usw) hat im Kern VDSL ausgebaut. Ein etwas größerer Kreis bekommt noch 16.000er und dann sind schon wieder Bereiche bei, die mit 6000er Leitung usw unterwegs sind oder gar noch darunter (und ich rede von Luftlinie <= 1Km zur Innenstadt). Gut, zumindest haben hier dann wieder einige die Wahl von Kabel-Fernsehen und I-Net da es ausgebaut wurde.

Naja, manche Ortschaften haben wohl mehr "Glück" wie andere.

Anderer Fall von einer Ortschaft die Luftlinie 6-7Km weg ist. TDSL mit 384er Leitung. Kabel schreibt die Leute an: "Hey, wir haben bei euch auf 25mbit Ausgebaut"
Die Telekom hat da ziemlich schnell, ziemlich viele Kunden verloren. So ziemlich jedes Haus hat dort seinen Anschluss machen lassen und bisher sind dort alle zufrieden. Seit gut nen ½ Jahr jetzt. Ich warte aber noch auf den Tag, wo der Ort vor uns mit Outdoors ausgebaut wird. *LOL* Dann lauf ich warscheinlich Amok ;-). Weil bevor Kabel kam, hieß es immer Seitens der Telekom nicht machbar, zu teuer.. bla blah blah.

Wie man ja hier im Forum sieht, ist die Lage ja was Breitband angeht im ganzen Land "fatal". Planungsfehler kommen ja immer wieder vor. Nach der Wende wurde der halbe Osten ja mit Glasfaser ausgebaut. Dann war DSL im kommen und plötzlich war hier mit der "modernsten" Technik plötzlich kein DSL zugang möglich und viele kamen sich wieder so ausgeschlossen vor wie vor der Wende ;-).

Was bei uns halt auch Fatal ist, der Oberfränkische Raum ist sowieso gebeutelt was die Bevölkerung/Arbeitsstätten angeht. Sicherlich kann ein schnelles Internet die Anbindung an München, Nürnberg oder andere größere Städte hier ersetzen. Jedoch günstige Mieten, was ja auch gerade für Startup Unternehmen wichtig ist. Nur wer wagt sich in ein Nest mit DSL - Light wenn er für ein Servicepack mal locker ne Nacht den Rechner anlassen muss, bzw so lang der Server das Update zieht, braucht man im Netz nichts anderes machen.

Leider jammern bei uns viele Gemeinden nur das die Leute/Firmen weniger werden und die Erträge aus Steuern dadurch sinken. Jedoch ein Abwandern bzw neues Ansiedeln wird nicht auf die Reihe gebracht :-(.
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